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Corona-Warn-App erhält neue Funktion

Von t-online, mak

02.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Die Corona-Warn-App (Symbolbild): Die Anwendung bekommt eine neue Funktion.
Die Corona-Warn-App (Symbolbild): Die Anwendung bekommt eine neue Funktion. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)
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Neuerung bei der Corona-Warn-App: Ab sofort können Schnelltests in der Anwendung angezeigt werden. Doch es gibt auch einige Probleme. Das sollten Sie dazu wissen.

Seit einigen Monaten spielen Schnelltests eine wichtige Rolle – so schreiben einige Händler die Tests vor. Auch Firmen müssen ihren Mitarbeitern seit Mitte April Testangebote machen.


So funktioniert der Check-in in der Corona-Warn-App

Das langersehnte Update der Corona-Warn-App des Bundes ist da. Die neue Version beinhaltet nun auch eine Check-in-Funktion.
Wer ein Treffen oder eine Veranstaltung plant, kann nun einen QR-Code erstellen. Dieser wird von den Teilnehmern gescannt.
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Nun erhält die Corona-Warn-App auch eine entsprechende Funktion, die bereits Ende März angekündigt wurde: Ab sofort können iOS-Nutzer die Version "2.1" herunterladen, wie das Projektteam von der Telekom und SAP auf der Webseite der Corona-Warn-App mitteilte. Für Android-Nutzer kommt sie in spätestens 48 Stunden.

Mit dem Update können Nutzer Schnelltests, die sie in Testzentren gemacht haben, einbuchen – ein negatives Ergebnis wird dann 48 Stunden lang in der App angezeigt. Ein positiver Test bleibt so lange zu sehen, bis die Nutzer das Ergebnis teilen. "So soll sichergestellt werden, dass Nutzerinnen und Nutzer andere so schnell wie möglich warnen, um eine mögliche Infektionskette schnell zu unterbrechen", heißt es auf der Webseite.

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Das sind die Probleme der neuen Funktion

Und so funktioniert das Einbuchen des negativen Schnelltests: In einem Testzentrum müssen Sie den entsprechenden QR-Code einscannen. Wenn das Ergebnis feststeht, erhalten Sie dann eine Benachrichtigung in der App. Private Schnelltests können indes nicht angezeigt werden.

Das Ergebnis des Schnelttests werde mit dem eines PCR-Tests "gleichberechtigt behandelt". Das heißt: Wenn das positive Ergebnis des Schnelltests geteilt wird, erhalten die Kontaktpersonen eine entsprechende Warnung – können aber nicht unterscheiden, dass es sich um einen PCR- oder Schnelltest handelt.

Ein weiteres Manko: Die Warnung kann nicht zurückgenommen werden, wenn ein PCR-Test negativ ist – und der Schnelltest nur ein Fehlalarm war.

Bislang erst acht Partner beteiligt

Doch durch die neue Funktion der App ist es einfacher, ein negatives Testergebnis vorzuzeigen. Das wird – je nach Bundesland – beispielsweise beim Einlass in ein Geschäft gefordert.

Bislang sind acht Partner im Boot – das Bundeskanzleramt, das Bayerische Rote Kreuz, dm, Doctorbox, Ecocare (die Healthcare Marke von Ecolog Deutschland GmbH mit unter anderem Lidl), Huber Health Care, das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland und testbuchen.de/No-Q. Letzterer arbeitet mit vielen regionalen Testzentren zusammen.

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Doch es sollen bald noch mehr Partner werden. So hätten 125 Schnelltest-Betreiber Interesse an einer Kooperation angemeldet, heißt es.

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