Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr f├╝r Sie ├╝ber das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Beinahe-Crash im All: China tadelt Musk

Von reuters, sha

Aktualisiert am 28.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Illustration von Starlink-Satelliten: Sie bringen Internet in abgelegene Winkel der Erde
Illustration von Starlink-Satelliten: Sie bringen Internet in abgelegene Winkel der Erde. (Quelle: Science Photo Library/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextMedizinischer Notfall bei PokalfinaleSymbolbild f├╝r einen TextUmfrage: S├Âder vor MerzSymbolbild f├╝r einen TextBerichte: Erstes Angebot f├╝r LewandowskiSymbolbild f├╝r einen TextS├Ąngerin Dagmar Koller beendet ihre KarriereSymbolbild f├╝r einen TextMehr L├Ąnder melden AffenpockenSymbolbild f├╝r einen TextPanagiota Petridou ├╝ber Alltag mit BabySymbolbild f├╝r einen TextBetrunken mit Pedelec Reh umgefahrenSymbolbild f├╝r einen TextMbapp├ę gibt Real einen KorbSymbolbild f├╝r einen TextKleinflugzeug abgest├╝rzt: F├╝nf ToteSymbolbild f├╝r einen TextBeatrice Egli begeistert Fans mit FotosSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserYoutuber wehrt sich gegen Ger├╝chte

Um Kollisionen mit den Starlink-Satelliten des Unternehmens SpaceX zu vermeiden, musste China mit seiner Raumstation zwei Ausweichman├Âver durchf├╝hren. In sozialen Netzwerken wird Gr├╝nder Elon Musk daf├╝r verantwortlich gemacht.

Chinesische B├╝rger haben online die Weltraumambitionen des Milliard├Ąrs und Tesla-Gr├╝nders Elon Musk kritisiert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor hatte sich China dar├╝ber beschwert, mit seiner Raumstation Ausweichman├Âver unternommen haben zu m├╝ssen.

Der Grund: Die Raumstation habe Kollisionen mit Satelliten aus Musks Starlink-Programm vermeiden m├╝ssen.

Die Ausweichman├Âver seien am 1. Juli und 21. Oktober notwendig gewesen, als Starlink-Satelliten der amerikanischen Firma SpaceX der Raumstation gef├Ąhrlich nahe kamen. Das geht aus einem Schreiben (PDF) hervor, das China Anfang Dezember beim UN-Ausschuss f├╝r die friedliche Nutzung des Weltraums (COPUOS) eingereicht hatte.

In beiden F├Ąllen sei die Raumstation von Raumfahrern besetzt gewesen, hei├čt es darin.

Kritik von Weibo-Nutzern

In einem Beitrag auf Chinas Twitter-├Ąhnlicher Mikroblogging-Plattform Weibo nannte ein Nutzer die Starlink-Satelliten "einen Haufen Weltraumschrott". Ein anderer Nutzer bezeichnete die Satelliten als "amerikanische Weltraumkriegswaffen".

"Die Risiken von Starlink werden allm├Ąhlich aufgedeckt, die gesamte Menschheit wird f├╝r die Gesch├Ąftsaktivit├Ąten bezahlen", kritisierte ein weiterer Nutzer von Weibo.

Im Sommer dieses Jahres hatte SpaceX bereits mehr als 1.700 Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn der Erde gebracht. Bis zu 30.000 Satelliten will das Unternehmen in den Orbit schie├čen. Das Ziel: Internet in jedem Winkel der Erde.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Lautes Schweigen: Bundesliga gratuliert Leipzig nicht
Einsamer Gewinner: Leipzigs Trainer Domenico Tedesco mit dem DFB-Pokal.


Auch die US-Weltraumagentur NASA musste Ende November dieses Jahres einen Weltraumspaziergang wegen der Gefahr der Kollision mit Weltraumtr├╝mmern verschieben. Zuvor war die Internationale Raumsstation ISS wegen herumfliegender Tr├╝mmerteile zeitweise evakuiert worden.

30.000 Tr├╝mmerteile im Orbit

Musk twitterte damals, dass einige Umlaufbahnen der Starlink-Satelliten angepasst worden seien, um die M├Âglichkeit von Zusammenst├Â├čen zu verringern. Es wird angenommen, dass fast 30.000 Satelliten und andere Tr├╝mmerteile die Erde umkreisen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Zustimmung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k├Ânnen personenbezogene Daten an Drittplattformen ├╝bermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

China hatte mit dem Bau seiner Raumstation Tiangong im April 2021 begonnen. Das erste Modul war Anfang Mai ins All geschickt worden. Ende Mai folgte ein weiterer Frachtflug mit Material und Treibstoff. Die Station soll nach vier bemannten Missionen bis Ende 2022 fertig sein.

Der US-Konzern Starlink bietet seinen Internetzugang auch in Deutschland an. Dazu hat das Unternehmen einen deutschen Standort in Frankfurt am Main gegr├╝ndet.

Lichtverschmutzung durch Satelliten

Das Unternehmen ist umstritten. Wissenschaftler beklagen sich ├╝ber die vielen privaten Satelliten, die im Erdorbit kreisen und die Forschungsarbeit erschweren. Experten f├╝rchten au├čerdem, dass die Unternehmen ohne Auflagen Tausende Satelliten als Weltraumm├╝ll zur├╝cklassen k├Ânnten.

Weitere Artikel

Satelliten-Internet r├╝ckt n├Ąher
Netzagentur erteilt Frequenzrechte f├╝r Starlink
SpaceX-Rakete beim Start: Starlink-Satelliten sollen die Menschheit mit Internet versorgen.

Satelliten-Internet
Starlink jetzt auch in Deutschland vorbestellbar
Illustration von Starlink-Satelliten: Sie bringen Internet in abgelegene Winkel der Erde

Erdorbit f├╝llt sich
China will mehr als 20.000 Satelliten ins All schie├čen
Zwei Satelliten werden von einer Tr├Ągerrakete vom Jiuquan Satellite Launch Center im Nordwesten Chinas gestartet: China beteiligt sich am Wettrennen um das Internet aus dem All.


Ein weiteres Problem ist die Lichtverschmutzung durch die Reflexion des Sonnenlichts auf Solarpanelen der Satelliten, die f├╝r helle Flecken am Sternenhimmel sorgt und Astronomen und Sternenfreunde irritiert.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ChinaElon MuskSpaceXTwitter

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website