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Vorschussbetrug: Verbraucherzentrale warnt vor neuen Maschen


Der "nigerianische Prinz" war gestern
Verbraucherzentrale warnt vor neuer Betrugsmasche

Von t-online, mho

04.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0302782371Vergrößern des BildesDie Aussicht auf das große Geld: Vorschussbetrug ist auch heute noch weit verbreitet. (Quelle: Fotostand / K. Schmitt/imago-images-bilder)
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Erbe, Spende, Investment: Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor neuen Maschen mit dem sogenannten Vorschussbetrug. So können Sie sich schützen.

Die Verbraucherzentrale NRW macht auf neue Betrugsmaschen aufmerksam. Diese fallen unter den Begriff "Vorschussbetrug". Dabei handelt es sich um verschiedene Methoden von Kriminellen, die alle eins wollen: unser Geld.

Die Herangehensweise ist dabei immer ähnlich: Menschen werden über Kettenbriefe per E-Mail oder direkte Nachrichten in den sozialen Netzwerken kontaktiert. Es werden ihnen Erbschaften, Spenden oder vermeintlich lukrative Geschäfte in Aussicht gestellt. Allerdings seien diese frei erfunden und sollen dazu dienen, "ein illegales Schneeballsystem zu finanzieren", so die Verbraucherzentrale NRW.

Vor ein paar Jahren war die gleiche Betrugsmasche als "nigerianischer Prinz" bekannt und für die Kriminellen unglaublich erfolgreich. Heute sind die ausgedachten Geschichten anders, doch das System ist gleich geblieben. Denn: Wer auf die Verbrecher eingeht, wird an irgendeinem Punkt der Geschichte gebeten, zunächst Geld vorab zu zahlen.

In jedem Fall soll eine Vorabzahlung getätigt werden

Laut Verbraucherzentrale NRW ist eine beliebte Behauptung der Betrüger zum Beispiel, man müsse "vorab die Mehrwertsteuer oder andere Steuern bezahlen, um Geld aus dem Ausland erhalten zu können". In einem der anderen Tricks solle das vorab gezahlte Geld dazu dienen, die Glaubwürdigkeit zu prüfen.

Manchmal schieben die Kriminellen auch Gründe vor, warum sie weitere Vorabzahlungen benötigen. Der Ausgang der Geschichte bleibt aber in jedem Fall gleich: Das Geld ist futsch. Außerdem bricht der Kontakt zu dem vermeintlichen Vermögensverwalter – oder wer auch immer die Person vorgibt zu sein – komplett ab.

So können Sie sich schützen

Am besten ist es daher, gar nicht erst auf solche Nachrichten einzugehen. Auch wenn die Geschichte als noch so glaubhaft erscheint, stecken dahinter Kriminelle, die es auf Ihr Geld abgesehen haben. Daher sollten Sie die Absender auch blockieren.

Sollten Sie auf die Masche hereingefallen sein, erstatten Sie unbedingt Strafanzeige bei der Polizei – entweder vor Ort oder über die entsprechende Internetwache in Ihrem Bundesland. In diesem Fall sollten Sie die Nachrichten oder den Chatverlauf zwischen Ihnen und den Betrügern unbedingt aufheben, diese dienen als wichtiges Beweismittel.

Verwendete Quellen
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