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Bund hält sich offenbar nicht an eigene IT-Klimavorgaben

Von t-online, sha

Aktualisiert am 27.09.2022Lesedauer: 2 Min.
imago images 149945542
Rechenzentrum der Universität Stuttgart (Symbolbild): Solche Anlagen sollen ihre Abwärme nutzbar machen. (Quelle: Arnulf Hettrich via www.imago-images.de)
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Bei seiner IT erfüllt der Bund die von ihm erstellten Umweltvorgaben offenbar nicht. Eine kleine Anfrage der Linken-Fraktion legt weitere Mängel offen.

Die vom Bund verwaltete IT ist "intransparent und klimaschädlich". Das geht aus einer kleinen Anfrage (PDF) der Bundestagsfraktion der Linken-Partei hervor, wie deren digitalpolitische Sprecherin Anke Domscheit-Berg auf ihrer Seite mitteilt. Demnach offenbare die Bundesregierung "erhebliche Defizite" sowohl bei den von ihr erhobenen Daten als auch hinsichtlich der Klimaschädlichkeit der Bundes-IT.

"Nur ein einziges Rechenzentrum erfüllt die Kriterien des Blauen Engels für Rechenzentren, den das Umweltbundesamt selbst entwickelt hat", schreibt Domscheit-Berg. Seit Mitte 2021 seien zudem alle neuen Rechenzentren verpflichtet, die acht Kriterien des Blauen Engels einzuhalten, was aber derzeit "nur für die Hälfte der 34 neu entstehenden Rechenzentren" gelte.

"Wir müssen bundesweit in großem Tempo auf ressourcensparende IT umstellen", fordert Domscheit-Berg angesichts der Defizite. Mit 184 Rechenzentren und einem großen Einkaufsvolumen an IT-Produkten und Dienstleistungen reiche es nicht, sich Blaue Engel auszudenken, da müsse "schnell und konsequent in den eigenen Häusern der viel zu hohe Klimafußabdruck gesenkt werden".

Statt Rechenzentren zu verringern, entstehen immer weitere

Der Bund hatte im Sommer seine Digitalstrategie für die kommenden Jahre vorgestellt. Ein Ziel darin: Bis 2025 sollen hierzulande mehr Rechenzentren ihre Abwärme nutzbar machen und umwelt- und klimafreundliche Kühlmethoden einsetzen.

"Für zwei Drittel der Rechenzentren konnte nicht einmal die Frage nach der Nutzung erneuerbarer Energie beantwortet werden, und bei etwa jedem vierten Rechenzentrum blieb die Frage nach den verwendeten Kältemitteln ohne Angabe", so Domscheit-Berg.

Auch vom Ziel, die Anzahl der Rechenzentren zu verringern und damit ihre Nachhaltigkeit zu erhöhen, ist der Bund offenbar weit entfernt. "Es entstehen offenbar immer weiter neue Rechenzentren", schreibt Domscheit-Berg.

Die IT-Konsolidierung werde damit "nicht nur zum Milliardengrab für Steuergelder, sondern auch zu einer erheblichen Hürde auf dem Weg zu einer nachhaltigeren IT des Bundes".

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Verwendete Quellen
  • mdb.anke.domscheit-berg.de: "Kleine Anfrage offenbart: Bundes-IT ist intransparent und klimaschädlich"
  • bmvi.de: "Digitalstrategie der Bundesregierung"
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