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Elon Musk muss potenzielle Twitter-Investoren benennen


Musk muss potenzielle Twitter-Investoren benennen

Von t-online, sha

Aktualisiert am 24.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Elon Musk, Chef des US-Elektroautoherstellers Tesla.
Elon Musk: Der Gerichtsprozess zwischen Twitter und dem Milliardär startet im Oktober. (Quelle: Susan Walsh/AP/dpa./dpa)
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Elon Musk soll Informationen über Geldgeber teilen, die an seinem Twitter-Deal beteiligt sind. Die richterliche Forderung kommt zu einem heiklen Zeitpunkt.

Multimilliardär Elon Musk ist von einem Gericht angewiesen worden, potenzielle Twitter-Investoren bekannt zu geben. Das berichtet das US-Magazin "Bloomberg". Mit dieser Entscheidung habe eine Richterin am Delaware Court of Chancery für den Kurznachrichtendienst entschieden.

Twitter hatte gefordert, dass der Milliardär Informationen über Geldgeber bekannt gibt, die an der Kapitalbeschaffung für die 44-Milliarden-Dollar schwere Übernahme der Firma beteiligt sind.

Laut "Bloomberg" habe die Richterin auch Twitters Antrag stattgegeben, dass Musk Personen benennen solle, die Kenntnisse im Zusammenhang mit den Übernahmeplänen haben. Konkret gehe es um die Beteiligung "an Schlüsselfragen -und Ereignissen" bei dem Geschäft. Dagegen waren Musks Anwälte vorgegangen.

Anwälte verschicken Vorladungen an Kapitalanleger

Sowohl die Anwälte von Twitter als auch die von Musk wollen sich vor dem Prozessbeginn am 17. Oktober in möglichst günstige Verhandlungspositionen bringen. Laut "Bloomberg" haben beide Parteien Vorladungen an Kapitalanleger, Berater und Banken verschickt, die an dem geplanten Kauf beteiligt sein sollen.

Die jetzt erfolgte Entscheidung der Richterin dürfte Musk zwar nicht freuen, aber sie kommt zu einem für ihn günstigen Zeitpunkt. Seit gestern sieht sich Twitter mit Vorwürfen seines ehemaligen Sicherheitschefs Peiter Zatko konfrontiert.

In einem von ihm an den US-Senat verschickten Enthüllungsbericht berichtet er über eklatante Sicherheits- und Datenschutzprobleme bei seinem ehemaligen Arbeitgeber. Twitter habe es versäumt, Spam und Bot-Konten auf seiner Plattform zu bekämpfen, berichtet Zatko. Diese Problematik hatte Musk unter anderem als Grund für den Abbruch seiner Übernahmepläne genannt.

Bedenken wegen der Zahl von Fake-Accounts

Musk hatte den Twitter-Kauf Anfang Juli abgebrochen. In einem Schreiben seiner Anwälte hieß es, dass Musk eine Vereinbarung über eine Übernahme aufkündige. Als Begründung wird angegeben, dass Twitter "in erheblichem Maße gegen mehrere Bestimmungen dieser Vereinbarung verstoßen" habe und es scheine, dass "falsche und irreführende Angaben" gemacht wurde, "auf die sich Herr Musk beim Abschluss der Fusionsvereinbarung verlassen hat". Twitter habe angeforderte Informationen nicht zur Verfügung gestellt.

Musk hatte Twitter 44 Milliarden US-Dollar geboten und im April eine Übernahme angekündigt. Später äußerte Musk aber Bedenken wegen der Zahl von Fake-Accounts in dem Netzwerk.

Verwendete Quellen
  • bloomberg.com: "Musk Has to Meet Twitter Data Demand on Potential Investors"
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