Sie sind hier: Home > Digital >

Folgen der Pandemie: Auch Online-Handel leidet massiv unter der Corona-Krise

Folgen der Pandemie  

Auch Online-Handel leidet massiv unter der Corona-Krise

06.04.2020, 18:22 Uhr | dpa

Folgen der Pandemie: Auch Online-Handel leidet massiv unter der Corona-Krise. Einige Online-Händler profitieren von der Corona-Krise - die meisten aber nicht.

Einige Online-Händler profitieren von der Corona-Krise - die meisten aber nicht. Foto: Arno Burgi/zb/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Auch ein Großteil der Online-Händler leidet massiv unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insgesamt lagen die E-Commerce-Umsätze im März um fast 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) mit.

"E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus", sagte der bevh-Präsident Gero Furchheim. Die Behauptung, der Online-Handel werde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, sei "schlicht falsch".

Drastische Umsatzeinbrüche gab es nach der Umfrage des Verbandes im März vor allem im Online-Handel mit Mode, Schuhen, Elektronikartikeln, Computern und Büchern. "Einzig die Kategorien, die auch im Einzelhandel stark nachgefragt wurden, konnten zum Teil deutliche Zuwächse verzeichnen: Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Do-it-Yourself- beziehungsweise Baumarktsortimente", berichtete der Verband.

Im Bekleidungssegment brachen die Umsätze um mehr als 35 Prozent ein. Bei Unterhaltungselektronik lag das Minus bei über 20 Prozent. Computer und Zubehör verzeichneten trotz der Ausgaben für Homeoffice-Lösungen einen Rückgang von gut 22 Prozent. Dramatische Verluste erlitten die Dienstleistungen im E-Commerce, die insbesondere von Online-Buchungen für Reisen, Veranstaltungen oder Flugtickets geprägt sind. Sie stürzten im März um mehr als 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab.

Dagegen stieg die Nachfrage nach Medikamenten im Internet im März um mehr als 88 Prozent und die Bestellungen von Lebensmitteln erhöhten sich um gut 55 Prozent. Bei Drogeriewaren lag das Plus bei knapp 30 Prozent. Doch gibt es für die von der Corona-Pandemie gebeutelten Online-Händler möglicherweise einen Hoffnungsschimmer. In den letzten Märztagen, die bei der Befragung nicht mehr erfasst werden konnten, habe sich eine Belebung der Nachfrage im Online-Handel gezeigt, berichtete der bevh.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal