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ADAC schreibt Verluste: Müssen Mitglieder mehr bezahlen?

78 Millionen Euro  

ADAC schreibt Verluste: Müssen Mitglieder mehr bezahlen?

09.05.2019, 15:29 Uhr | AFP

ADAC schreibt Verluste: Müssen Mitglieder mehr bezahlen?. ADAC-Filiale in Berlin: Vor allem die Kosten der Pannenhilfe haben dem Verein die Bilanz verhagelt, sagt sein Präsident. (Quelle: imago images/Joko)

ADAC-Filiale in Berlin: Vor allem die Kosten der Pannenhilfe haben dem Verein die Bilanz verhagelt, sagt sein Präsident. (Quelle: Joko/imago images)

Rund 78 Millionen Euro Verlust in 2018 – und mit jedem neuen Mitglied wächst das Minus. Woher kommen die roten Zahlen? Und steigen nun die Beiträge? Das sagt der Präsident.

Der Präsident des ADAC, August Markl, will trotz Verlusten des Vereins die Mitgliedsbeiträge vorerst nicht anheben. "In diesem Jahr bleiben die Beiträge auf jeden Fall stabil", sagt Markl der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Auch eine Reduzierung der Leistung, etwa Einsparungen bei den 1.737 Straßenwachtfahrern, werde es nicht geben: "Wir sparen nicht am Mitglied."

Der ADAC gewinnt zwar ständig mehr Mitglieder hinzu – Ende April waren es 20,84 Millionen – die Kosten sind laut Markl aber höher als die Beitragseinnahmen. Die Beiträge waren zuletzt 2014 erhöht worden.

Jedes neue Mitglied erhöht das Minus

Jedes neue Mitglied sorge für einen negativen Deckungsbeitrag von 3,80 Euro, sagt Markl der "FAZ". Die Hilfeleistungen, darunter vor allem die Pannenhilfe, hätten im vergangen Jahr 634,5 Millionen Euro verschlungen, andere Kosten seien nach oben geschnellt.

"Der Verein muss wirtschaftlicher werden, das ist unbestritten", sagt Markl. "Daran arbeiten wir intensiv, indem wir sinnvoll sparen und in neue digitale Leistungen oder Mitgliedschaftsmodelle investieren."


Der ADAC nahm über die Mitgliedsbeiträge demnach 813,7 Millionen Euro ein. Die Unterdeckung betrug im vergangenen Jahr den Angaben zufolge rund 78 Millionen Euro. Markl erwartet auch zum Ende dieses Jahres ein sattes Minus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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