Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit >

YouTube will in Zukunft nach dem Ausweis fragen – bei Videos ab 18

Bei Videos ab 18  

YouTube will in Zukunft nach dem Ausweis fragen

23.09.2020, 13:04 Uhr | avr, t-online

YouTube will in Zukunft nach dem Ausweis fragen – bei Videos ab 18. Das Logo von YouTube auf einem Smartphone: In Zukunft könnte YouTube von europäischen Nutzern einen Altersnachweis verlangen.  (Quelle: imago images/Rafael Henrique/ ZUMA Press)

Das Logo von YouTube auf einem Smartphone: In Zukunft könnte YouTube von europäischen Nutzern einen Altersnachweis verlangen. (Quelle: Rafael Henrique/ ZUMA Press/imago images)

Manche YouTube-Videos sind erst für Nutzer ab 18 Jahren freigegeben. Wer sie ansehen will, muss durch Einloggen sein Alter beweisen. In Zukunft könnte YouTube dazu auch einen Ausweis verlangen.

YouTube könnte in Zukunft von europäischen Nutzern einen Altersnachweis verlangen. Das sei beispielsweise der Fall, wenn sich das Alter der Nutzer nicht eindeutig verifizieren lasse. Das schreibt das YouTube in einem Blogbeitrag am Mittwoch.

Wer Inhalte ab 18 Jahren auf der Videoplattform ansehen will, muss sich bisher mit einem Nutzeraccount einloggen. Das gilt auch, wenn der Beitrag auf einer Website außerhalb von YouTube eingebettet ist. Im Nutzeraccount können User aber ein beliebiges Geburtsdatum eingeben, YouTube prüft diese Angaben nicht.

Kreditkarte oder Ausweis

Grund für die Änderungen für europäische Nutzer seien die Audiovisual Media Services Directive (AVMSD) der Europäischen Union. Die sieht beispielsweise vor, dass Minderjährige vor "schädlichen Inhalten" besser geschützt werden. Aus diesem Grund werden "einige europäische Nutzer womöglich aufgefordert, einen zusätzlichen Altersnachweis zu erbringen, wenn sie versuchen, Erwachsenen-Inhalte zu sehen", schreibt YouTube auf seinem Blog. "Wenn unsere Systeme nicht feststellen können, ob ein Zuschauer älter als 18 Jahre ist, werden wir ihn bitten, einen gültigen Ausweis oder eine gültige Kreditkarte vorzulegen."

Zudem will YouTube in Zukunft mehr auf "maschinelles Lernen" setzen, um Erwachseneninhalte zu erkennen und zu kennzeichnen. Bisher führen vor allem Menschen diese Aufgabe aus. Falls Videoersteller mit der Entscheidung des Systems nicht einverstanden sind, können sie gegen die Entscheidung vorgehen, schreibt YouTube.

YouTube bewertet anhand unterschiedlicher Kategorien, ob Videos jugendfrei sind oder nicht. Darunter zählen unter anderem Drogenkonsum, sexuelle Aktivitäten und Nacktheit oder Gewalt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit

shopping-portal