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Facebook verspricht verbesserten Datenschutz

dpa, Reuters

Aktualisiert am 13.04.2018Lesedauer: 2 Min.
Sheryl Sandberg auf einer Facebook-Konferenz Ende Januar: Schadensbegrenzung ist gefragt
Sheryl Sandberg auf einer Facebook-Konferenz Ende Januar: Schadensbegrenzung ist gefragt (Quelle: Tim Dirven/imago-images-bilder)
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Nach dem Skandal um Cambridge Analytica und Facebook sollen neue Datenschutzrichtlinien fĂŒr die EU her. In Verhandlungen ĂŒber die neuen Regeln zeigt sich Facebook zugĂ€nglich. Massive Kritik kommt von CDU-Fraktionschef Volker Kauder.

EU-Justizkommissarin Vera Jourova hat ein GesprĂ€ch mit Facebook-Managerin Sheryl Sandberg ĂŒber den Skandal im Zusammenhang mit der Datenauswertungsfirma Cambridge Analytica als "konstruktiv und offen" bezeichnet. Die EU werde genau verfolgen, wie Facebook die neuen EU-Datenschutzrichtlinien umsetzen werde, die am 25. Mai in Kraft treten, sagte Jourova nach einem Telefonat mit Sandberg, die im Facebook-Vorstand fĂŒr das operative GeschĂ€ft zustĂ€ndig ist.


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Facebook habe nach Sandbergs Worten diese Woche damit begonnen, die vom Skandal betroffenen Nutzer zu informieren. Zugleich habe die Managerin bestÀtigt, dass noch mehr Apps persönliche Daten von Facebook-Nutzern und deren Freunden abgegriffen haben könnten.

Massive Kritik Ă€ußerte der Vorsitzende der CDU-Faktion im Bundestag Volker Kauder. Das Netzwerk habe 87 Millionen Nutzer weltweit und Hunderttausende in Deutschland an der Nase herumgefĂŒhrt, sagte er im Interview mit der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung".

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Kauder kritisiert "unfassbares Vergehen"

Die missbrĂ€uchliche Nutzung der Daten durch die Firma Cambrigde Analytica sei Facebook lange bekannt gewesen, ohne dass etwas unternommen und obwohl damit die PrĂ€sidentschaftswahl in den USA beeinflusst worden sei. "Was fĂŒr ein gröberes Vergehen kann es in einer Demokratie geben? Das ist doch unfassbar", kritisierte Kauder.

Kauder bemĂ€ngelte weiterhin, dass Facebook "nichts gegen die russischen Troll-Fabriken unternommen hat, die in verschiedenen LĂ€ndern Wahlen beeinflusst haben". "Mit einem einfachen Sorry ist es nicht getan", sagte Kauder in dem Interview. Das Netzwerk mĂŒsse weltweit einheitlich streng reguliert werden. "In Europa sollten wir hier Vorreiter sein", sagte der CDU-Politiker.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Die EU nennt GesprĂ€che mit Facebook ĂŒber die neuen Datenschutzrichtlinien konstruktiv.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Die EU nennt GesprĂ€che mit Facebook ĂŒber die neuen Datenschutzrichtlinien konstruktiv. (Quelle: Ron Sachs)

Facebook will europÀischen Datenschutz akzeptieren

Facebooks Chef, Mark Zuckerberg habe angekĂŒndigt, europĂ€ische Datenschutzregeln zu akzeptieren. Die Union werde "peinlich darauf achten", dass dies geschehe. "Wenn nicht, muss Facebook mit Millionen-Strafen rechnen. Und die mĂŒssen auch durchgesetzt werden", forderte Kauder.

Zuvor hatte bereits Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) Facebook mit hohen Strafen nach der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung gedroht. Die EU kann vom 25. Mai an bei gravierenden VerstĂ¶ĂŸen bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens als Bußgeld verhĂ€ngen. Das wĂ€ren bei Facebook, das 2017 ĂŒber 40,6 Milliarden Dollar umsetzte, rund 1,6 Milliarden Dollar.

Weitere Artikel


Skandal erschĂŒttert Facebook

Facebook sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass Informationen von bis zu 87 Millionen Mitgliedern durch Cambridge Analytica illegal genutzt wurden. Der Skandal hat die Grundfesten des Unternehmens erschĂŒttert. Facebook-Chef Mark Zuckerberg musste sich deswegen in dieser Woche vor US-Parlamentariern verantworten. In den Kongress-Anhörungen rĂ€umte er Fehler ein und bat um Entschuldigung.

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