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3000 Aufpasser sollen Facebook säubern

Von afp
04.05.2017Lesedauer: 1 Min.
3000 neue Mitarbeiter sollen gewalttätige Inhalte löschen.
3000 neue Mitarbeiter sollen gewalttätige Inhalte löschen. (Quelle: ap-bilder)
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Mit 3000 neuen Mitarbeitern will das Online-Netzwerk Facebook künftig schneller gewalttätige Inhalte aufspüren und entfernen.

"Wenn wir eine sichere Gemeinschaft sein wollen, müssen wir schnell reagieren", erklärte CEO Mark Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite. Zudem solle es für Nutzer einfacher werden, gewalttätige Inhalte zu melden, damit schneller reagiert werden könne. Dies gelte für Fälle, in denen jemand Hilfe brauche ebenso wie für das Löschen von Inhalten.

Will gegen Gewalt-Inhalte vorgehen: Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Will verstärkt gegen Gewalt-Inhalte vorgehen: Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Quelle: dpa-bilder)

Zuckerberg begründete die Entscheidung, tausende Aufpasser einzustellen, mit den jüngsten verstörenden Videos.

Gegen Hassreden und Missbrauch

"Wir haben live auf Facebook gesehen, wie Menschen sich selbst und anderen weh taten", sagte Zuckerberg. "Es ist herzzerreißend und ich habe überlegt, wie wir uns mehr um unsere Gemeinschaft kümmern können." Die zusätzlichen Mitarbeiter würden dabei helfen, Inhalte zu entfernen, die bei Facebook verboten sind, etwa Hassreden und Kindesmissbrauch.

Mit den 3000 neuen Aufpassern erhöht sich die Personalstärke bei Facebook in diesem Bereich um zwei Drittel: Derzeit arbeiten 4500 Mitarbeiter im sogenannten "Community Operations Team" des sozialen Netzwerks. Kritiker haben Facebook vorgeworfen, zu spät auf im Internet veröffentlichte Gewalt reagiert zu haben. Einige fordern die Abschaltung der Funktion "Facebook Live", nachdem darüber mehrmals Gewalttaten gezeigt worden waren.

Ein Selbstmord verhindert

Zuckerberg zufolge gibt es bereits Verbesserungen in seinem Unternehmen beim Erkennen problematischer Inhalte. Erst vergangene Woche sei ein mutmaßlicher Suizid gemeldet und nach der Verständigung der Polizei der Tod des Betreffenden verhindert worden. "In anderen Fällen hatten wir nicht so ein Glück", räumte Zuckerberg ein.

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