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Twitter-Büros bleiben geschlossen: Angst vor Ausschreitungen wegen Entlassungswelle


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Musk startet Entlassungswelle bei Twitter

Von dpa
Aktualisiert am 04.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Elon Musk: Für 44 Milliarden Dollar hat der Unternehmer Twitter gekauft.
Elon Musk: Der neue Twitter-Chef will laut Berichten die Hälfte der Angestellten bei dem Kurznachrichtendienst entlassen. (Quelle: Loren Elliott/getty-images-bilder)
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Twitter informiert die Angestellten heute per E-Mail über ihren künftigen Jobstatus. Aus Angst vor Ausschreitungen bleiben die Büros geschlossen.

Die Mitarbeiter von Twitter sollen am heutigen Freitag per E-Mail erfahren, ob sie nach der Übernahme durch Elon Musk noch bei dem Online-Dienst arbeiten. Das Schreiben werde mit dem Betreff "Ihre Rolle bei Twitter" versehen sein, kündigte das Unternehmen in einer von mehreren US-Medien veröffentlichten Rundmail an.

Medienberichten zufolge könnte mit 3.700 Jobs rund jeder zweite Arbeitsplatz bei dem Kurznachrichtendienst wegfallen. Tech-Milliardär Musk hatte vergangene Woche den Kauf von Twitter für rund 44 Milliarden US-Dollar (45 Milliarden Euro) abgeschlossen.

Der Rundmail zufolge sollen die Mitarbeiter, die bei Twitter bleiben können, die E-Mail zu 17 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) an ihre Firmenadresse bekommen. Wer seinen Job verliert, erhält demnach Informationen über die weiteren Schritte an seine private E-Mail-Adresse.

Bei Twitter verstehe man, dass es ein "herausforderndes Erlebnis sei", stand in der Rundmail, die mit der Anrede "Team" begann und nur mit "Twitter" signiert war.

Twitter-Büros sollen heute geschlossen bleiben

Die Twitter-Büros werden heute geschlossen bleiben und alle Zugangskarten deaktiviert sein, wie es weiter hieß. "Wenn Sie in einem Büro oder auf dem Weg in ein Büro sind, kehren Sie bitte nach Hause zurück." Die Maßnahme solle die Sicherheit der Mitarbeiter sowie der Twitter-Systeme und der Nutzerdaten gewährleisten.

Der Schritt dürfte damit eine Vorsichtsmaßnahme sein, um eventuelle Protesthandlungen Entlassener auszuschließen. Beispiellos wäre das nicht: Im November 2017 deaktivierte ein Support-Mitarbeiter an seinem letzten Tag im Job den Twitter-Account des damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Es dauerte rund zehn Minuten, bis der Account wieder online war.

In der Rundmail hieß es, der Stellenabbau sei "unglücklicherweise notwendig, um den Erfolg des Unternehmens in der Zukunft sicherzustellen". Twitter schrieb zuletzt rote Zahlen.

Auch hatte Musk für den Übernahmedeal Kredite von rund 13 Milliarden US-Dollar aufgenommen und deren Bedienung erfordert laut Medienberichten mehr Geld, als das Twitter-Geschäft an freien Mitteln dafür abwirft.

Wenig Kommunikation mit den Twitter-Angestellten

Für Twitter-Mitarbeiter war die Rundmail die erste offizielle Kommunikation, seit Musk am Donnerstag vergangener Woche den Twitter-Kauf abgeschlossen hatte, wie unter anderem die "Washington Post" berichtete.

Ursprünglich sei für den Freitag darauf eine allgemeine Zusammenkunft mit Musk angekündigt gewesen. Diese sei jedoch abgesagt worden, genauso wie auch ein späterer Termin dafür, hieß es unter Berufung auf Mitarbeiter.

Über Musks Ideen für die Zukunft des Dienstes erfuhren die Angestellten demnach am ehesten aus den Tweets des Tech-Milliardärs. So seien seine öffentlich gemachten Pläne für neue Funktionen im kostenpflichtigen Abo-Angebot Twitter Blue für die meisten Mitarbeiter des zuständigen Bereichs eine Überraschung gewesen, schrieb die "Washington Post".

"Wir arbeiten alle für das Weiße Haus von Donald Trump", zitierte sie einen Mitarbeiter. Er spielte darauf an, dass Trump Ankündigungen bei Twitter zum Teil ohne Rücksprache mit Beamten machte und selbst einige seiner Minister von ihrer Entlassung aus Tweets des US-Präsidenten erfuhren.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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