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Elon Musk zeigt Hyperloop

Von SP-X, mab

Aktualisiert am 24.01.2023Lesedauer: 3 Min.
Erste Fahrt durch die Tesla-Röhre: Der Loop ist eine U-Bahn mit besonders kleinen Wagen.
Erste Fahrt durch die Tesla-Röhre: Der Hyperloop ist eine U-Bahn mit besonders kleinen Wagen.
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Mit Schallgeschwindigkeit durch eine enge Röhre – das ist zwar noch Zukunftsmusik. Der erste Tesla-Tunnel wird aber bereits befahren. So sieht der Hyperloop aus.

Die Richtung, mit der die Fahrt beginnt, dürfte Elon Musk derzeit bestens vertraut sein. Denn erst einmal geht es für die Nutzer des Las Vegas Loops bergab – und zwar weit. So, wie der Aktienkurs seiner wichtigsten Firma und mit ihm auch das Privatvermögen Elon Musks seit der verkorksten Twitter-Übernahme in den Keller gerauscht sind, so surren auch die Fahrgäste dieses vermeintlich neuen Verkehrsmittels nach unten – nur dass sie dabei kein Geld verlieren.

Wie ein unterirdischer Busbahnhof

Der Abstieg endet zwölf Meter tief in einem Art unterirdischem Busbahnhof – mit cooler Musik und psychedelischer Beleuchtung. Er ist das Herzstück dieser vermeintlichen Innovation für den öffentlichen Personentransport. Denn weil der Verkehr oben schon an normalen Tagen stockt und zu Messezeiten gerne zum Erliegen kommt, hat Elon Musks Boring Company einen Tunnel gegraben, in dem seit einem guten Jahr eine Armada von Teslas flott und flüssig das Shutteln übernehmen – noch allerdings nur auf knapp drei Kilometern zwischen drei Haltestellen. Und schon dafür wurden angeblich über 50 Millionen US-Dollar ausgegeben.

Eingang in den Hyperloop: Von oben sieht das Ganze nach Bahnhof aus.
Eingang in den Hyperloop: Von oben sieht das Ganze nach Bahnhof aus.

Irgendwann mal auf rund 50 Kilometern unter der ganzen Stadt und natürlich im besten Falle autonom, sollen derzeit halbstündige Fahrten dann in fünf Minuten erledigt sein. Das aber ist nicht alles. Denn die gleichen Tunnel wie in Las Vegas – knapp vier Meter breit, knapp vier Meter hoch, von einem selbst entwickelten Bohrer im Rekordtempo von einer Meile pro Woche ins Erdreich gefräst, sollen künftig auch dem Hyperloop eine Heimat bieten.

Darin werden dann neue Fahrzeuge wie eine gigantische Rohrpost mit aberwitzigen Geschwindigkeiten von bis zu 1.250 km/h durchs halbe Land geschossen – und Kurzstreckenflüge sollen ersetzt werden.

Dann geht es in weniger als einer halben Stunde von Las Vegas nach Los Angeles; eine Strecke, für die man im Flieger brutto zwei Stunden braucht und die mit dem Auto in kaum weniger als fünf Stunden zu schaffen ist.

Einfahrt in den Hyperloop: 50 Millionen Dollar soll der kurze Tunnel gekostet haben.
Einfahrt in den Hyperloop: 50 Millionen US-Dollar soll der kurze Tunnel gekostet haben.

Ernüchternde Realität

Das alles ist aber noch weit weg. In der Praxis dagegen ist der Abstieg in den Tesla-Tunnel eher gewöhnlich. Denn dort fahren eben keine futuristischen Robocabs, sondern nur das Tesla Model X. Und am Steuer sitzen keine Computer, sondern Menschen aus Fleisch und Blut.

Die folgende Probefahrt bei rund 50 km/h dauert keine drei Minuten. In dieser Zeit erfährt man vom Fahrer kaum mehr als die Versicherung, dass hier alles "safe" ist und es bislang noch nicht einmal einen Rempler auf dem Parkplatz gab, geschweige denn einen Crash im Tunnel.

Vor allem aber ist die Zeit zu knapp, die Zweifel am Sinn dieses System zu zerstreuen, weil der Vegas Loop aktuell nichts anderes ist als eine U-Bahn mit besonders kleinen Wagen, engem Takt und bequemen Sitzen.

Doch zumindest Elon Musk sollte sich mal wieder in eines seiner Autos setzen und durch den Loop chauffieren lassen, wenn ihm der Blick auf seine Aktienkurse und seinen Kontoauszug sonst die Laune verhagelt. Denn dabei könnte er eine Lektion lernen, die ihm auch im Business Hoffnung spenden würde: Am Ende des Tunnels ist Licht – und es geht wieder bergauf.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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