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Das sind die besten Quellen für Hörbücher im Netz

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Gigantische Auswahl  

Das sind die besten Quellen für Hörbücher im Netz

31.01.2018, 10:35 Uhr | Enno Park, t-online.de

Das sind die besten Quellen für Hörbücher im Netz. Audible-App: Hörbücher auch auf dem Handy (Quelle: imago/imageBROKER/Valentin Wolf)

Audible-App: Hörbücher auch auf dem Handy (Quelle: imageBROKER/Valentin Wolf/imago)

Hörbücher und Podcasts boomen, die Zahl der Anbieter steigt. Höchste Zeit, die Angebote einmal genauer anzusehen. t-online.de stellt die besten Quellen vor.

Während die Verkäufe von Büchern und eBooks in Deutschland schrumpfen, wächst der Markt für Hörbücher unaufhaltsam weiter. Der Trend geht zum Vorlesen, denn Hörbücher kann man auch beim Autofahren oder Einschlafen hören.

Verlage und Buchhändler bieten mittlerweile immer mehr Hörbücher zum Download an, während Musik-Streaming-Dienste ebenfalls anfangen, ihr Angebot um Hörspiele, Podcasts und Hörbücher zu erweitern. Bei Abo-Preisen von um die zehn Euro pro Monat unterscheiden sich diese Anbieter allerdings deutlich.

Audible: Der Platzhirsch

Die Amazon-Tochter Audible ist Marktführer und bietet mit etwa 250.000 Titeln die größte Auswahl an. Darunter befinden sich auch viele Eigenproduktionen, die es woanders nicht gibt. Seit kurzem sind auch noch 22 wöchentliche Podcasts hinzugekommen, die Audible überwiegend in Kooperation mit bekannten Medien von „Spiegel“ bis „Titanic“ produziert. Die Preise ähneln denen im Buchhandel und liegen zwischen acht und mehr als 30 Euro pro Titel. Gelegentlich werden einzelne Klassiker auch gratis angeboten. Alternativ bietet Audible ein Abo an: Für monatlich 9,95 Euro darf man ein Hörbuch pro Monat herunterladen und die Podcasts umsonst hören, die für Nicht-Abonnenten meist um die zehn Euro kosten. Zum Anhören der Hörbücher braucht man eine App, die leider recht unübersichtlich geraten ist. Ein Download der Audiodateien ist ebenso wenig möglich wie das Anhören über eine Webseite im Browser. Dafür kann, wer einen Amazon Echo besitzt, Hörbücher auch darüber abspielen.

Google Play Books: Der Herausforderer

Google ist schon seit längerem dabei, seinen Play Store zu einer Anlaufstelle für Musik, Videos und E-Books zu machen. Anfang 2018 sind auch einige Tausend Hörbücher dazu gekommen – darunter viele Bestseller. Eine Flatrate gibt es hier allerdings nicht: Alle Titel müssen einzeln erworben werden, können nicht heruntergeladen und außerhalb von Google Play Books angehört werden. Wer hier Hörbücher kauft, muss also darauf vertrauen, dass Google sie auch in Jahren noch vorhält. Die Preise liegen zwischen 2,50 Euro und 25 Euro. Auch einige Gratis-Bücher finden sich hier. Anders als bei Audible lassen sich die Hörbücher noch nicht auf einem Google-Home-Lautsprecher abspielen.

Apple iTunes: Die Schaltzentrale

Mit iTunes hat Apple vor etwas mehr als zehn Jahren die Musikindustrie umgekrempelt. Später sind Filme, Serien, Podcasts und Hörbücher dazugekommen. Ein Highlight ist die große Auswahl an kostenlosen Podcasts von unabhängigen Produzenten und öffentlich-rechtlichen Radiosendern. Eine Flatrate gibt es auch hier nicht, die Hörbücher müssen zu Buchhandelspreisen (ab fünf Euro) erworben werden, wobei die Audiodateien auf dem Gerät landen und kopiert werden können. Allerdings gibt es Gerüchte, dass Apple das Angebot bis Ende 2018 einstellen könnte, um sich komplett aufs Streaming zu konzentrieren.

Spotify: Nicht nur Musik

Für die Nummer Eins beim Musik-Streaming lag es nahe, das Angebot um Podcasts, Hörspiele und Hörbücher zu erweitern. Spotify setzt bei Hörbüchern auf Streaming, nur einige Hörbücher können auch heruntergeladen und offline angehört werden. Der Rest, vor allem Bestseller, lassen sich nur per App oder auf der Webseite anhören. Für knapp zehn Euro im Monat bietet Spotify Zugriff auf sämtliche Titel ohne Beschränkungen an. Wer mit Werbeunterbrechungen leben kann, kann den Dienst sogar gratis nutzen. Dafür ist das Angebot an Hörbüchern derzeit noch relativ klein, enthält aber viele Bestseller, Hörspiele und Serien. Die muss man aber erstmal finden: Sie verstecken sich in Playlisten oder können oft nur per Suchfunktion entdeckt werden. Übersichtlichkeit geht anders. Dafür gibt es etliche Podcast-Eigenproduktionen, die woanders nicht zu finden sind.

Vorleser: Kostenlose Klassiker

Egal für welchen Anbieter man sich entscheidet, man sollte Vorleser.net einen Besuch abstatten. Die Webseite sammelt kostenlose Hörbücher und hat bisher rund 750 Titel im Programm. Darunter finden sich viele Klassiker und – als einziger Anbieter – gelegentlich sogar Gedichte. Was man dort nicht finden wird, sind aktuelle Bestseller. Eine App gibt es auch nicht, alle Hörbücher lassen sich aber als Audio-Datei herunterladen und dann mit einer beliebigen Player-Software auf den eigenen Geräten abspielen.

Buchhändler und Verlage: Eine echte Flatrate

Natürlich möchte die Buch-Branche das Geschäft nicht kampflos den Digital-Unternehmen überlassen und hat seine Audiobuch-Angebote online gestartet. Die meisten bieten zwischen 10.000 und 30.000 Titel als einfache Audio-Datei zum Herunterladen an, die sich mit einem beliebigen Player abspielen lässt. Aber Vorsicht: Das heißt nicht, das die Hörbücher frei an Freunde und Bekannte weitergegeben werden dürfen. Denn diese enthalten zumeist Wasserzeichen, die sich auf den Käufer zurückführen lassen.

Während Claudio ausschließlich einzelne Hörbücher verkauft, bekommt man bei Bücher.de zusätzlich ein Hörbuch monatlich im Abo für 9,95 Euro. Thalia hat mit 30.000 Titeln die größte Auswahl unter den Buchhändlern und bietet zum gleichen Preis zwei Bücher pro Monat.

Eine echte Flatrate gibt es nur bei dem Neustarter Bookbeat: Für 14,90 Euro im Monat lassen sich dort beliebig viele Hörbücher anhören, was für echte Hörbuchwürmer interessant ist, auch wenn die Auswahl derzeit nur rund 10.000 Titel umfasst.

Die aktuellen Bestseller findet man bei allen Online-Anbietern der Buch-Branche und oft auch Hörspiele – nur Podcasts sucht man hier vergebens.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche

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