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Tesla reagiert nach Protesten auf Automesse: "Anmaßende Haltung"

"Anmaßende Haltung"  

Tesla reagiert nach Protesten auf Automesse

21.04.2021, 14:50 Uhr | dpa

Tesla reagiert nach Protesten auf Automesse: "Anmaßende Haltung"  . Automesse in Shanghai: Nach einem Zwischenfall  ist der US-Autobauer Tesla in China unter Druck geraten. (Quelle: dpa/Ng Han Guan/AP)

Automesse in Shanghai: Nach einem Zwischenfall ist der US-Autobauer Tesla in China unter Druck geraten. (Quelle: Ng Han Guan/AP/dpa)

Seit Beginn der großen Automesse in China spitzt sich die Lage für den Elektroriesen Tesla zu – denn die Beschwerde einer Frau löste eine Kettenreaktion aus. Der Hersteller lenkt nun ein.

Nach einem Zwischenfall auf der Shanghaier Automesse ist der US-Autobauer Tesla in China unter Druck geraten. Das Unternehmen entschuldigte sich schließlich, das Problem einer Kundin "nicht schnell genug gelöst zu haben". Staatsmedien sprachen von einer anfänglich "anmaßenden Haltung" des Autobauers, der sich in seiner ersten Reaktion "kompromisslos" gezeigt hatte.

Die Kontroverse begann mit einem Protest der Frau, die am Montag, den 19. April, auf dem Tesla-Stand auf der Automesse auf ein "Model 3"-Auto gestiegen war und lauthals Bremsversagen beklagt hatte. Sie wurde von Sicherheitsleuten abgeführt. Die Videos gingen viral. Bislang sind keine Probleme mit den Bremsen bei Tesla bekannt, aber in Reaktionen beklagten Kunden wiederum andere Mängel ihrer Autos.

Ursache des Problems wurde nicht sofort erforscht

Der US-Hersteller wies den Vorwurf der Frau zuerst zurück. Sie sei für ihre Proteste schon bekannt. Doch dann kommentierte die Staatsagentur Xinhua, die Qualität von Tesla müsse den Erwartungen entsprechen, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Auch die mächtige Rechtskommission der Kommunistischen Partei mischte sich ein, forderte Respekt vor chinesischen Verbrauchern und warf Tesla vor, nicht der Ursache des Problems nachgegangen zu sein.

Derart unter Druck entschuldigte sich das Unternehmen und versprach, "aktiv auf die Meinungen, Vorschläge und die Kritik unserer Kunden, Internetnutzer und Freunde in den Medien" hören zu wollen. Tesla wolle "mit einer aufrechten Haltung nach Lösungen suchen". Das Unternehmen, das in Shanghai eine Fabrik gebaut hat, erlebt einen rasanten Absatz in China. 2020 verkaufte Tesla 140.000 "Model 3" – rund ein Achtel aller verkauften E-Autos in China.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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