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Der Autokauf ist teurer als je zuvor


Der Autokauf ist teurer als je zuvor

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 11.02.2021Lesedauer: 2 Min.
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Autokauf: Für Neuwagen, aber auch für Gebrauchte geben die Deutschen mehr Geld aus als je zuvor.
Autokauf: Für Neuwagen, aber auch für Gebrauchte geben die Deutschen mehr Geld aus als je zuvor. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Die Ausgaben für Neuwagen und Gebrauchte steigen auf ein Rekordhoch, wie eine neue Statistik zeigt. Sie verrät auch, wie wichtig saubere Antriebe beim Kauf sind. Das Ergebnis dürfte überraschen.

Welche Autos kaufen die Deutschen? Wie viel Geld geben sie dafür aus? Und worauf legen sie dabei besonderen Wert? Der neue DAT-Report der Deutschen Automobil Treuhand (jährlich seit 1974) verrät es. t-online nennt die wichtigsten Zahlen aus 2020.


Die besten Gebrauchten für 5.000 Euro

Kia Picanto: Mängelquote als Zwei- bis Dreijähriger 5,3 (Durchschnitt: 5,9). Handbremse, Beleuchtung und Ölverlust können Probleme machen. Gebraucht ab 4.400 Euro.
Seat Altea: Mängelquote 5,1. Mögliche Schwachpunkte sind Bremsscheiben und Auspuff, Ölverlust an Motor und Antrieb. Gebraucht ab 3.000 Euro.
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Teurer denn je

Die Verkaufszahlen gingen nach unten, aber die Ausgaben nach oben: Nie ließen sich die Deutschen ihr neues Auto mehr kosten als im vergangenen Jahr.

  • Mit 36.340 Euro stiegen die Ausgaben für einen durchschnittlichen Neuwagen auf ein neues Allzeithoch.
  • Für Neuwagen deutscher Luxusmarken wie BMW, Audi und Mercedes bezahlten die Käufer im Schnitt sogar 49.750 Euro.
  • Auch für Gebrauchtwagen wurde mehr Geld ausgegeben als je zuvor: Der Durchschnittspreis stieg auf 14.730 Euro – das ist fast ein Fünftel mehr als noch im Jahr 2019. Das liegt unter anderem daran, dass eher jüngere Autos mit geringerer Laufleistung gekauft wurden als in den vergangenen Jahren.

Umwelt spielt untergeordnete Rolle

Das neue Auto soll vor allem zuverlässig sein und gut aussehen. Der Umweltfaktor hingegen hat keine große Bedeutung: Er kommt erst an 17. Stelle einer Liste von 19 Kaufkriterien. Der Boom alternativer Antriebe dürfte demnach eher durch finanzielle Anreize als durch die Klimakrise hervorgerufen sein.

Die Gründe gegen das E-Auto

Zwar zieht jeder Dritte (38 Prozent) einen alternativen Antrieb in Erwägung, insbesondere einen Hybridantrieb. Letztlich wird dann aber doch meist ein Verbrenner gekauft. Nur knapp jeder zehnte private Käufer entschied sich 2020 für ein reines E-Auto. Insgesamt mag diese Zahl gering erscheinen. Dennoch bedeutet sie einen starken Anstieg gegenüber den vorangegangenen Jahren. Nach wie vor sind Reichweite, Ladezeiten, Infrastruktur und Kaufpreise die Hauptargumente gegen einen Kauf.

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Online-Portale vor dem Kauf gefragt

Die Suche nach dem passenden Neuwagen findet zu einem großen Teil im Internet statt. Und zwei von drei Interessenten landen bei ihrer Recherche auf einem der bekannten Online-Neuwagenportale. Anschließend geht es aber meist auf dem traditionellen Weg zum Händler: Nur jeder zehnte private Käufer lässt sich schließlich von einem dieser Anbieter an einen Händler vermitteln. Offenbar ist das Gefühl der Sicherheit im Autohaus größer als an der Tastatur des Computers. Dabei tun die Betreiber einiges, um das Vertrauen in ihre Dienste zu stärken. Hier erklären sie, welche Fallen Sie auf diesen Portalen unbedingt vermeiden sollten.

Für den DAT-Report 2021 befragte das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 4.547 Personen unter anderem zum Autokauf.

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Verwendete Quellen
  • Deutsche Automobil Treuhand
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