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So einfach verbessern Sie Ihren WLAN-Empfang

Von t-online
Aktualisiert am 21.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Teenage girl pointing at equipment mounted on wall to parents at home , model released, property released Copyright: xMa
Teenage girl pointing at equipment mounted on wall to parents at home , model released, property released Copyright: xMa (Quelle: /imago-images-bilder)
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Ein WLAN-Router funkt nur selten so effektiv, wie er könnte. Wir zeigen Ihnen verschiedene Tricks, wie sich die Leistung leicht verbessern lĂ€sst – ohne, dass Sie neue Technik anschaffen mĂŒssen.

WLAN will man heute meist in der ganzen Wohnung oder im ganzen Haus haben. Doch meist reicht der Empfang lĂ€ngst nicht ĂŒberall hin. Das liegt oft gar nicht am Router – sondern an der Aufstellung.

Zudem lÀsst sich mit einer GetrÀnkedose die Sendeleistung des Routers ganz einfach verstÀrken. Wie das geht, erfahren Sie hier. Welche Tricks noch helfen können, lesen Sie im Text.

WLAN-Router in Position bringen

In vielen FĂ€llen lĂ€sst sich der WLAN-Empfang schon mit einfachen Mitteln spĂŒrbar verbessern: Kommt nur ein schwaches WLAN-Signal an oder sogar gar keines, steht der Router womöglich einfach am falschen Platz. Beim Aufstellen des Routers sollten Sie auf folgende Regeln achten:

  • Platzieren Sie den Router möglichst weit oben, zum Beispiel auf einem Schrank.
  • Achten Sie darauf, dass der Router frei steht.
  • Ein zentraler Standort in Haus und Wohnung sorgt fĂŒr eine möglichst gleichmĂ€ĂŸige Ausstrahlung des WLAN-Signals.

WLAN-Störenfriede finden

Ein Router erreicht nur in einem leeren Raum oder im Freien seine maximale Reichweite. Aber im echten Leben bremsen WĂ€nde, TĂŒren und sogar USB-3.0-Kabel das WLAN-Signal aus.

Zu den grĂ¶ĂŸten Hindernissen gehören Stahlbeton, DECT-Telefone, Mikrowellen und wasserhaltige GegenstĂ€nde wie zum Beispiel KĂŒhlschrĂ€nke. Die hĂ€ufigsten WLAN-Störenfriede zeigen wir in unserer Fotoshow.

Wenn der Nachbar querfunkt

Heute ist kaum noch jemand in seiner Nachbarschaft der einzige, der einen WLAN-Router hat. Wenn viele WLAN-Router auf dem gleichen Funkkanal surfen, kann das schnell als Hemmschuh wirken.

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Zudem erfreuen sich einige Routermodelle besonderer Beliebtheit. Wird der voreingestellte WLAN-Name (SSID) nicht geÀndert, versuchen PC und Smartphone unter UmstÀnden eine Verbindung mit dem falschen Netzwerk aufzubauen.

Tools wie der Wifi-Analyzer fĂŒr Android und Windows 10 können dabei helfen, den optimalen Kanal zu finden. Nutzer können aber auch ganz ohne technische Hilfsmittel ein paar Maßnahmen treffen, um störenden Nachbar-WLANs aus dem Weg zu gehen.

  • Ändern Sie den Funkkanal, auch Band genannt, ĂŒber die Einstellungen in Ihrem Router.
  • Im 2,4-GHz-Frequenzbereich gibt es beispielsweise 13 KanĂ€le. Jeweils drei benachbarte KanĂ€le ĂŒberlappen sich. Deshalb sollten Sie die KanĂ€le 1, 6 und 11 ausprobieren, um den entsprechenden Abstand der KanĂ€le zu nutzen.
  • Mit einem Dualband oder AC-Router können Sie auf das 5-GHz-Band ausweichen – vorausgesetzt, Ihre EmpfangsgerĂ€te unterstĂŒtzen diesen Standard.
  • Geben Sie Ihrem WLAN ĂŒber die Router-Einstellungen eine eindeutige SSID. Der WLAN-Name sollte keinesfalls RĂŒckschlĂŒsse auf Ihren persönlichen Namen oder Ihre Adresse zulassen.

AufrĂŒsten als letzte Alternative

Zu guter Letzt können sich Nutzer, bei denen ein Router mit sichtbaren Antennen steht, mit einer GetrÀnkedose und etwas Klebeband helfen, wie zum Beispiel dieser YouTube-Lifehack zeigt.

Bringt auch das nicht den gewĂŒnschten Effekt, bleibt nur noch das AufrĂŒsten des WLANs. Das geht entweder mit einem WLAN-Repeater, der das Signal des vorhandenen Routers auch in entlegene Ecken trĂ€gt, oder mit einem komplett neuen Router.

Sogenannte Mesh-Router gelten als besonders leistungsfĂ€hig. Stiftung Warentest sieht aber auch Nachteile. So verbrauchen die GerĂ€te mehr Strom und sind deutlich teurer als klassische Repeater. Anders als Repeater bieten sie aber meist eine bessere Leistung und sorgen zudem dafĂŒr, dass sich das Handy stets im stĂ€rksten WLAN einwĂ€hlt. Bei klassischen Repeatern bleiben EndgerĂ€te oft viel zu lange in einem Netzwerk hĂ€ngen, obwohl sich ein stĂ€rkeres Netz in der NĂ€he befindet.

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