• Home
  • Digital
  • Internet & Sicherheit
  • Bericht: Hackerangriff auf Funke Mediengruppe


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextVerona rationiert TrinkwasserSymbolbild fĂŒr einen TextHeftige Proteste in UsbekistanSymbolbild fĂŒr einen TextHochwasser: Evakuierungen in SydneySymbolbild fĂŒr einen TextFaeser baut Seehofer-Abteilung umSymbolbild fĂŒr einen TextBritische Medien: Ronaldo will wegSymbolbild fĂŒr einen TextOslo: Frau rammt Auto von ExtremistenSymbolbild fĂŒr einen TextFlughafen Frankfurt verhĂ€ngt Tier-EmbargoSymbolbild fĂŒr einen TextHabeck: HĂ€tte gerne Helmut Kohl getroffenSymbolbild fĂŒr einen TextGroße Überraschung in WimbledonSymbolbild fĂŒr einen TextÖsterreicherin stirbt nach HaiangriffSymbolbild fĂŒr einen TextSupermarkt brennt komplett niederSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserFußball-Star flucht in TV-ShowSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Funke-Zeitungen erscheinen nur mit "Notausgabe"

Von Ali Vahid Roodsari

Aktualisiert am 22.12.2020Lesedauer: 3 Min.
Das Logo der Funke Mediengruppe: Der Medienkonzern soll einem Bericht zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden sein.
Das Logo der Funke Mediengruppe: Der Medienkonzern soll einem Bericht zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden sein. (Quelle: agefotostock/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Immer wieder werden große Firmen Opfer von Hackerattacken. Nun hat der Zeitungskonzern Funke Mediengruppe einen Angriff gemeldet. Das hat auch Folgen fĂŒr die Leser der BlĂ€tter.

Nach einem Hackerangriff erscheinen die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Mittwoch nur mit einer "Notausgabe". Das bestĂ€tigte der Digital-Chefredakteur der Zentralredaktion Carsten Erdmann auf Twitter, nachdem am Dienstagnachmittag zuerst der "MDR ThĂŒringen" darĂŒber berichtet hatte.


Vorsicht vor falschen "T-Online"-Mails

Derzeit verschicken BetrĂŒger Spammails in Namen von "T-Online".
Wer auf den Link in der Nachricht klickt, soll an einer Umfrage teilnehmen.
+4

Mittlerweile hat auch die "ThĂŒringer Allgemeine", eine Zeitung der Funke Mediengruppe, einen eigenen Artikel zu dem Vorfall veröffentlicht. Die Polizei Essen hat demnach die Ermittlungen aufgenommen, wie sie auf Anfrage der Deutschen Presseagentur bestĂ€tigte.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Laut der "ThĂŒringer Allgemeine" sollen "zahlreiche Systeme bundesweit" betroffen sein. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung und Beseitigung des Problems", schreibt die Zeitung. Und: "Die Zeitungen der FUNKE Mediengruppe können am Mittwoch leider nur mit einer Notausgabe erscheinen."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir nehmen eure HauptstÀdte ins Visier"
Alexander Lukaschenko schaut in die Kamera (Archivbild): Der PrÀsident vom Belarus hat jetzt dem Westen gedroht.


Paywall deaktiviert, EPaper kostenlos

Wer bei der Hotline des Unternehmens anrief, erhielt am frĂŒhen Nachmittag eine Ansage, dass "aufgrund eines technischen Fehlers" derzeit gegebenenfalls keine Anrufe entgegengenommen werden können. Auch werden Nutzer informiert, dass die E-Paper kostenfrei erreichbar seien.

Auf Anfrage von t-online sagte eine Pressereferentin der Funke Mediengruppe: "Damit alle unsere Leserinnen und Leser weiterhin gut informiert bleiben, haben wir unsere Paywalls deaktiviert und unsere Epaper freigestellt. Wir informieren Sie, sobald wir weitere Neuigkeiten haben."

Die Funke Mediengruppe ist bundesweit mit Zeitungen und Onlineaufritten vertreten. Zu den BlĂ€ttern zĂ€hlen unter anderem die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung", die "Berliner Morgenpost", die "Westfalenpost" sowie die "ThĂŒringer Allgemeine".

War es ein Ramsomwareangriff?

Einer Recherche der "SĂŒddeutschen Zeitung" zufolge könnte die Cybercrime-Bande hinter der Erpressersoftware Doppelpaymer fĂŒr den Angriff verantwortlich sein. Doppelpaymer ist auch der Name einer Schadsoftware, die in der Vergangenheit immer wieder zum Einsatz kam. Beispielsweise beim Angriff auf die Uniklinik DĂŒsseldorf im September. Nachdem den Hackern klar gemacht wurde, dass sie ein Krankenhaus attackiert hatten, schickten sie einen digitalen SchlĂŒssel und die System konnten wieder entsperrt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bei einem Ransomwareangriff verschlĂŒsseln Angreifer mithilfe einer Schadsoftware wichtige Daten. Laut der "SĂŒddeutschen Zeitung" fordern die Angreifer von der Funke Mediengruppe Lösegeld in Bitcoin, um die verschlĂŒsselten Daten wieder freizugeben. Das Unternehmen habe nun drei Tage Zeit, um die geforderte Summe zu zahlen.

Cybercrime-Abteilung ĂŒbernimmt den Fall

Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen ĂŒbernahm die Ermittlungen, wie ein Sprecher der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Behörde auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP bestĂ€tigte. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, wurden laut ZAC Systeme beim Medienhaus von außen verschlĂŒsselt. Ob es sich um eine Erpressung handele, sei noch unklar. "Die Lage ist sehr dynamisch."

Laut Staatsanwaltschaft hat die Polizei Essen eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) gebildet und ermittelt mit Spezialisten des Landeskriminalamts vor Ort.

Immer wieder Hackerangriffe

In der Vergangenheit wurden immer wieder Hackerattacken auf Unternehmen aller Art bekannt, aber auch öffentliche Einrichtungen wie KrankenhĂ€user. Dabei sind vor allem Nutzer im Home Office ein beliebtes Ziel fĂŒr Angreifer. Mehr dazu lesen Sie hier.

Auch Thorsten Urbanski vom Sicherheitsunternehmen Eset weiß um die Gefahren von Ransomware-Attacken: "In den vergangenen Jahren hat sich das GeschĂ€ftsmodell leider deutlich professionalisiert. Die Zahl der Ransomware-Angriffe auf Unternehmen und auch KrankenhĂ€user hat stark zugenommen", sagte Urbanski. "Wir sprechen hier von einem Ă€ußerst lukrativen GeschĂ€ft fĂŒr die professionell und weltweit agierenden TĂ€ter, das mehrere Milliarden Euro umfasst."

Polizei, das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik und auch so manches Sicherheitsunternehmen raten generell davon ab, Lösegeldforderungen nachzukommen. Denn es sei nicht garantiert, dass die Erpresse am Ende wirklich die Daten rausrĂŒcken.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Jan Moelleken
Von Steve Haak, Jan Mölleken
Berliner MorgenpostDeutsche Presse-AgenturHackerangriffPolizeiTwitter

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website