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Hitzewarnung in Deutschland: So halten Sie die Hitze aus dem Auto


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So halten Sie im Sommer die Hitze aus dem Auto

Von dpa-tmn, cch

Aktualisiert am 10.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Sommer: Vergessen Sie bei Hitze nicht, ausreichend zu trinken – das gilt natürlich auch auf langen Autofahrten.
Sommer: Vergessen Sie bei Hitze nicht, ausreichend zu trinken – das gilt natürlich auch auf langen Autofahrten. (Quelle: Art-Of-Photo/getty-images-bilder)
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Ein geparktes Auto kann sich in der warmen Jahreszeit sehr schnell aufheizen. Mit einigen Kniffen können Sie die Hitze im Innenraum aber reduzieren. Dabei kann selbst ein Winteraccessoire helfen.

Im Sommer wärmt sich der Innenraum eines Autos schnell auf. An heißen Tagen sollten Autofahrer deshalb möglichst im Schatten parken. Wer das nicht kann, kann einen Sonnenschutz auf die Windschutzscheibe legen. Auch er verhindert, dass sich der Innenraum stark aufheizt.

Alternativ dazu kann sich laut ADAC auch eine Winterthermoschutzfolie als Abdeckung eignen. Am besten bedecken Sie auch Instrumente und Lenkrad, zum Beispiel mit einem Handtuch, rät der Auto Club Europa (ACE). Leder- und Plastikoberflächen heizen sich demnach stark auf. Bei einem Kontakt mit der Haut könne das sogar zu Verbrennungen führen. Wer länger parken will, sollte bei der Suche nach einem schattigen Platz auch die Veränderung des Sonnenstands im Laufe des Tages bedenken.

Getränke- und Spraydosen sollten Sie in der Autotür, unter dem Sitz oder im Handschuhfach verstauen. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann sich das Gas in den Dosen ausdehnen und die Dosen zum Explodieren bringen.

Aber egal, wo Sie parken: Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere bei Hitze im Auto zurück – es besteht Lebensgefahr. Durch die Sonneneinstrahlung kann sich der Innenraum pro Minute um ein Grad erwärmen. Ein geparktes Auto kann sich im Sommer so schnell auf 60 Grad aufheizen.

Sonnenschutz: Er kann helfen, dass das Auto im Sommer nicht ganz so warm wird.
Sonnenschutz: Er kann helfen, dass das Auto im Sommer nicht ganz so warm wird. (Quelle: ArminStautBerlin/getty-images-bilder)
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Vor dem Fahrtbeginn durchlüften

Wenn ihr Auto bereits aufgeheizt ist und sie ihre Fahrt beginnen wollen, lüften Sie am besten als erstes einmal kräftig durch, indem sie alle Türen und Fenster öffnen. Legen Sie ein Strecke mit geöffneten Fenstern zurück und stellen Sie die Lüftung auf die höchste Stufe, so der ADAC. Danach schließen Sie die Fenster.

Die Klimaanlage lassen Sie am besten nur auf einer niedrigen Stufe laufen. Denn ist der Unterschied zwischen der Innen- und der Außentemperatur zu groß, drohen Kreislaufprobleme. Achten Sie außerdem darauf, dass der Luftstrom aus den Düsen nicht direkt auf Sie oder Mitfahrende gerichtet ist. Andernfalls könnten Sie sich erkälten.

Bei Kurzstrecken raten die Autoexperten, die Klimaanlage nicht zu nutzen und stattdessen die Fenster zu öffnen.

Auch im Auto mit Sonnenmilch eincremen

Bei längeren Autofahrten sollten Sie den UV-Schutz nicht vergessen. Die Frontscheibe schützt zwar weitestgehend vor UVA- und UVB-Strahlung. Die Seitenscheiben lassen dem ADAC zufolge aber UVA-Strahlen durch. Diese können der Haut schaden, im schlimmsten Fall sogar zu Hautkrebs führen.

Sie können auch spezielle Sonnenschutzfolien anbringen – allerdings sind diese nur an den hinteren Seitenfenstern erlaubt. Sie filtern die UV-Strahlung und auch Infrarot-Strahlung heraus. Letztere ist für die Hitze verantwortlich – die Spezialfolien können ihr Auto somit ebenfalls etwas kühler machen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • ADAC
  • ACE
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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
ADAC
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