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Peinlicher Fehler sorgt für Telegram-Sperre in Brasilien

Von dpa, sha

19.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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Telegram-App vor brasilianischer Flagge: Der Dienst ist in dem Land gesperrt worden. (Quelle: IMAGO/Andre M. Chang)
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Brasiliens oberster Gerichtshof hat die Sperrung von Telegram wegen Verstößen gegen frühere Justizentscheidungen angeordnet. Der Messengerdienst hätte das vermeiden können.

Weil Telegram ein altes E-Mail-Unternehmenspostfach vergessen hat, ist der Dienst jetzt in Brasilien gesperrt. "Es sieht so aus, als ob wir ein Problem mit den E-Mails zwischen unseren Telegram-Unternehmensadressen und dem Obersten Gerichtshof in Brasilien hatten", teilte Telegram-Gründer Pavel Durov in einem Eintrag auf seiner Plattform mit.

Sein Unternehmen habe das Gericht gebeten, Löschanfragen an eine spezielle E-Mail-Adresse zu senden, so Durov. Aber das Gericht habe das offenbar nicht getan und Nachrichten weiter an "die alte allgemeine E-Mail-Adresse" gesendet. Die Mails habe Telegram laut Durov dann "irgendwie übersehen".

Im Namen seines Teams wolle er sich beim Obersten Gerichtshof für die "Nachlässigkeit entschuldigen", schreibt Durov weiter. Man habe jetzt eine Löschanordnung von Anfang März im Postfach gefunden und bearbeitet.

Staatspräsident Jair Bolsonaro für politische Botschaften

Brasiliens Oberster Gerichtshof hatte die landesweite Sperrung des Messengerdienstes angeordnet und Staatspräsident Jair Bolsonaro damit gegen sich aufgebracht. Die Entscheidung gehe auf ein Gesuch der Bundespolizei zurück, teilte das Gericht via Twitter mit. Hintergrund seien Ermittlungen zu einem Blogger, der Bolsonaro nahesteht.

Vor der Präsidentschaftswahl im Oktober greifen der rechtsgerichtete Staatschef, seine Söhne, Minister und Berater verstärkt auf Telegram zurück, um ihre politischen Botschaften unters Volk zu bringen. Bolsonaro will sich bei der Wahl eine weitere Amtszeit sichern. Eine Telegram-Sperre würde die Kommunikation des Populisten mit seiner Anhängerschaft erschweren.

Bolsonaro bezeichnete die Entscheidung des zuständigen Richters bei einer Veranstaltung in der Stadt Rio Branco als "inakzeptabel". "Weil er nicht zwei oder drei Leute erreichen konnte, die seiner Meinung nach aus Telegram verbannt werden sollten, hat er es auf 70 Millionen Menschen abgesehen", wetterte Bolsonaro.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Telegram
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