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Geblitzt? Hier könnten Sie glimpflich davonkommen

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 04.05.2016Lesedauer: 2 Min.
Ein Blitzerfoto kann teuer werden – wer nur knapp ĂŒber dem Tempolimit war, bekommt unter UmstĂ€nden aber keinen Bescheid.
Ein Blitzerfoto kann teuer werden – wer nur knapp ĂŒber dem Tempolimit war, bekommt unter UmstĂ€nden aber keinen Bescheid. (Quelle: /dpa-bilder)
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Eine breite Straße, wenig Verkehr oder ein ĂŒbersehenes Schild: Oftmals fahren Autofahrer aus Versehen zu schnell und werden prompt von einem Blitzer erwischt. In manchen FĂ€llen können sie jedoch dem Strafzettel entgehen oder wenigstens ein Fahrverbot abwenden.

Radarfalle: Hier haben Autofahrer GlĂŒck

Mitunter ist man geblitzt worden, doch es kommt kein Bescheid. Dann hat man unter UmstĂ€nden von der sogenannten OpportunitĂ€tstoleranz profitiert, erklĂ€rt Frank HĂ€cker, Verkehrsrechtsexperte aus Aschaffenburg. Die beschreibt eine Grenze, ab welcher GeschwindigkeitsverstĂ¶ĂŸe verfolgt werden.

Ob es so eine Toleranz gibt und wie hoch diese ausfĂ€llt, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Sie liegt in Berlin und Niedersachsen bei 5 km/h, in Baden-WĂŒrttemberg bei 6 km/h, in Sachsen-Anhalt sogar bei maximal 10 km/h, gibt er einige Beispiele.

Zu schnelles Fahren in der 30er-Zone wird etwa in Berlin in der Regel erst ab 36 km/h verfolgt. Mitunter sind Blitzer bereits so eingestellt, dass sie erst ĂŒber der Toleranzgrenze auslösen. "Ansonsten wird in der Behörde ausgesiebt."

Angebot der Behörde

Bescheide mit einem Verwarngeld unter 60 Euro seien ein Angebot der Behörde zur VerfahrensverkĂŒrzung, sagt Frank HĂ€cker. "Darauf muss man nicht antworten, wenn man damit nicht einverstanden ist - selbst wenn auf dem Dokument eine Frist von einer Woche steht."

Allerdings kommt beim Ignorieren des Briefes sehr wahrscheinlich irgendwann ein Bußgeldbescheid, der neben dem Verwarngeld noch eine VerfahrensgebĂŒhr von mindestens 25 Euro drauf schlĂ€gt. Gegen diesen Bescheid kann man dann binnen zwei Wochen per Fax oder Brief Einspruch einlegen.

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Fristen bei Blitzer-Vergehen

Die VerjÀhrungsfrist betrÀgt drei Monate. "So lange hat die Polizei Zeit, um den Fahrer zu ermitteln", sagt HÀcker, der in der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht beim Deutschen Anwaltverein (DAV) tÀtig ist.

DafĂŒr sei der Eintrag in der Akte maßgeblich und nicht der Zeitpunkt, an dem die Benachrichtigung an den Fahrer geschickt wurde. "Wenn man nur Halter war und nicht gefahren ist, muss die Polizei im Zweifel den Fahrer ermitteln."

Karenzen ĂŒberprĂŒfen

Manchmal entscheiden nur wenige km/h darĂŒber, ob es ein Fahrverbot gibt oder nicht. Bei standardisierten Verfahren wie StarenkĂ€sten oder Laserpistolen sind Karenzen von drei bis fĂŒnf Prozent schon eingerechnet.

Bei nicht standardisierten Verfahren, zu denen zum Beispiel Videoaufnahmen hinterherfahrender Polizeifahrzeuge zĂ€hlen, hĂ€ngt die Karenz von verschiedenen Faktoren ab, erlĂ€utert der Experte. Wie groß war der Abstand zwischen den Autos? Wann wurde der Tacho der Polizeiwagen zuletzt geeicht? Die Karenz betrĂ€gt in diesen FĂ€llen bis zu 20 Prozent.

"Allgemein kann man mit der ÜberprĂŒfung der angewandten Verfahren die Karenz manchmal noch so weit drĂŒcken, dass der Fahrer um mögliche Punkte oder Fahrverbote herumkommt." Das lohnt sich aber in der Regel nur, wenn um sehr geringe Temponuancen geht.

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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