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Amazon: Konzern kündigt neue Alexa-Produkte an

Event in Seattle  

Amazon kündigt neue Alexa-Produkte an

24.09.2019, 19:28 Uhr | str, t-online.de

Amazon: Konzern kündigt neue Alexa-Produkte an. Die Amazon-Echo-Produktlinie von 2018: Am 25. September stellt Amazon seine neuen Produkte mit dem Sprachassistenzsystem Alexa vor.  (Quelle: t-online.de/Marc Krüger)

Die Amazon-Echo-Produktlinie von 2018: Am 25. September stellt Amazon seine neuen Produkte mit dem Sprachassistenzsystem Alexa vor. (Quelle: Marc Krüger/t-online.de)

Amazon baut sein Smart-Home-Geschäft weiter aus. Am Mittwoch, dem 25. September, will der Onlinehandelsriese in seinem Hauptquartier in Seattle die neueste Hardware vorstellen. t-online.de ist live dabei, wenn die Alexa-Geräte der nächsten Generation enthüllt werden. 

Im Herbst 2014 stellte Amazon seinen ersten sprachgesteuerten Lautsprecher Amazon Echo vor, der den Nutzern als Abspielgerät und persönlicher Assistent für zu Hause dienen sollte. Fünf Jahre später umfasst das Echo-Sortiment bereits rund ein Dutzend unterschiedlicher Apparate für Einsatzzwecke im ganzen Haushalt, vom smarten Wecker im Schlafzimmer bis zur Mikrowelle mit Alexa-Sprachsteuerung. 

Gerüchte um Alexa-Roboter für zu Hause

Am Mittwoch, dem 25. September, könnte die Gerätefamilie erneut Zuwachs bekommen, denn Amazon hat t-online.de und andere deutsche Journalisten zum großen Launch-Event in sein Hauptquartier nach Seattle eingeladen. Was genau der Konzern an diesem Tag zeigen will, ist noch geheim. Nur so viel verrät das Unternehmen: Dienste und Geräte rund um Amazons Sprachsteuerung werden erneut im Mittelpunkt stehen. 

Doch was genau könnte das sein? Nach Informationen des US-Nachrichtendienstes Bloomberg plant Amazon neue Echo-Smart-Speaker im Premiumbereich sowie kabellose Kopfhörer mit Assistenzfunktionen. Außerdem arbeite der Konzern an einem Heim-Roboter mit eingebautem Display und Kamera, der seinem Besitzer auf Zuruf von einem Zimmer ins andere folgt, schreibt Bloomberg. 

Das Start-up Temi hatte auf der CES in Las Vegas ein ähnliches Konzept vorgestellt. Der Temibot erkennt seinen Besitzer am Gesicht und folgt ihm auf Befehl überallhin. Dazu wurde Amazons Sprachsoftware bereits integriert. Ein tabletartiger Display dient als Konsole und Anzeige für aufgerufene Informationen oder Videotelefonate. Mit einem Verkaufspreis von knapp 2.000 US-Dollar kommt der Heim-Roboter aber eher nicht für den Privatgebrauch in Frage. 

Das wichtige Weihnachtsgeschäft steht an

Die begehrtesten Produkte auf Amazon zählen zur Kategorie Unterhaltungselektronik. Und der Onlinehändler sorgt für ständigen Nachschub auf diesem Gebiet. Erst kürzlich hatte Amazon am Rande der IFA in Berlin seine neuen Fire-TV-Produkte vorgestellt, darunter den neuen Fire TV Cube, der die TV-Fernbedienung durch Sprachsteuerung ersetzen soll. Außerdem gab Amazon seine Zusammenarbeit mit mehreren Geräteherstellern bekannt, die die Amazon-Dienste fest in ihre neuen Fernseher integrieren. 

Auch im Audiobereich dürfte Amazon ein großes Interesse daran haben, sich neu aufzustellen. Schließlich steht schon bald das Weihnachtsgeschäft an. Erfahrungsgemäß verkaufen sich die Echo-Geräte in dieser Zeit besonders gut auf Amazon. Der Onlinehandelsriese hilft dabei natürlich mit Rabatten und Werbeaktionen kräftig nach. 

Vergangenes Jahr hatte Amazon die Öffentlichkeit um diese Zeit mit einer ganzen Reihe an neuen Produkten überrascht. So erhielten die Echo-Lautsprecher nicht nur ein neues Design und verbesserten Klang, sondern auch einen ergänzenden Subwoofer. Mit dem neuen Echo Show setzt Amazon zudem verstärkt auf den Bildschirm- und Kameraeinsatz im vernetzten Zuhause.

Die Alexa-Wanduhr war ein Flop

Außerdem unterstrich der Konzern mit Produkten wie einer vernetzten Wanduhr, einem smarten Stromstecker und einer Mikrowelle mit Alexa-Sprachsteuerung seinen Ehrgeiz, die Haushalte vollständig zu erobern. Der Adapter Echo Auto soll die Alexa-Sprachsteuerung sogar ins Auto bringen.


Bislang konnten diese Produkte aber noch keine breite Nutzerschaft überzeugen. Die Geräte und die damit verbundenen Dienste scheinen teilweise nicht vollständig ausgereift. Für die Amazon Echo Wanduhr etwa hagelte es Kritik. Andere Echo-Produkte aus dem vergangenen Jahr haben es bislang noch nicht einmal nach Deutschland geschafft – und das hat wohl seinen Grund. Schließlich sind auch die Deutschfähigkeiten von Alexa im Vergleich zur US-Version noch überschaubar. 

t-online.de nimmt auf Einladung von Amazon hin an dem Launch-Event in Seattle teil und wird davon berichten. Die Kosten der Reise übernimmt Amazon. Dies hat keinen Einfluss auf unsere Berichterstattung. 

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