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Vorsicht vor Betrug: Falsche Polizisten rufen von Notrufnummer an

Vorsicht vor Betrug  

Falsche Polizisten rufen von Notrufnummer an

04.05.2021, 14:08 Uhr | dpa-tmn

Vorsicht vor Betrug: Falsche Polizisten rufen von Notrufnummer an. Ein Mann blickt skeptisch auf das Smartphone: Betrüger rufen oft unter falscher Nummer an.  (Quelle: Getty Images)

Ein Mann blickt skeptisch auf das Smartphone: Betrüger rufen oft unter falscher Nummer an. (Quelle: Getty Images)

Betrüger nutzen gerne das Telefon, um an sensible Daten von Bankkunden zu kommen. Die Technik hilft ihnen mitunter dabei: Im Display der Angerufenen erscheinen oft falsche Nummern.

Es gibt keinen Trick, den es nicht gibt. Kriminelle geben sich am Telefon auch mal als Polizisten aus. Ihr Ziel: Sie wollen an persönliche Informationen wie Kontonummern und PINs oder an Zahlungskarten gelangen.

Das Problem: Angerufene können das nicht immer sofort erkennen, berichtet das Internetportal "kartensicherheit.de". Denn durch eine technische Manipulation kann es den Betrügern gelingen, dass auf dem Display des Angerufenen die Nummer 110 erscheint. Allerdings ist das schon ein Alarmsignal. Die echte Polizei ruft nicht von dieser Nummer an. Drei Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher.

Worauf Sie achten sollten

Bleiben Sie misstrauisch: Ruft ein Unbekannter an, lassen Sie sich am besten nicht in ein Gespräch verwickeln. Auf keinen Fall sollten persönliche Fragen beantwortet werden. Vermeiden Sie auch, das Wort "Ja", wenn Unbekannte Personen anrufen. Mehr dazu lesen Sie hier. Wenn einem etwas seltsam vorkommt, einfach auflegen. Das ist nicht unhöflich. Das ist Schutz vor Betrug.

Schützen Sie Ihre Daten: Die PIN muss geheim bleiben und darf nie an Dritte weitergegeben werden. Weder Bankmitarbeiter noch Polizei fragen am Telefon sensible Daten wie zum Beispiel die Geheimzahl ab.

Im Ernstfall handeln: Wer den Verdacht auf Missbrauch seiner Daten hat, sollte sich an sein Geldinstitut wenden und gegebenenfalls bei der Polizei Strafanzeige erstatten. Girocards und Kreditkarten müssen bei Verlust oder Diebstahl gesperrt werden. Der Sperr-Notruf 116 116 ist rund um die Uhr erreichbar.

Verwendete Quellen:

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