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Wegen EU-Abgasnorm: BMW stoppt große Verbrennermotoren

Europäischer Markt betroffen  

BMW stoppt große Verbrennermotoren

30.08.2020, 14:30 Uhr | rtr, AM, t-online

Wegen EU-Abgasnorm: BMW stoppt große Verbrennermotoren. BMW Turm in Hannover: Der Autobauer BMW nimmt einem Medienbericht zufolge in Europa große Verbrennermotoren aus dem Programm. (Quelle: imago images/Die Videomanufaktur)

BMW Turm in Hannover: Der Autobauer BMW nimmt einem Medienbericht zufolge in Europa große Verbrennermotoren aus dem Programm. (Quelle: Die Videomanufaktur/imago images)

BMW nimmt wegen der neuen EU-Abgasnorm große Verbrennermotoren vom europäischen Markt. Der Grund ist recht simpel. 

Der Autobauer BMW nimmt einem Medienbericht zufolge in Europa große Verbrennermotoren aus dem Programm und spart sich so die Kosten für eine Anpassung an die neue EU-Abgasnorm zum Jahreswechsel.

Der bisherige V12-Top-Benziner mit 585 PS und der Top-Diesel 50d mit 400 PS und vier Turboladern würden noch in diesem Jahr gestrichen, berichtet die Branchenzeitung "Automobilwoche". In Deutschland hatte BMW demnach zuletzt nur noch gut 100 V12 und knapp 3.300 50d-Diesel pro Jahr verkauft.

"Damit ist eine Fortsetzung des Angebots nicht mehr im wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis zu den Stückzahlen", sagte ein Sprecher dem Blatt. Außerhalb Europas blieben beide Motoren dagegen vorerst im Angebot.

Die Modelle M550d Limousine und Touring sowie 750d, 750Ld  und M760Li Limousine, die Power-SUV BMW X5, X6 und X7 M50d könnten betroffen sein.

Was ändert sich mit der neuen Abgasnorm?

Zum 1. Januar 2021 müssen alle neu zugelassenen Pkw die Abgasnorm Euro 6d erfüllen. Mit der neuen Abgasnorm müssen alle Fahrzeuge auch bei Tests auf der Straße nachweisen, dass sie tatsächlich sauber fahren. Im realen Straßenverkehr verhalten sich die Emissionen nämlich anders als auf dem Prüfstand. Daher dürfen im realen Verkehr die Emissionen etwas höher ausfallen. Die realen Werte orientieren sich an einem Umrechnungsfaktor. Dieser sinkt durch die neue Regelung von 1,5 auf 2,1.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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