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WhatsApp-Kettenbriefe verbreiten Falschmeldungen zum Coronavirus

Von dpa, nsa

Aktualisiert am 14.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Virus-Darstellung auf einem Smartphone: Bei Nachrichten und Seiten, die angeblich mit dem neuartigen Coronavirus zu tun haben, sollte man Ă€ußerste Vorsicht walten lassen.
Virus-Darstellung auf einem Smartphone: Bei Nachrichten und Seiten, die angeblich mit dem neuartigen Coronavirus zu tun haben, sollte man Ă€ußerste Vorsicht walten lassen. (Quelle: Robert GĂŒnther/dpa)
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Knoblauch essen und alle paar Minuten Wasser trinken: Im Netz kursieren zahlreiche Falschinformationen zu der Frage, wie man sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 schĂŒtzen kann. Wie Sie Spam und Abzocke erkennen.

Wer rund ums neuartige Coronavirus vermeintlich hilfreiche Informationen per WhatsApp und die sozialen Medien erhĂ€lt, sollte skeptisch sein. ErklĂ€ren angebliche Ärzte, wie man sich vermeintlich gegen eine Infektion mit dem Virus schĂŒtzt, und was man bei einer Infektion tun sollte, handelt es sich dabei ziemlich sicher um einen Kettenbrief mit unsinnigen Inhalten, berichtet das Fachportal "Heise online". Hier erfahren Sie mehr zu den unsinnigen Gesundheitstipps.


Anleitung zum grĂŒndlichen HĂ€ndewaschen

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AuffĂ€llig bei den Kettenbrief-Texten sei, dass konkrete Quellen fehlen, ErlĂ€uterungen und RatschlĂ€ge holprig ĂŒbersetzt sowie schwammig bis falsch sind. Falsche Informationen zum Virus und zur Covid-19-Krankheit kursierten auch bei sozialen Medien wie Instagram. Wer sich fundiert informieren möchte, kann dies etwa bei der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA) tun.

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Fake-Shops fĂŒr Schutzmasken

Das Landeskriminalamt (LKS) Niedersachsen warnt indes vor Fake-Shops, die vorgeben, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gefragten und vielfach vergriffenen Schutzmasken vorrĂ€tig zu haben. Dabei wĂŒrden teils Firmennamen existierender Hersteller oder Zulieferer missbraucht.

Wer bei solchen dubiosen Shops "bestellt", ist sein Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit los, die angegebenen persönlichen Daten sowieso – und hat am Ende auch keine Maske.

Auf die Seiten der Fake-Shops gelangen Nutzerinnen und Nutzer etwa ĂŒber Suchmaschinen oder Links in Mails. Allerdings sollte man auf solche Links gar nicht erst klicken, weil nicht auszuschließen ist, dass man gleich auf Webseiten mit Schadsoftware landet.

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Desinfektionsmittel könnte nÀchster Köder sein

Auch im Anhang der Spam-Mails können Viren und WĂŒrmer lauern, etwa in Gestalt angeblicher Textdokumente oder Videos mit Schutzanleitungen. Solche AnhĂ€nge öffnet man also am besten gar nicht erst, sondern löscht gleich die ganze Mail.

Das LKA weist darauf hin, dass die BetrĂŒger nach den Schutzmasken kĂŒnftig weitere gefragte und knappe Artikel wie Einweghandschuhe oder Desinfektionsmittel in ihr Spam-Repertoire aufnehmen und als Köder fĂŒr Spam, Phishing und BetrĂŒgereien einsetzen könnten.

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