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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

So viel kostet Ihr Auto pro Monat

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 03.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Autokauf: Die wahren Kosten des Neuen stehen nicht auf dem Preisschild. Und das kann zu ungewollten Ăśberraschungen fĂĽhren.
Autokauf: Die wahren Kosten des Neuen stehen nicht auf dem Preisschild. Und das kann zu ungewollten Ăśberraschungen fĂĽhren. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Tanken, Steuern, Versicherungen: Die monatlichen Autokosten enthalten etliche weitere Posten – und liegen deshalb höher, als viele Autofahrer glauben. Hier ist der große Überblick.

Das Wichtigste im Ăśberblick


Wie hoch die Kosten liegen, kann ein einzelner Autofahrer kaum beziffern. Denn wie wirkt sich etwa der Wertverlust auf die monatlichen Kosten aus? Außerdem gehören selbst kleinste Beträge etwa fürs Parkticket oder für die Waschstraße in die Rechnung, damit sie am Ende aufgeht.

Orientierung bieten Berechnungen des ADAC. Den Zahlen des Verkehrsclubs liegen eine Reihe von Einzelpositionen zugrunde. Daraus bestehen die monatlichen Autokosten:

  • Fixkosten
  • Betriebskosten
  • Wertverlust
  • Kosten fĂĽr Werkstatt und Reifen

So setzen sich die Fixkosten zusammen

Diese Ausgaben fallen regelmäßig an – und dabei spielt es keine Rolle, ob das Auto wirklich fährt. Dazu zählen:

  • Haftpflichtversicherung
  • Kaskoversicherung (bei einem Neuwagen empfiehlt sich die Vollkasko)
  • Kfz-Steuer
  • Kosten fĂĽr eine Garage oder einen Stellplatz
  • Pauschal 200 Euro pro Jahr etwa fĂĽr ParkgebĂĽhren, Haupt- und Abgasuntersuchung und weitere Kosten

Das sind die Betriebskosten

Nur wenn das Auto bewegt wird, fallen diese Kosten an:

  • Kraftstoffkosten
  • NachfĂĽllkosten fĂĽr Motoröl und gegebenenfalls AdBlue
  • Pauschal 250 Euro pro Jahr fĂĽr Wäsche und Pflege

Die Betriebskosten lassen sich vom Fahrer beeinflussen: Fährt er vorausschauend? Dann sinken Verbrauch und Verschleiß, etwa des Bremssystems. Auch wer für sehr kurze Strecken auf das Auto verzichtet, schont sein Auto spürbar – und damit sein Budget.

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Wertverlust – der unterschätzte Kostentreiber

Bei einem Neuwagen ist der Wertverlust der größte Kostentreiber: Schon nach einem Jahr ist oftmals ein Viertel des Neupreises dahin. In vier Jahren kann ein Auto bis zur Hälfte seines Werts und mehr verlieren. Wie schnell der Wert schmilzt, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Ist das Modell generell ein Verkaufserfolg oder ein LadenhĂĽter?
  • Steht mal wieder ein Modellwechsel an? Dann sieht der Gebrauchte mit einem Mal ziemlich alt aus und ist weniger gefragt.
  • Hinzu kommen Kriterien, die sich nicht voraussehen lassen: Wie entwickelt sich die Wirtschaft und damit die Nachfrage auf dem Automarkt? Wohin fĂĽhrt die Diskussion um Fahrverbote in unseren Städten, die zum Nachfrage-Einbruch bei Dieselautos fĂĽhrte?

Tipps gegen den Wertverlust

Schon nach drei bis vier Jahren ist das Schlimmste überstanden, nach fünf Jahren sinkt der Wert um etwa fünf Prozent pro Jahr. Der beste Tipp gegen den Wertverlust ist deshalb: Kaufen Sie einen Gebrauchtwagen. Er hat den schlimmsten Wertverlust bereits hinter sich. Aber auch wer einen Neuwagen kauft, kann dessen Wertverlust zumindest eindämmen:

  • Gefragte Modelle, beliebte Ausstattungen: Sie schĂĽtzen vor ĂĽbermäßigem Wertverlust. Ein Kleinwagen sollte nicht 400 PS haben – und umgekehrt will niemand ein Luxusmodell mit dem Basismotor kaufen.
  • Gedeckte Farben sind gefragt. Ein gelbes oder rotes Auto werden Sie oftmals nur mit groĂźem Verlust verkaufen können – es sei denn, Sie fahren einen Ferrari.
  • Bei der Ausstattung gilt: Je höher das Fahrzeugsegment, desto mehr Extras sollten an Bord sein.

Die Kosten fĂĽr Werkstatt und Reifen

Auch wenn das Auto neu ist: Ganz ohne Werkstatt geht es nicht. Ölwechsel, Inspektionen und Wechsel von Sommer- auf Winterreifen bleiben keinem Auto erspart. Die einzelnen Hersteller legen unterschiedliche Wartungsintervalle, Umfänge und auch Kosten fest. Diese Kosten fließen in den monatlichen Unterhalt des Autos ein:

  • Ă–lwechsel
  • Inspektionen
  • Typische VerschleiĂźreparaturen, etwa an Auspuff, Bremsen, neue Batterie oder GlĂĽhlampe
  • Neue Reifen

Die Gesamtkosten pro Monat fĂĽr sechs Segmente

So lang die Kostenliste ist, so stattlich ist die monatliche Summe. Sie unterscheidet sich deutlich je nach Segment, selbst zwischen einzelnen Modellen und Varianten gibt es groĂźe Unterschiede:

  • Bei einem Kleinstwagen summieren sich die monatlichen Kosten auf 350 Euro und mehr.
  • FĂĽr einen Kleinwagen mĂĽssen Autobesitzer mit mehr als 400 Euro pro Monat rechnen.
  • Ein Auto der unteren Mittelklasse kostet um 470 Euro im Monat.
  • Mit monatlich 600 Euro sind Autofahrer in der Mittelklasse noch verhältnismäßig gĂĽnstig unterwegs.
  • Ein Vertreter der oberen Mittelklasse kostet etwa 950 Euro im Monat.
  • Etwa 1.500 Euro monatlich kostet ein Auto der Oberklasse.

Die Werte des ADAC dienen nur der Orientierung. In jedem Segment lassen sich günstigere Modelle finden – mitunter müssen Autofahrer jedoch deutlich höhere Summen einkalkulieren. Die Zahlen zeigen aber: Wer beim Autokauf nur auf einen günstigen Grundpreis achtet, hat später unter Umständen umso höhere Kosten zu stemmen.

Die gĂĽnstigsten Modelle aller Klassen

Segment Modell Grundpreis Monatliche Kosten
Kleinwagen Dacia Spring Electric Comfort 2WD 20.490 Euro 355 Euro
Untere Mittelklasse Dacia Duster TCe 100 ECO-G Essential 2WD 13.390 Euro 418 Euro
Mittelklasse Skoda Octavia Combi 1.5 TGI G-TEC Active 28.060 Euro 538 Euro
Obere Mittelklasse Skoda Superb 1.5 TSI Active 30.790 Euro 722 Euro
Oberklasse Porsche Taycan 85.543 Euro 1.343 Euro

Aber selbst verschiedene Varianten eines Modells können sehr unterschiedliche Unterhaltskosten mit sich bringen. Beispiel VW Polo: Der Kleinwagen ist mit Basismotor und zweckmäßiger Ausstattung für 16.000 Euro zu haben – aber auch als Sportmodell für 30.000 Euro. Und genau so unterschiedlich fallen auch die monatlichen Kosten aus: 456 Euro pro Monat kostet der Unterhalt für die Einstiegs-Version, 664 Euro sind es für den Polo GTI – also fast 50 Prozent mehr.

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Von Christopher Clausen
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