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Neue Services: Impftermin jetzt über die Uber-App buchbar

Neue Services vorgestellt  

Impftermin jetzt über die Uber-App buchbar

28.04.2021, 20:11 Uhr | jnm, t-online

Neue Services: Impftermin jetzt über die Uber-App buchbar. Impftermin via Uber-App: In den USA klappt das schon bald. Andere Länder könnten folgen (Quelle: Uber)

Impftermin via Uber-App: In den USA klappt das schon bald. Andere Länder könnten folgen (Quelle: Uber)

Uber will sein Angebot weit jenseits seines Fahrdienstes ausweiten. Auf einer Presseveranstaltung erklärte das Unternehmen etwa, dass man in den USA nun seinen Impftermin direkt über die Uber-App buchen könne.

In den USA können Bürger seit heute über die App des Fahrdienstes Uber einen Impftermin buchen – inklusive Hin- und Rücktransport. Das erklärte der Uber-CEO Dara Khosrowshahi auf einer Presseveranstaltung zu neuen Produkten am Mittwoch-Abend.

Möglich macht den Impfservice eine Partnerschaft mit der US-Drogeriekette Walgreens. Über eine neue Schaltfläche in der App können US-Amerikaner sich ihren Impfstoff sowie einen Impftermin reservieren – die Hin- und Rückfahrt mit einem Uber-Auto wird ebenfalls geplant.

Aktuell ist dieser Service nur in den USA verfügbar. Im Anschluss an die Veranstaltung erklärte aber der Produkt-Chef Sundeep Jain in einem Pressegespräch, dass man bereits aggressiv daran arbeite Partnerschaften in anderen Ländern zu knüpfen. Welche, verriet er allerdings nicht.

Mit "Uber Rent with Valet" soll das Buchen und In-Empfang-nehmen eines Mietwagens zudem deutlich vereinfacht werden: Über den Dienst lassen sich bei Mietwagen-Anbietern wie Avis, Hertz und vielen anderen Autos mieten. Sie müssen allerdings weder abgeholt noch wieder zurück gebracht werden. Uber organisiert den Transport des Mietwagens zur Start-Adresse und holt ihn an der Zieladresse auch wieder ab. Auch dieser Dienst startet in den USA, soll aber später in weitere Märkte ausgerollt werden.

Uber Eat kommt nach Deutschland – Restaurants freuen sich

Dass man sich via Uber Eat künftig auch in Deutschland Essen liefern lassen kann, berichtete die Financial Times bereits in der vergangenen Woche. Ein Uber-Sprecher bestätigte erneut: "Deutschland ist ein wichtiger Markt für Uber, in dem wir bereits erfolgreich unsere Mobilitätslösungen anbieten und in dem wir weiter wachsen wollen. Als nächsten Schritt starten wir in den kommenden Wochen unseren Lieferservice ‘Uber Eats’ und machen so unseren Nutzern das ganze Potenzial der Uber-Plattform zugänglich."

Konkret werde man in Berlin starten. Wie aus dem Uber-Umfeld zu hören war, habe das Unternehmen bereits eine Vielzahl von Restaurants in Berlin an Bord geholt. Das Feedback und die Nachfrage seien durchgehend positiv.

Das habe schlicht auch damit zu tun, dass der Markt aktuell von nur einem großen und wenigen kleinen Playern dominiert wird. Diese Situation schränke sowohl die Verhandlungsmöglichkeiten der Restaurants als auch die Auswahlmöglichkeiten für die Kunden ein – hier scheinen die Restaurants auf mehr Wettbewerb durch Uber zu setzen.

Tatsächlich wurden am Mittwochabend auch mehrere Erweiterungsdienste für Uber Eat angekündigt – allerdings  dürften die für Deutschland frühestens interessant werden, sobald sich Uber Eat weiter etabliert hat.

Uber einen Monat im Voraus reservieren

Eine letzte Funktion wiederum könnte auch hierzulande interessant sein: Uber Reserve X und Reserve Airports: Die Funktion erlaubt einen Mietwagen bis zu 30 Tage im Voraus zu reservieren – etwa wenn man bereits weiß, dass man dann von seinem Ferienhaus wieder zum Bahnhof oder Flughafen fahren muss. Reserve Airport verknüpft die Uber-Bestellung am Flughafen sogar an einen konkreten Flug – so kann sichergestellt werden, dass der Fahrer bis zu 60 Minuten nach Landung noch am Flughafen auf seine Fahrgäste wartet, selbst wenn sich der Flug stark verspätet haben sollte. Für Flughäfen in Paris oder London ist die Funktion bereits angekündigt, was auch für Deutsche Nutzer, die dorthin fliegen, interessant sein könnte.

Ob Reserve auch in dieser Form in Deutschland angeboten werde, kann der Uber-Deutschland-Sprecher Tobias Fröhlich noch nicht sagen: "In Deutschland machen Regeln wie etwa die Rückkehrpflicht Dienste wie Reservierungen möglicherweise kompliziert umsetzbar."

Verwendete Quellen:
  • Presseveranstaltung Uber
  • Eigene Recherche

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