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Entlastung der Netze: Netflix und Youtube vermindern Videoqualität in Europa


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Netflix und Youtube vermindern Videoqualität in Europa

Von dpa, jnm

Aktualisiert am 20.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Für 30 Tage wird Netflix die Datenmengen in seinem Video-Streamingdienst in Europa drosseln.
Für 30 Tage wird Netflix die Datenmengen in seinem Video-Streamingdienst in Europa drosseln. (Quelle: Alexander Heinl/dpa./dpa)
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Netflix und Youtube werden ihre Videostreams in Europa zunächst für 30 Tage in niedriger Qualität ausspielen, um die Netze in der Coronavirus-Krise zu entlasten. Die Unternehmen reagierten damit auf einen Aufruf von EU-Kommissar Thierry Breton.

Die Netflix-Nutzer sollten trotzdem einen Dienst mit "guter Qualität" bekommen, versicherte die US-Firma. Nach Einschätzung des Unternehmens wird Netflix durch den Schritt aber 25 Prozent weniger Datenverkehr verursachen. Breton begrüßte das Entgegenkommen.


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Der EU-Kommissar hatte am Donnerstag den zweiten Tag in Folge mit Netflix-Chef Reed Hastings gesprochen. Am Vortag hatte Breton ihm unter anderem vorgeschlagen, die Bildqualität bei starker Auslastung automatisch von HD- auf Standard-Auflösung runterzuschrauben.

Youtube erklärte am Freitag, vorerst ähnlich vorzugehen. Wie das Unternehmen mitteilte, werde man vorerst nur Videos in SD-Qualität ausspielen.

Bild wirkt durch Maßnahmen weniger scharf

Bei einer höheren Bildauflösung gibt es ein schärferes Bild, weil mehr Pixel dargestellt werden. Dafür werden aber auch mehr Daten übertragen. Netflix empfiehlt für HD (High Definition) eine Internet-Geschwindigkeit von fünf Megabit pro Sekunde, während es bei Standard-Auflösung drei Megabit pro Sekunde sind. Einen richtig großen Sprung gibt es dann aber bei dem noch besseren Utra-HD-Format: Hier empfiehlt Netflix 25 Megabit pro Sekunde. Die Ultra-HD-Qualität gibt es dabei nur in den teureren Tarifmodellen von Netflix.

In Europa gibt es insgesamt die Sorge, dass die verstärkte Heimarbeit und Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze verstopfen können. Internet-Anbieter versicherten bisher, dass sie den Anstieg schultern können.

Die Betreiber von De-Cix, des in Frankfurt ansässigen, weltweit größten Internetknotens, erklärten etwa, dass es bei der Erweiterung der Kapazitäten keine Grenzen gebe. Allerdings erklärte man auch, dass durchaus ein deutlicher Anstieg der Internetaktivitäten messbar sei: Der Anstieg von Videokonferenzen mit Diensten wie Skype, Teams oder WebEx habe in den vergangenen Tagen um 50 Prozent zugenommen.

Auch Online- und Cloudgamingdienste hätten in dieser Zeit 25 Prozent mehr Datendurchsatz erzeugt. Insgesamt seit der Internetverkehr in der vergangenen Woche bis zu diesem Mittwoch um zehn Prozent gewachsen. Ein Anstieg, den man wegen des kontinuierlichen Wachstums des Datenverkehrs üblicherweise erst Ende des Jahres erwartet hätte.

De-Cix gibt aber an, stets reichlich Reserven vorzuhalten: Sobald 63 Prozent der vorhandenen Kapazitäten genutzt werden, beginne man bereits mit einem weiteren Ausbau.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Pressemitteilung von De-Cix
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