Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr >

Sprit | Geld sparen beim Tanken: Kann man auch Lkw-Diesel tanken?

Unterschied zu normalem Sprit  

Kann ich auch billigeren Lkw-Diesel tanken?

28.01.2022, 07:24 Uhr | dpa-tmn, mab, t-online

Sprit | Geld sparen beim Tanken: Kann man auch Lkw-Diesel tanken?. Tanken mit Lkw-Diesel: Das kann unangenehme Folgen haben. (Quelle: Getty Images/narvikk)

Tanken mit Lkw-Diesel: Das kann unangenehme Folgen haben. (Quelle: narvikk/Getty Images)

Die Spritpreise sind so hoch wie nie. So mancher Dieselfahrer schaut deshalb beim Tanken hinüber zur günstigeren Lkw-Zapfsäule. Können Autofahrer dort auch tanken?

Vor allem die steigenden Erdölpreise lassen seit Monaten auch die Kosten für Benzin und Diesel auf ein Rekordniveau anwachsen. Innerhalb nur eines Jahres hat sich der Preis für Diesel etwa beinahe verdoppelt.

Günstiger als für Autos ist der Diesel für Lkw. Was genau ist das? Kann man diesen Sprit auch als Autofahrer tanken? Schadet das dem Motor? Funktioniert das überhaupt? Die wichtigsten Antworten.

Trotz leicht gesunkener Erdölpreise ist Tanken noch teurer geworden. Bei Diesel wurde gerade mit 1,611 Euro pro Liter im Bundesschnitt sogar der höchste jemals festgestellte Stand erreicht. Der Anstieg zu Vorwoche lag bei einem Cent. Superbenzin der Sorte E10 legte um 0,9 Cent pro Liter zu und kostete 1,681 Euro. Damit fehlen nur noch 2,8 Cent zum Rekord aus dem Jahr 2012.

Fehlbetankung möglich?

"Generell unterscheidet sich Lkw-Dieselkraftstoff nicht wirklich vom Pkw-Diesel", sagt Achmed Leser vom Tüv Thüringen. Er erfülle die gleiche DIN-Norm. Das bestätigt Jürgen Ziegner: "Zusätzliche Additive für Pkw kenne ich nur von den sogenannten Premiumsorten. Ansonsten fließen Pkw- und Lkw-Diesel meist aus den gleichen Bodentanks", sagt der Geschäftsführer des Zentralverbands des Tankstellengewerbes (ZTG).

Eine versehentliche Fehlbetankung schadet demnach also nicht, wenn sie überhaupt möglich ist. Beide Experten weisen darauf hin, dass es aber nicht sinnvoll ist, die Lkw-Zapfsäule überhaupt anzusteuern.

"Lkw-Tanks sind viel größer und um unnötige Wartezeiten für die Fahrer zu vermeiden, fließt der Diesel mit viel höherem Druck", sagt Ziegner. Spritspritzerei und Überlaufen wären das Ergebnis, wollte man den Diesel-Pkw damit befüllen. Das soll auch technisch verhindert werden: So passen die größeren Durchmesser der Lkw-Zapfpistolen meist nicht in die Einfüllstutzen moderner Dieselautos, sagt Achmed Leser.

Kaum Preisunterschiede

Preislich ergibt das Schielen auf die Lkw-Säule meist gar keinen Sinn. Bei einem Preisunterschied von oft gerade einmal einem Cent pro Liter würde man nicht einmal einen Euro pro Tankvorgang sparen. Je nach Tageszeit oder Region kann Lkw-Diesel nicht nur billiger, sondern auch teurer ausfallen.

Die Preistafeln an den Zapfsäulen seien in erster Linie nur dafür da, den Lkw-Fahrern eine generelle Tankmöglichkeit für ihre Fahrzeuge zu signalisieren. "Firmen wie etwa Speditionen rechnen die Tankkosten in der Regel über eigene Kartensysteme ab und bekommen je nach Vertrag oder Konstellation individuelle Konditionen", sagt Jürgen Ziegner.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: