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Dieses Internet-RĂ€tsel endet in einer Abofalle

Von t-online, avr

Aktualisiert am 29.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine Hand an einem Rechner (Symbolbild): BetrĂŒger versuchen immer wieder mit Tricks, an Daten von Nutzern zu kommen.
Eine Hand an einem Rechner (Symbolbild): BetrĂŒger versuchen immer wieder mit Tricks, an Daten von Nutzern zu kommen. (Quelle: SCIENCE PHOTO LIBRARY/imago-images-bilder)
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Wer im Internet surft, sollte sich stets vor Betrugsversuchen hĂŒten: seien es Phishing-Mails, infizierte Websites oder falsche Onlineshops. Jetzt versuchen Unbekannte mit einer anderen Methode, Nutzer zu betrĂŒgen.

"Schaut mal und googelt schnell RP4F2020". Wer so eine Aufforderung erhÀlt, sollte sie am besten ignorieren. Denn sonst könnte er am Ende in eine Abofalle tappen. Das berichtet das Technikportal "Chip.de".


Vorsicht vor falschen "T-Online"-Mails

Derzeit verschicken BetrĂŒger Spammails in Namen von "T-Online".
Wer auf den Link in der Nachricht klickt, soll an einer Umfrage teilnehmen.
+4

Der Betrug laufe dabei so: Wer nach RP4F2020 sucht, landet auf der Website "raetselfreund.de". Hier sollen Nutzer "das schwierigste InternetrÀtsel" lösen. Wem das gelingt, den erwarte angeblich eine "dicke Belohnung": einen Amazon- oder PayPal-Gutschein im Wert von 50 Euro.

Die Seite selbst besteht dabei aus einem Werbevideo und dem RĂ€tsel. Ziel ist es zu erraten, welcher Einwohner eines Hauses sterben wird. Wer die richtige Antwort nennt, erhĂ€lt aber nicht gleich die Lösung, sondern soll die Seite erst an bis zu zehn Nutzer weiterleiten – bevorzugt per WhatsApp. Dadurch sollen sich die Gewinnwahrscheinlichkeiten fĂŒr Nutzer erhöhen.

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Anschließend werden Nutzer auf die Seite eines Unternehmens namens Kartenluchs weitergeleitet und sollen sich hier eine Belohnung aussuchen, darunter Gutscheine verschiedener großer Plattformen. Letztendlich sollen User aber persönliche Daten wie E-Mail-Adresse und Handynummer angeben. Ob Nutzer tatsĂ€chlich Gutscheine erhalten, ist zweifelhaft. Laut den AGB von Kartenluchs seien zudem einige Angebote mit einem Abonnement verknĂŒpft, schreibt "Chip.de".

GemĂ€ĂŸ "Chip.de" wird das RĂ€tsel derzeit vor allem ĂŒber YouTube-Kommentare verbreitet. "Mimikama.at" berichtet, dass auch Nutzer ĂŒber Telegram und WhatsApp Links zur RĂ€tsel-Seite weiterleiten.

Persönliche Daten schĂŒtzen

BetrĂŒger versuchen immer wieder mithilfe solcher Tricks, Nutzer in Abofallen zu locken oder an ihre Daten zu kommen. Wer Opfer einer Abofalle wird, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden, die zu solchen FĂ€llen beraten.

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Persönliche Daten sollten Nutzer zudem schĂŒtzen und besonders nicht auf unbekannten Seiten angeben. Wer das tut, muss unter anderem mit Spam und Werbenachrichten rechnen. Im schlimmsten Fall können persönliche Daten auch fĂŒr IdentitĂ€tsdiebstahl verwendet werden.

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