Deborah  

Joseph Bolz: Deborah

24.11.2018, 19:12 Uhr | Peter Glaser

.  (Quelle: Hersteller, DeChangeman)

(Quelle: Hersteller, DeChangeman)

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich in einem Wald mit Informationsüberflutung auseinanderzusetzen. Die eine besteht darin, in den Wald zu spazieren und an den Rand eines Nervenzusammenbruchs zu geraten, weil man glaubt, seine Aufmerksamkeit jeder einzelnen Tannennadel zuwenden zu müssen. Wir brauchen bessere Tannennadelerkennungstechnologie! Die andere Möglichkeit ist: Man spaziert in einen Wald und kommt erholt wieder daraus zurück.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Man schaut sich „Deborah“ an, die erste Episode eines als Webserie angekündigten Projekts des Autors und Videoproduzenten Joseph Bolz. Unter dem Namen DeChangeman betreibt Bolz seit 2012 einen YouTube-Kanal und hat sich dort seine Sporen mit Comedy, Parodien und Satire verdient. Seine Videos sind Musterbeispiele dafür, wie man aus wenig Budget richtig viel machen kann; seine Haupteinnahmequelle ist die Spendenplattform Patreon.

„Das älteste und stärkste Gefühli st Angst“, schreibt H.P. Lovecraft, Urahn der phantastischen Horrorliteratur. Und obwohl es schüttet, während ein Mann und eine Frau angespannt einen Waldrand entlangfahren, kann man die Angst schon in den ersten Sekunden von „Deborah“ riechen. Erzählt wird die Geschichte eines Vaters auf der Suche nach seiner vermissten Tochter, in einem kleinen Dorf in einem großen Wald, durchstrahlt von Stimmungen, die es aus Filmen wie „Twin Peaks“ oder „The Blair Witch Project“ ins 21. Jahrhundert geschafft haben.

Da „Deborah“ sich zu sehr von den Inhalten seines Hauptkanals unterschied, gründete Bolz seine eigene Produktionsfirma Rottland Film. Hier würde „Deborah“ laufen. Ein Teaser und ein Trailer wurden online gestellt – „Einfach alles schreit nach einer Qualität, wie man sie auf YouTube kaum zu Gesicht bekommt“, hielt DeChangeman-Fan David Schwamborn fest. Viele sehen Joseph Bolz als echten Webvideo-Pionier, der zeigt, was für bemerkenswerte Projekte sich in diesem Medium verwirklichen lassen.

Einen Satz von H.P. Lovecraft kann man auch als Motivationsschub für Bolz und seine Freunde lesen: „Es wäre ihnen ein Leichtes, die Erde zu erobern, sie haben es aber bislang nicht versucht, weil dazu keine Notwendigkeit bestand.“ Die Erde will mehr von sowas sehen. 

Verwendete Quellen:

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