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Chat-App Allo eingestellt: Google gibt sich WhatsApp geschlagen

Chat-App Allo eingestellt  

Google gibt sich WhatsApp geschlagen

07.12.2018, 08:32 Uhr | dpa

Chat-App Allo eingestellt: Google gibt sich WhatsApp geschlagen. Das Symbol der Messaging-App "Allo" von Google ist auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen. Google stellt seine Chat-App Allo nach zwei Jahren ein.  (Quelle: dpa/Jannis Mattar)

Das Symbol der Messaging-App "Allo" von Google ist auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen. Google stellt seine Chat-App Allo nach zwei Jahren ein. (Quelle: Jannis Mattar/dpa)

Sie sollte in Konkurrenz zu WhatsApp stehen. Doch Googles Chat-App Allo blieb bis zum Schluss ein Nischenangebot. Jetzt will Google den Messenger einstellen.

Google stellt seine Chat-App Allo nach zwei Jahren ein. Die Konzern hatte darauf gesetzt, dass Allo mit smarten Funktionen wie automatischen Antwort-Vorschlägen Facebooks dominierenden Konkurrenz-Diensten WhatsApp und Messenger Paroli bieten kann.

Doch Allo blieb ein Nischenangebot. Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert und jetzt soll im April kommenden Jahres ganz Schluss sein. Funktionen wie die Antwort-Vorschläge und Unterstützung auf PCs wurden in den SMS-Ersatz Messages integriert, den Google jetzt auf Android-Geräte bringt.

Bei dem Konzern wuchs über die Jahre eine nahezu chaotische Vielfalt nicht miteinander verbundener Kommunikations-Apps an. Zusammen mit Allo stellte Google auch die Videochat-App Duo vor - die jetzt bestehen bleibt, wie der Konzern in der Nacht zum Donnerstag betonte. Schon zuvor gab es die Hangouts-Videochats. Sie werden jetzt vorrangig auf Unternehmenskunden ausgerichtet und neue Funktionen sollen private Nutzer mit Verzögerung erreichen.

WhatsApp und Facebook Messenger sind plattformübergreifend sowohl auf Google Android-System als auch auf Apples iPhones verfügbar und haben jeweils mehr als 1,5 Milliarden Nutzer. Apple ist auf seinen Geräten stark mit dem Chatdienst iMessage und den FaceTime-Videochats, in China dominieren einheimische Apps we WeChat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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