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Der Cadillac ATS-V hat ordentlich was auf dem Kasten

Von t-online
29.04.2016Lesedauer: 2 Min.
Cadillac ATS-V - über 300 km/h schnelle Limousine.
Cadillac ATS-V - über 300 km/h schnelle Limousine.
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Amerikanische Fahrzeuge haben einen schweren Stand bei uns in Europa. Der Vorwurf: Amerikaner können keine Autos bauen. Ihnen wird eine schlechte Verarbeitung nachgesagt, ihr Design ist uns suspekt und das Fahrgefühl gleicht einem Schwamm auf Rädern.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Cadillac zum Beispiel. Zugegeben, der Mittelklasse-Luxusschlitten ATS repräsentiert jetzt nicht den Durchschnitt amerikanischer Autobaukunst. Doch zeigt er: Die Amis können auch Premium.


Cadillac ATS-V

Cadillac ATS-V: Dieser Amerikaner fegt den BMW M3 von der Strecke.
Die sportliche Mittelklasse-Limousine ist 304 km/h schnell.
+25

Cadillac ATS-V: Style, Luxus und Sport in einem

Vor allem, wenn es sich um die Topversion ATS-V handelt. Die Amerikaner haben ihren Stil längst gefunden, alles an der in "Crystal White Tricoat"-Lackierung ist auf Kante gefalzt. Ob außen oder innen - der Cadillac spricht wie seine größeren Brüder eine Designsprache, die jeder erkennt. Ob es gefällt, ist wieder eine andere Sache.

Im Innenraum erwartet mich eine elegante, "Mulan" genannte Lederausstattung - mit Veloursledereinsätzen und Karbonelementen. Und fein verarbeitet. Zur Steuerung des Infotainmentsystems "CUE" darf alles "betatscht" werden - sowohl der acht Zoll große Bildschirm als auch die Mittelkonsole ohne echte Knöpfe sind berührungssensitiv.

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Technisch alles top

Auch bei der Sicherheitsausstattung ist das Topmodell up-to-date: Bis auf den adaptiven Tempomaten war alles an Bord - Frontkollisionswarner, Spurhalteassistent und Toter-Winkel-Warner.

Schnelle Limousine mit Suchtpotential

Erster Fahreindruck: Rabiat, brachial, giftig. Ein kurzes Zucken am Gaspedal, und der Wagen schießt wie eine Rakete los. Der V6-Biturbo - vorher kaum zu hören - faucht und schnarzt aus vier Endrohren. Die ungeheure Power von 470 PS und 603 Newtonmetern Drehmoment trifft auf eine reaktionsschnelle und ruckfreie Achtgang-Automatik. Da wünscht man sich sofort freie Bahn oder eine Rennstrecke in der Nähe.

Denn da würde sich die potente Limousine wohlfühlen - nach 3,9 Sekunden zeigt das Head-up-Display schon die 100 an. Und dann geht es locker-flockig weiter bis über 300 km/h. Schneller als die abgeregelten BMW M3 und Mercedes-AMG C 63.

Das optionale Downforce-Paket mit Frontsplitter, Luftauslass und Diffusor aus Karbon sowie Heckspoiler presst den Viertürer auf die Straße. Und mit dem optionalen Datenrekorder lassen sich alle gefahrenen Strecken und Zeiten speichern.

Straff, aber nicht hart

Die Abstimmung ist sehr europäisch, denn Modelle für unseren Markt werden unter anderem auf der Nordschleife getestet. Mit dem straffen Fahrwerk liegt der ATS-V wie ein Brett auf der Straße, und auch die Lenkung wird bei hohen Tempi nicht zappelig.

Die Quittung für meine Eskapaden bekomme ich allerdings an der Tankstelle - wer sich nicht beherrschen kann, muss den Fahrspaß eben mit einem Verbrauch von über 14 Litern bezahlen. Grundsätzlich ist es aber möglich, mit elf Litern im Schnitt auszukommen.

Die Limousine hat zwei Gesichter

Denn der "sanfte Rebell", wie Cadillac den fast 4,70 Meter langen Renn-Schlitten bewirbt, kann auch ganz anders. Nämlich amerikanisch-gemütlich cruisen. Bequem umschlungen von den vielfältig einstellbaren Recaro-Schalensitzen lausche ich dann dem Schnurren des V6, registriere genüßlich die Schaltvorgänge der Automatik am Drehzahlmesser und rolle ruhig und gelassen auf der rechten Spur dahin.

Etwas Kleingeld muss man allerdings aufbringen, um den fahrfreudigen Cadillac ATS-V genießen zu können - unter 70.000 Euro geht nichts, wer die Premium-Version mit Vollausstattung ordert, ist 75.000 Euro los. Auch hier zeigt sich der Amerikaner auf Augenhöhe mit Fahrzeuge deutscher Herkunft.

Weiter zu den technischen Daten Cadillac ATS-V

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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