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Motorüberhitzung: Was tun, wenn der Automotor zu warm ist?


Trotz Hitze: Wann Sie die Heizung kräftig aufdrehen sollten


Aktualisiert am 14.07.2023Lesedauer: 2 Min.
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Stop-and-Go in der Sommersonne: Da wird es auch dem Motor heiß. Im Notfall kann die Heizung eine Panne verhindern.Vergrößern des Bildes
Stop-and-Go in der Sommersonne: Da wird es auch dem Motor heiß. Im Notfall kann die Heizung eine Panne verhindern. (Quelle: Jürgen Ritter/imago-images-bilder)

Gerade im Sommer kommt wohl kein Autofahrer darauf, die Heizung voll aufzudrehen. Manchmal ist es aber die letzte Rettung vor einem teuren Schaden.

Leider erzeugen Motoren nicht nur Vortrieb, sondern auch viel Hitze. Deshalb haben moderne Autos ein aufwendiges Kühlsystem. Gerade an heißen Tagen staut sich diese Hitze aber unter der Motorhaube, der Fahrtwind kühlt nicht ausreichend. Und in einem langen Stau auf der Autobahn oder bei Stop-and-Go in der vollen Innenstadt gibt es ohnehin keine Erfrischung für den Motor. Dann kann er schnell überhitzen. Wie Sie die Anzeichen erkennen und was Sie dann tun sollten.

Wie kann man einen überhitzten Motor vermeiden?

Gönnen Sie dem Motor kleine Pausen: Gerade an heißen Tagen sollten Sie ihn bei jeder Gelegenheit abstellen. Während einer längeren Standphase im Stau oder an der roten Ampel muss der Motor nicht laufen. Denn er erzeugt weiter Hitze, bekommt aber keine frische Luft. Und das geht unter Umständen nicht lange gut.

Welche Anzeichen gibt es für einen überhitzten Motor?

Zu viel Hitze, zu wenig Frischluft: Wenn die Anzeige der Wassertemperatur plötzlich im Display rot aufleuchtet, ist es soweit – der Motor steht kurz vor der Überhitzung. Nun sollten Sie schnell reagieren, um einen Motorschaden zu verhindern.

Was sollte man bei überhitztem Motor tun?

Erster Schritt: Drehen Sie die Heizung voll auf. Sie leitet nämlich die Abwärme des Motors in den Innenraum des Autos. Indem sie die Passagiere wärmt, kühlt sie den Motor. Natürlich sollten Sie auch die Klimaanlage ausschalten.

Bei der nächsten sicheren Gelegenheit stoppen Sie die Fahrt am Straßenrand, an einer Tankstelle oder an einer Raststätte. Stellen Sie den Motor ab. Ganz wichtig: Danach müssen Sie die Zündung aktivieren. Dadurch bleiben Lüftung und Kühlkreisläufe in Betrieb. Öffnen Sie die Motorhaube, damit die angestaute Wärme abziehen kann.

Danach halten Sie erstmal Abstand zum Motor. Falls nun nämlich ein Schlauch platzen sollte, riskieren Sie sonst Verbrennungen. Aus diesem Grund sollten Sie auch keinesfalls den Kühlwasserbehälter öffnen.

Niemals Wasser auf den Motor kippen

Bis der Motor richtig abgekühlt ist, können teilweise einige Stunden vergehen. Dann erst können Sie Kühlflüssigkeit (notfalls Leitungswasser) nachfüllen. Wer nicht lange genug wartet und den heißen Motor mit kaltem Wasser übergießt, tut dem Auto nichts Gutes. Im Gegenteil: Wegen des hohen Temperaturunterschieds kann es zu Rissen im Motor kommen.

Weiterfahren oder Abschleppdienst rufen?

Der Motor ist abgekühlt, neue Kühlflüssigkeit ist nachgefüllt – nun kann die Fahrt weitergehen. Zunächst sollten Sie aber die Wassertemperaturanzeige im Blick behalten. Wenn die Temperatur konstant bleibt, dürfte das Problem behoben sein. Steigt sie aber wieder an, sollten Sie eine Werkstatt ansteuern oder den Pannendienst rufen. Dann kann nämlich ein größeres Problem vorliegen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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