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Ehemaliger Spitzenpolitiker soll Facebooks Image retten

Von dpa, arg

17.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Nick Clegg, Politikchef von Facebook, hat die Entscheidung verteidigt, anders als Twitter und Google an Werbung mit politischen Inhalten festzuhalten.
Nick Clegg, Politikchef von Facebook, hat die Entscheidung verteidigt, anders als Twitter und Google an Werbung mit politischen Inhalten festzuhalten. (Quelle: Lino Mirgeler/dpa./dpa)
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Der frühere britische Vize-Premierminister Nick Clegg steigt in die Meta-Führungsebene auf und wird Präsident für globale Angelegenheiten. Dort soll er sich um politische Anliegen des Konzerns kümmern und Facebooks Image verbessern.

Der frühere britische Vize-Premierminister Nick Clegg ist in die Führungsetage des Digitalkonzerns Meta aufgestiegen. Das gab Unternehmenschef Mark Zuckerberg auf Facebook bekannt. Der 55-Jährige trägt den Titel des "President, Global Affairs" – "Präsident für globale Angelegenheiten".

In dem dreiköpfigen Führungszirkel des Facebook-Konzerns Meta wird Clegg damit der oberste politische Verantwortliche sein. Firmengründer Zuckerberg verantwortet die Produktentwicklung und Firmenstrategie.

Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg ist für die wirtschaftlichen Ergebnisse des Konzerns zuständig. Clegg hatte seit 2018 in der Position eines Vizepräsidenten die Rolle des "Außenministers" von Facebook wahrgenommen.

Schwierige Zeiten für Meta

Sir Nick Clegg ist ein ehemaliger britischer Spitzenpolitiker der Liberaldemokraten, deren Parteichef er von 2007 bis 2015 gewesen ist. In der ersten Regierung des ehemaligen Premierministers David Cameron (Tories) hatte er von 2010 bis 2015 die Position des Vize-Premierministers des Vereinigten Königreichs inne.

Bei Facebook war Clegg maßgeblich an der Einrichtung eines unabhängigen Aufsichtsgremiums (Oversight Board) beteiligt. Diese Regulierungsgruppe wurde 2020 gegründet, um Entscheidungen unabhängig von der Unternehmensführung zu treffen. Dieses Gremium entschied beispielsweise im vergangenen Mai, dass der ehemalige Präsident Donald Trump bei Facebook gesperrt bleibt.

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Der Meta-Konzern steht in einer Umbruchphase. Das klassische Werbegeschäft bei Facebook und Instagram schwächelt, auch weil die Anwenderinnen und Anwender der Apps immer weniger dazu bereit sind, persönliche Daten preiszugeben, mit denen das Anzeigengeschäft optimiert werden kann.

Auf Augenhöhe mit Mark Zuckerberg

Zuckerberg schrieb in einem Beitrag auf seiner persönlichen Facebook-Seite, dass Cleggs neue Rolle ihm mehr Befugnisse geben werde, um auf regulatorische Fragen in der neuen Metaverse-Welt zu reagieren.

Clegg werde "unser Unternehmen in allen politischen Angelegenheiten leiten", schrieb Zuckerberg. Dazu gehörten auch die Beziehungen zu Regierungen und die "öffentliche Verteidigung unserer Produkte und unserer Arbeit".

Zuckerberg stellte in Aussicht, dass Clegg in seiner neuen Rolle auf Augenhöhe mit ihm und Sandberg agieren werde. "Wenn Nick diese neue Führungsrolle übernimmt, kann ich mich mehr auf die Führung des Unternehmens konzentrieren, während wir neue Produkte für die Zukunft entwickeln. Er wird Sheryl unterstützen, während sie sich weiterhin auf den Erfolg unseres Unternehmens konzentriert."

Gleichzeitig setzt Zuckerberg auf den Aufbau des Metaverse – einer digitalen Welt, in der sich Nutzer in der virtuellen Realität treffen können.

Großprojekt "Metaverse"

Mit dem Metaverse möchte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eine virtuelle Welt erschaffen, in der man völlig neu mit anderen Menschen interagieren kann. "Wir glauben, dass das Metaverse der Nachfolger des mobilen Internets sein wird", erklärt Zuckerberg seine Vision.

Durch neuartige Technik wie Virtual-Reality-Brillen können Nutzer so noch tiefer in die virtuelle Welt eintauchen. Gesichtsausdrücke und Emotionen der anderen Nutzer lassen sich direkt wahrnehmen und man kann in Echtzeit und "lebensnah" darauf reagieren.

"Statt auf einen Bildschirm zu schauen, werden Sie mittendrin in diesen Erlebnissen sein", sagte Zuckerberg auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Connect Ende des vergangenen Jahres.

Bis sich die Vision eines allumfassenden Metaverse durchgesetzt und verbreitet hat, wird es aber noch einige Jahre dauern. Die technischen Voraussetzungen fehlen größtenteils und müssen erst für ein Zweitleben in der virtuellen Welt geschaffen werden. Darüber hinaus gibt es viele rechtliche und politische Fragen zu klären, für die ab sofort Clegg verantwortlich sein wird.

Dass ein ehemaliger Spitzenpolitiker sich um die teils angespannten Verhältnisse des Meta-Konzerns zu Regierungen und Regulierungsbehörden weltweit kümmern soll, ist hingegen ein logischer Schritt für das Unternehmen. Clegg, der sich jahrelang in höchsten Kreisen bewegt und bereits Regierungsämter bekleidet hat, ist mit politischen Unwägbarkeiten bestens vertraut.

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