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Luca-App in der Kritik: Datenschützer fordern Nachbesserungen


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Datenschützer fordern Nachbesserungen bei Luca-App

Von dpa
Aktualisiert am 30.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Die Luca-App ist auf einem Smartphone geöffnet: Anders als bei der Corona-Warn-App bleiben Nutzer nicht anonym.
Die Luca-App ist auf einem Smartphone geöffnet: Anders als bei der Corona-Warn-App bleiben Nutzer nicht anonym. (Quelle: Jens Büttner/dpa-bilder)
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Die Luca-App weckt in mehreren Bundesländern Hoffnungen auf baldige Öffnungen. Datenschützer melden jedoch Sicherheitsbedenken an und fordern den Hersteller zu Nachbesserungen auf.

Die deutschen Datenschutzbehörden haben Nachbesserungen bei der Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung gefordert. Der Anbieter der App habe bisher identifizierte Risiken "teilweise behandelt", hieß es in einer am Montag in Saarbrücken veröffentlichten Stellungnahme der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK). "Die DSK fordert das Unternehmen dennoch auf, weitere Anpassungen an dem System vorzunehmen, um den Schutz der teilnehmenden Personen weiter zu erhöhen."

Mit der App kann man sich mit einer Art virtueller Visitenkarte beispielsweise in Restaurants oder Kinos anmelden.

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Mehrere Bundesländer wollen die App nutzen

Die Luca-App, für die unter anderem der Musiker Smudo von den "Fantastischen Vier" geworben hatte, wird von Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Baden-Württemberg bereits zur Kontaktnachverfolgung benutzt. Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und das Saarland planen den Einsatz der App.

Die Datenschützer erklärten, derzeit würden die von Luca gesammelten Daten an einer zentralen Stelle gespeichert. Deswegen wolle man mit dem Betreiber der App erörtern, inwieweit eine dezentrale Speicherung möglich sei. Zudem müsse über die Entschlüsselung der Daten noch einmal nachgedacht werden. Die Einhaltung grundlegender Sicherheitsprinzipien müsse nachgewiesen werden.

Die DSK werde "eine eigenständige Orientierungshilfe für alle Betreiber solcher Kontaktverfolgungssysteme" erarbeiten und "kurzfristig veröffentlichen". Der Gesetzgeber wurde aufgefordert, "bundeseinheitliche gesetzliche Regelungen zur digitalen Kontaktnachverfolgung zu schaffen". Das Saarland führt derzeit in der DSK den Vorsitz.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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