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Fritzbox-Router: Achtung, Betrug! Phishingmail lockt Nutzer in die Falle

Vorsicht Betrug!  

Phishingmail lockt Fritzbox-Nutzer in die Falle

26.11.2021, 11:46 Uhr | t-online, jnm

Fritzbox-Router: Achtung, Betrug! Phishingmail lockt Nutzer in die Falle. Eine Fritzbox: Mithilfe der NAS-Funktion können Sie Daten auf dem Router speichern. (Quelle: t-online/Nour Alnader)

Eine Fritzbox: Betrüger zielen nun auf Besitzer des beliebten Routers. (Quelle: Nour Alnader/t-online)

Eine neue Variante von Phishing-E-Mails hat es offenbar gezielt auf Fritzbox-Kunden abgesehen. Die Nachricht gibt sich als Mitteilung des Routers aus – und sollte keinesfalls geöffnet werden, warnt Hersteller AVM.

Die Router des Berliner Herstellers AVM – besser bekannt unter ihrem Markennamen Fritzbox – werden Millionenfach in Deutschland eingesetzt. Das macht Nutzer zu interessanten Angriffszielen für Versender von Phishing-Mails.

Der Hersteller AVM hat laut dem IT-Blog "Caschys Blog" nun davor gewarnt, dass Betrüger Nachrichten verschicken, die so aussehen sollen, als hätte die eigene Fritzbox diese verschickt.

Das kann im Normalfall auch tatsächlich passieren – etwa, wenn man diese auch als Anrufbeantworter eingerichtet hat und sich die Nachrichten auch als Audiodatei zuschicken lässt.

Wie Sie Ihre Fritzbox dafür einrichten, erfahren Sie übrigens hier.

Als genau eine solche Fritzbox-Push-Service-E-Mail tarnt sich auch eine derzeit zirkulierende Nachricht von Betrügern, warnt AVM. Im Anhang der E-Mail liegt die vermeintliche Anrufbeantworter-Nachricht.

Blick auf die angegebene Telefonnummer hilft

Doch wer hören will, was der Inhalt der Nachricht ist, tappt in die Falle: Die Datei soll Schadsoftware enthalten, die sich nach dem Öffnen auf dem Computer einnistet.

AVM rät, bei solchen E-Mails "auf keinen Fall Links oder Anhänge" zu öffnen. Wer die Anrufbeantworter-Funktion noch gar nicht eingerichtet hatte, wird also auch keine entsprechende Nachricht von seiner Fritzbox bekommen und kann diese E-Mails schnell als Betrug entlarven.

Doch auch wer die Funktion nutzt, kann einen bösartigen Hintergrund schnell erkennen: So sollte man zunächst prüfen, ob die in der E-Mail erwähnte Telefonnummer, bei der die vermeintliche Nachricht eingegangen ist, tatsächlich auch die eigene ist – falls nicht: Nachricht löschen.

Außerdem kann auch ein Blick auf den Anhang selbst die Betrügermail entlarven: Nur wenn die Endung der Datei ".wav" (steht für eine Wave-Audiodatei ) lautet, könnte sich dahinter auch eine Audio-Nachricht der Fritzbox verbergen. Endungen mit einer ausführbaren Datei, etwa ".exe" deuten ebenfalls klar auf bösartige Absichten hin.

Auch hier hilft umgehendes Löschen.

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