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Für 44 Milliarden Dollar: Tesla-Chef Musk kauft Twitter

Von dpa, t-online, rtr, afp
Aktualisiert am 26.04.2022Lesedauer: 4 Min.
Elon Musk: Der Tesla-Chef kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar.
Elon Musk: Der Tesla-Chef kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar. (Quelle: Adrien Fillon/imago-images-bilder)
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Die Übernahme hatte sich schon länger angedeutet: Nun hat sich der Tesla-Gründer Elon Musk mit dem Onlinedienst auf einen Kaufpreis geeinigt. Musk kündigt zugleich Veränderungen an dem Dienst an.

Twitter hat den Widerstand gegen eine Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk aufgegeben. Der Online-Dienst teilte am Montag mit, dass er sich mit Musk auf einen Deal verständigt hat. Twitter soll danach von der Börse genommen werden. Musk soll laut einer Meldung des Unternehmens für die Übernahme rund 44 Milliarden US-Dollar zahlen. Vergangene Woche hatte der Verwaltungsrat von Twitter noch versucht, eine Übernahme durch den reichsten Menschen der Welt zu verhindern.

Die Kaufverhandlungen waren erst in der Nacht zu Montag gestartet. Die Twitter-Aktionäre erhalten demnach 54,20 Dollar je Aktie – ein Angebot, das der Tesla-Chef bereits zuvor als sein "Bestes und Letztes" bezeichnet hatte. Die Twitter-Aktie legte sechs Prozent zu. Der Verwaltungsrat soll der Übernahme ohne Gegenstimme zugestimmt haben. Jetzt liegt es an den Aktionären von Twitter, ob sie das Angebot annehmen wollen. Geplant sei, dass die Übernahme noch in diesem Jahr erfolge.

Übernahme hatte sich angedeutet

Musk teilte Anfang April mit, dass er über Wochen still und heimlich einen Anteil von gut 9 Prozent an Twitter zusammenkaufte. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Erst sollte Musk in den Twitter-Verwaltungsrat einziehen. Damit wäre aber die Bedingung verbunden gewesen, dass der Chef des Elektroautobauers Tesla seine Beteiligung an Twitter nicht über 15 Prozent erhöht. Stattdessen schlug er den Sitz im Aufsichtsgremium aus und kündigte an, das Unternehmen kaufen zu wollen.

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Der Tech-Unternehmer kündigte in der Mitteilung bereits erste Änderungen an dem Netzwerk an: "Ich möchte Twitter auch besser machen als je zuvor, indem ich das Produkt mit neuen Funktionen ausbaue, die Algorithmen als Open Source zur Verfügung stelle, um das Vertrauen zu erhöhen, die Spam-Bots besiege und alle Menschen authentifiziere. Twitter hat ein enormes Potenzial – ich freue mich darauf, mit dem Unternehmen und der Nutzergemeinschaft daran zu arbeiten, es auszuschöpfen." Bereits zuvor hatte der Milliardär über Twitter angekündigt, er hoffe, dass seine größten Kritiker auf der Plattform bleiben werden, weil das freie Meinungsäußerung bedeute.

Reichster Mensch der Welt

Der 50-Jährige ist die mit Abstand reichste Person der Welt. Sein Vermögen liegt laut "Forbes" bei 265 Milliarden Dollar. Allerdings besteht es fast ausschließlich aus Aktien von Tesla und seiner Weltraumfirma SpaceX, so dass er für einen Twitter-Kauf auch zu Krediten greifen müsste. Musk soll bei dem Kauf 21 Milliarden Dollar selbst beisteuern.

Musk zählt zu den aktivsten prominenten Twitter-Nutzern und hat rund 83 Millionen Follower. Er kündigte an, Twitter zu einer "globalen Plattform für Redefreiheit" machen zu wollen, weil dies wichtig für die Zivilisation sei. Musks Versprechen einer lockeren Regulierung sorgten für Kritik von Experten.

Wie entwickelt sich das Netzwerk nun?

Seine Kritik am Stand der Redefreiheit bei Twitter findet bei Anhängern von Ex-Präsident Donald Trump und anderen US-Konservativen Anklang. Sie wettern schon lange unter anderem dagegen, dass Twitter und andere Online-Plattformen gegen Falschinformationen rund um das Coronavirus sowie Trumps ungedeckte Wahlbetrugsvorwürfe vorgingen.

Musks Ansätze könnten Trump mit Blick auf eine erneute Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2024 nun aufhorchen lassen: Er finde vorläufige "Timeouts" besser als permanente Ausschlüsse, sagte der Tesla-Chef allgemein. Musk hatte in der Anfangszeit die Gefahren durch das Coronavirus selbst heruntergespielt und Einschränkungen in Kalifornien als "faschistisch" kritisiert.

Trump wurde bei Twitter verbannt, nachdem er Sympathie für seine Anhänger bekundet hatte, die am 6. Januar 2021 das US-Kapitol in Washington erstürmt hatten. Er gab allerdings bekannt, nicht auf Twitter zurückzukehren. Er bleibe bei seinem eigenen Twitter-Klon Truth Social, sagte der Republikaner "Fox News". Trump hatte vor seinem Ausschluss in Folge des Sturms auf das Kapitol Anfang 2021 fast 90 Millionen Menschen mit seinem Twitter-Konto erreicht und damit sogar mehr als Musk, der aktuell auf mehr als 83 Millionen kommt.

Stimmen für und gegen den Verkauf

Die einflussreiche US-Senatorin Elizabeth Warren warnte auf Twitter vor dem Verkauf. "Dieser Deal ist gefährlich für unsere Demokratie. Milliardäre wie Elon Musk spielen nach anderen Regeln als alle anderen und sammeln Macht für ihren eigenen Vorteil an. Wir brauchen eine Vermögenssteuer und strenge Regeln, um Big Tech zur Rechenschaft zu ziehen", schrieb sie.

Der Gründer und ehemalige CEO von Twitter, Jack Dorsey, steht hinter Musk."Grundsätzlich glaube ich nicht, dass jemand Twitter besitzen oder betreiben sollte. Es möchte ein öffentliches Gut auf Protokollebene sein, kein Unternehmen. Elon ist jedoch die einzige Lösung, der ich vertraue, um das Problem zu lösen, dass es sich um ein Unternehmen handelt. Ich vertraue seiner Mission, das Licht des Bewusstseins zu erweitern", teilte er auf Twitter mit.

Twitter, gegründet 2006, wurde schnell zu einer Art Nervensystem der Nachrichtenbranche. Die breite Öffentlichkeit wurde auf Twitter 2009 aufmerksam, nachdem ein Nutzer Fotos eines im New Yorker Fluss Hudson gelandeten Passagierflugzeugs veröffentlichte. Für Trump war Twitter sowohl vor als auch während seiner Amtszeit das mit Abstand wichtigste Kommunikationsmittel.

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