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Wenn der Ofen weiß, wie Sie Ihr Backhendl gerne hĂ€tten

Von dpa
Aktualisiert am 02.09.2019Lesedauer: 4 Min.
Das neue activeLight-Kochfeld der Serie iQ700 von Siemens und eine smarte Dunstabzugshaube arbeiten im Einklang.
Das neue activeLight-Kochfeld der Serie iQ700 von Siemens und eine smarte Dunstabzugshaube arbeiten im Einklang. Ein integrierter LuftgĂŒtesensor registriert die aufsteigende Dunstmenge. (Quelle: Siemens/dpa)
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HausgerĂ€te sollen ihre Arbeit immer sparsamer, immer sauberer, immer leckerer und immer schneller erledigen. Das geht – mit kĂŒnstlicher Intelligenz, die vom Menschen lernt.

In dieser Woche startet die Elektronikmesse IFA in Berlin (6. bis 11. September). Einige Hersteller von ElektrogerĂ€ten haben bereits erste Neuheiten verraten. Dabei fallen hĂ€ufig die Stichworte KI – kĂŒnstliche Intelligenz oder AI – Artificial Intelligence. Die soll in Zukunft viele Vorteile fĂŒr Nutzer bringen.


IFA: So schlau wird der Backofen

Wie schlau HaushaltsgerĂ€te sein können, wollen Aussteller auf der IFA zeigen. Das neue activeLight-Kochfeld der Serie iQ700 von Siemens und eine smarte Dunstabzugshaube arbeiten im Einklang. Ein integrierter LuftgĂŒtesensor registriert die aufsteigende Dunstmenge.
In der GerÀteblende der neuen HausgerÀte der Generation 7000 von Miele sitzen Infrarotsensoren, die auf Bewegungen zwischen circa 20 und 40 Zentimetern vor dem GerÀt reagieren.
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Die GerÀte optimieren sich selbst

"KĂŒnftig entscheidet nicht das reine Hardware-Feature eines TV darĂŒber, ob er erfolgreich auf dem Markt ist, sondern seine kĂŒnstliche Intelligenz, die er mitbringt", sagte Mike Henkelmann, Managing Director TV bei Samsung, bei der IFA-Preview. Die GerĂ€te – und das gilt fĂŒr Herd oder Waschmaschine ebenso wie fĂŒr den Fernseher – werden immer mehr in der Lage sein, ihren Nutzer besser zu verstehen und mit ihm zu interagieren.

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Grundlage dafĂŒr ist ein großer Datensatz, den die GerĂ€te stĂ€ndig durchforsten. So sind sie in der Lage, ihre Handlungen stets an die aktuelle Situation anzupassen, sie optimieren sich selbst. Das bedeutet: Je lĂ€nger man die GerĂ€te betreibt und ihnen Gelegenheit gibt, das Nutzungsverhalten ihrer Besitzer zu analysieren, desto schlauer werden sie. Das wird bei modernen Fernsehern zum Beispiel schon angewendet, nun folgen die ersten HausgerĂ€te.

Ofen merkt sich Kochverhalten

Bosch wird auf der Messe IFA erstmals Backofen mit kĂŒnstlicher Intelligenz vorstellen. "Wenn Sie den Ofen mit Ihrem Backhendl immer zum selben Zeitpunkt ausmachen, wird das GerĂ€t das sehr schnell lernen", erklĂ€rt Thomas Salditt, Leiter der Abteilung Digital Business Enabling bei Bosch Siemens HausgerĂ€te.

Die Öfen der Serie 8 mit Home Connect werden dann kĂŒnftig immer zum gleichen Zeitpunkt die Garzeit fĂŒr das BackhĂ€hnchen beenden. Denn so mag es sein Nutzer schließlich am liebsten. Den richtigen Zeitpunkt registrieren Brat- oder Backsensoren, die das Gericht im Ofen im Blick behalten.

Verbindung zur Cloud notwendig

Wie schnell die Öfen lernt, ist auch von seinem Nutzer abhĂ€ngig: "Es kommt auch darauf an, wie konsistent Sie kochen", erklĂ€rt Salditt. "Aber ein paar Mal werden Sie schon kochen mĂŒssen."

Das impliziert aber auch, dass man die GerĂ€te mit Daten anfĂŒttern und die erfassten Messwerte kontinuierlich per App ins Netz geben muss – denn das eigentliche Hirn der KI sitzt nicht im GerĂ€t selbst. "Wenn Sie ihr GerĂ€t einfach nicht verbinden, kann es keine Daten aus der Cloud ziehen und nicht lernen", erlĂ€utert Salditt. Bis FrĂŒhjahr 2020 will Bosch alle smarten Serie-8-Öfen der Kollektion "accent line", die bestimmte Gar-Sensoren an Bord haben, zusĂ€tzlich um KI erweitern.

Licht an, wenn der Koch kommt

SelbststÀndiger dank Sensoren agieren auch die neuen Backöfen der Generation 7000 von Miele (Messe-Premiere, seit Mai erhÀltlich). Sie verstÀndigen ihren Besitzer nicht nur mit einem Signalton, wenn der Garzeitpunkt beendet ist. Der Ofen erwartet dann auch seine Reaktion: Denn eilt der Koch herbei, beendet der Ofen den Alarm und schaltet die Beleuchtung im Garraum ein.

Möglich ist das dank Infrarotsensoren in der GerĂ€teblende, die auf Bewegungen 20 bis 40 Zentimeter vor dem GerĂ€t reagieren. Die Funktion "MotionReact" gibt es unter anderem auch fĂŒr Dampfgarer, Kaffeevollautomaten und GeschirrspĂŒler.

Komfort und Sparsamkeit

Schlaue GerĂ€te werden in erster Linie den Komfortgedanken bedienen. Ideen, wie das in naher Zukunft schon aussehen kann, gibt es in der Branche genug. "Der Saugroboter weiß, in welchem Raum Sie typischerweise wann sind, und saugt dann, wenn Sie nicht da sind", nennt Salditt ein Beispiel.

Auch das soll möglich sein: Trinkt der Bewohner nachts gerne noch Milch, bereitet sich der mitdenkende KĂŒhlschrank mit der Zeit diese Routine vor. Er kĂŒhlt sich kurz vor dem ĂŒblichen Trink-Zeitpunkt noch mal herunter, damit die Milch angenehm kalt ist.

KI bietet bei vielen GerĂ€ten darĂŒber hinaus die Option, Betriebskosten einzusparen. Beim Beispiel KĂŒhlschrank heißt das: Das GerĂ€t weiß aus Erfahrung, dass der Nutzer nach dem Glas Milch schlĂ€ft und bis zum Morgen die TĂŒr nicht mehr öffnen wird. Er kann also die KĂŒhlung einschrĂ€nken und Strom sparen. Oder der Saugroboter arbeitet effizienter, weil er Wege schlauer berechnet.

Trockner weiß, was die Waschmaschine gemacht hat

Auch bei den HausgerÀten ohne KI tut sich viel in Sachen Intelligenz und Nutzerfreundlichkeit. Die Ansatzpunkte der Hersteller sind vielfÀltig. Aktuell fallen vor allem Funktionen auf, mit denen bisher getrennt agierende GerÀte nun abgestimmt zusammenarbeiten.

Zum Beispiel können das Kochfeld activeLight-Kochfeld der Serie iQ700 von Siemens (ab September erhĂ€ltlich) und die smarte Dunstabzugshaube so zusammenarbeiten, dass immer in passender StĂ€rke gesaugt wird. Ein integrierter LuftgĂŒtesensor registriert dafĂŒr die aufsteigende Dunstmenge. Und AEG verbindet nun seinen Waschmaschine und den Trockner der 9000er Serie ĂŒber eine App: Arbeitsschritte und Einstellungen werden synchronisiert.

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