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Deutsche Mathematikerin Maria Reiche, die Hüterin der Nazca-Linien

Google Doodle ehrt Forscherin  

Maria Reiche, die Hüterin der Nazca-Linien

15.05.2018, 12:15 Uhr | t-online.de, avr

Deutsche Mathematikerin Maria Reiche, die Hüterin der Nazca-Linien. Maria Reiche: Google ehrt die Forscherin für ihre Arbeit mit einem Doodle.  (Quelle: Google)

Maria Reiche: Google ehrt die Forscherin für ihre Arbeit mit einem Doodle. (Quelle: Google)

Die deutsche Mathematikerin Maria Reiche wurde weltbekannt durch ihre Erforschung von riesigen Erdzeichnungen, der Nazca-Linien in Peru. Am Dienstag ehrt Google mit einem Doodle ihre Arbeit.

Maria Reiche hängt an den Hufen eines Helikopters. Festgeschnallt, zusammen mit ihrer Kamera. Über ihr das Dröhnen der Rotoren, unter ihr riesige Linien im Boden. Sie drückt den Auslöser, macht so viele Fotos wie möglich. Diese Luftaufnahmen werden Reiche weltberühmt machen.

Reiche war eine deutsche Mathematikerin. Diese Szene ereignete sich 1954. Reiche war damals 52 Jahre alt. Die Linien im Boden sind die sogenannten Nazca-Linien, Erdzeichnungen in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru. Sie zeigen riesige Bilder von Tieren und Menschen. So groß, dass man sie nur aus einer bestimmten Höhe sehen kann.

Reiche als Hüterin der Nazca-Linien

Entdeckt wurden die Linien bereits 1924. Reiche erfuhr erstmals 1939 durch den amerikanischen Historiker Paul Kosok davon. Für ihn sollte sie Messungen an den Nazca-Linien durchführen. Ein paar Jahre später erforschte sie das Gebiet selbst. Dazu lebte sie in einer Hütte ohne Wasser und Strom am Rand des Nazca-Gebiets. Von dort aus kartographierte sie – meist zu Fuß – das Terrain. Mit einem Besen befreite sie die Zeichnungen von Geröll, um sie besser erkennbar zu machen.

Reiche kam 1903 in Dresden zur Welt, studierte Mathematik, Physik und Geographie an der TU Dresden. 1928 erhielt sie ihr Staatsexamen. 1932 kam sie nach Peru, fünf Jahre später arbeitete sie im Nationalmuseum.

Zum Schutz der Linien

Durch ihre Arbeit machte Reiche die Linien weltbekannt. Diese lockten viele Touristen an. Um die Zeichnungen zu schützen, finanzierte Reiche mithilfe ihrer Erlöse von Büchern einen privaten Wachdienst. Dank ihres Engagements stellte Peru 1978 die Linien unter Schutz. 1994 erklärte die UNESCO die Linien zum Weltkulturerbe.

Reiche bekam für ihre Arbeit verschiedene Auszeichnungen und 1984 den Ehrendoktortitel. Peru belohnte Reiche unter anderem mit der Staatsbürgerschaft und einem Altersruhesitz in Naszca. 1998 starb die Forscherin in Lima. An dem Platz ihrer alten Hütte steht heute ein Museum. Am 15. Mai ehrt Google mit einem Doodle Reiche für Ihre Arbeit. Sie wäre an diesem Tag 115 Jahre alt geworden.

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