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Konkurrenz zum klassischen Fernsehen: Netflix will Livestreaming einführen


Konkurrenz zum klassischen TV
Netflix will Livestreaming einführen

Von t-online, sha

Aktualisiert am 16.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Logo von Netflix auf einem Fernseher (Symbolbild): Das Unternehmen meldet einen Abonnenten-Rückgang.Vergrößern des BildesDas Logo von Netflix auf einem Fernseher (Symbolbild): Das Unternehmen will Livestreaming-Formate einführen. (Quelle: Jakub Porzycki/imago-images-bilder)
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Um weiter gegen das lineare Fernsehen vorzugehen, plant Netflix die Einführung von Livestreaming-Inhalten. Erste Formate könnten laut Medienberichten Comedy-Festivals und Talentwettbewerbe sein.

Netflix arbeitet an Livestreaming-Formaten, berichtet das US-Magazin Deadline. Der Streaminganbieter habe entsprechende Pläne bestätigt. Demnach befinde sich die Funktion in einem frühen Entwicklungsstadium und könne zum Beispiel für Serien ohne Drehbuch und "Stand-up-Specials" eingesetzt werden.

Auch für Live-Abstimmungen bei Talentwettbewerben wie der kommenden Streetdance-Serie "Dance 100" überlege Netflix, das Format zu nutzen, heißt es. Weiterhin sei vorstellbar, dass Live-Comedy-Ereignisse wie das kürzlich veranstaltete "Netflix Is a Joke"-Festival auf der Plattform auszustrahlen.

Livestreaming für Serien ohne Drehbuch

Im Rahmen des Festivals fanden Ende April und Anfang Mai 2022 über 300 Auftritte in Los Angeles statt. Darunter auch solche mit bekannten Künstlern wie dem US-Komiker Dave Chappelle und dem aus der Serie "Seinfeld" bekannten Schauspieler Larry David. Netflix hatte die Auftritte aufgenommen und will Ende Mai mit der Ausstrahlung beginnen.

Wirtschaftlich wäre die Maßnahme sinnvoll, schreibt Deadline. Der Schritt eröffne Netflix die Möglichkeit, eine ganze Reihe neuer Serien zu bestellen, die ohne Drehbuch auskommen. Einen Zeitpunkt für den Start der Livestreaming-Formate gebe es allerdings noch nicht. Auch ist nicht bekannt, ob Netflix das Livestreaming in allen Ländern anbieten wird. Laut Angaben des Unternehmens arbeitet eine kleine Gruppe innerhalb des Streamingkonzerns an der Entwicklung des Produkts.

Netflix will härter gegen geteilten Accounts vorgehen

Der Streaminganbieter muss sich etwas einfallen lassen, um seine Kunden nicht zu verlieren. Im vergangenen Quartal musste Netflix erstmals seit mehr als zehn Jahren einen Kundenrückgang vermelden. In den drei Monaten bis Ende März gingen rund 200.000 Bezahlabos verloren.

Angesichts sinkender Abozahlen arbeitet Netflix laut Medienberichten auch an einer günstigeren Version mit Werbung. Das Unternehmen will zudem härter bei Nutzern durchgreifen, die ihren Zugang mit anderen teilen. Der Dienst schätzt, dass mehr als 100 Millionen Haushalte als Trittbrettfahrer unterwegs sind. Ein System zur Erkennung von IP-Adressen sei daher in der Entwicklung.

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