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Facebook verbietet BauplĂ€ne fĂŒr Waffen aus dem 3D-Drucker

Von afp
11.08.2018Lesedauer: 2 Min.
Blaupause einer Schusswaffe (Symbolbild): Facebook hat angekĂŒndigt kĂŒnftig selbst gegen das Verbreiten von BauplĂ€nen von Schusswaffen aus dem 3D-Drucker vorzugehen.
Blaupause einer Schusswaffe (Symbolbild): Facebook hat angekĂŒndigt kĂŒnftig selbst gegen das Verbreiten von BauplĂ€nen von Schusswaffen aus dem 3D-Drucker vorzugehen. (Quelle: Victor Habbick Visions/Science Photo Library/imago-images-bilder)
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Nachdem die US-Regierung es im Juni zugelassen hat, dass BauplĂ€ne fĂŒr Waffen aus dem 3D-Drucker veröffentlicht werden dĂŒrfen, hat Facebook jetzt angekĂŒndigt, das Verbreiten der PlĂ€ne auf eigene Faust zu unterbinden.

Das Online-Netzwerk Facebook will die Verbreitung von BauplĂ€nen fĂŒr Schusswaffen aus dem 3D-Drucker verbieten. Die Veröffentlichung solcher Anleitungen verstoße gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Links zu Internetseiten, die PlĂ€ne fĂŒr Waffen aus dem 3D-Drucker oder computergesteuerten FrĂ€sen anbieten, wĂŒrden kĂŒnftig gelöscht. Facebook verbietet in seinen Richtlinien schon lĂ€nger den Verkauf oder Tausch von Schusswaffen.

Am Freitag befasst sich auch ein US-Bundesrichter mit dem Streit um Schusswaffen aus dem 3D-Drucker. In der Anhörung in Seattle geht es darum, ob die Veröffentlichung von KonstruktionsplĂ€nen fĂŒr diese Waffen im Internet möglicherweise dauerhaft verboten werden soll. Acht US-Bundesstaaten sowie die Hauptstadt Washington haben die Regierung von US-PrĂ€sident Donald Trump verklagt, weil sie diese Veröffentlichungen genehmigt hatte.

Aufgrund der Klage hatte der zustĂ€ndige Richter in Seattle die Verbreitung der BauplĂ€ne zu Monatsbeginn bereits vorlĂ€ufig gestoppt. Die KlĂ€ger sehen die funktionsfĂ€higen Waffen aus dem Drucker als Gefahr fĂŒr die öffentliche Sicherheit an.

Datenbanken nach dem Vorbild von Wikipedia

Die KonstruktionsplĂ€ne stammen von Cody Wilson, der als radikaler Pro-Waffen-Aktivist bekannt ist. Nach einem langjĂ€hrigen Rechtsstreit hatte die US-Regierung seiner in Texas ansĂ€ssigen Firma Defense Distributed im Juni erlaubt, KonstruktionsplĂ€ne fĂŒr Schusswaffen aus 3D-Druckern im Internet zu veröffentlichen.

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Wilson argumentiert, gedruckte Waffen seien durch den Zweiten Zusatzartikel zur US-Verfassung geschĂŒtzt. Der Artikel garantiert nach Lesart der Waffenlobbyisten das Recht auf privaten Waffenbesitz. Wilson schwebt nun eine Art Online-Bibliothek fĂŒr Blaupausen fĂŒr Waffen aus Eigenproduktion nach dem Vorbild der bekannten Wikipedia-EnzyklopĂ€die vor.

Mit Hilfe der durch Defense Distributed bereitgestellten PlĂ€ne können computergesteuerte 3D-Drucker oder FrĂ€sen funktionsfĂ€hige Schusswaffen herstellen. Diese haben anders als Pistolen oder Gewehre aus industrieller Produktion keine Seriennummern, ĂŒber die sie zurĂŒckverfolgt werden könnten. Zumindest ein Modell ist zudem aus Kunststoff, wĂ€re also fĂŒr Metalldetektoren nicht erkennbar.

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Großes UnverstĂ€ndnis ĂŒber Entscheidung der US-Regierung

Nach der Entscheidung der US-Regierung hatte es in den USA einen Sturm der EntrĂŒstung gegeben. Angesichts der Kritik ließ das Weiße Haus inzwischen Skepsis gegenĂŒber der Idee erkennen. Trump erklĂ€rte, er lasse prĂŒfen, ob Plastikwaffen aus Druckern an die breite Öffentlichkeit "verkauft" werden sollten. Generell ist Trump ein energischer BefĂŒrworter des Rechtes auf privaten Waffenbesitz. Seit dem Wahlkampf ist er eng mit der Waffenlobby NRA verbĂŒndet.

Das laxe Waffenrecht und die weite Verbreitung von Schusswaffen sind eines der politisch umstrittensten Themen in den USA. Die Debatte wird regelmĂ€ĂŸig durch Schusswaffenangriffe mit einer grĂ¶ĂŸeren Zahl von Todesopfern emotional angeheizt.

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