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Kritische Windows-Lücke: Trojaner verbreitet sich als Computerwurm weiter

Sicherheitsupdates verfügbar  

Windows-Lücke lässt Wurm durchschlüpfen

13.01.2022, 08:03 Uhr | t-online, jnm

Kritische Windows-Lücke: Trojaner verbreitet sich als Computerwurm weiter. Hacker! (Quelle: Getty Images)

Finger auf einer Tastatur (Symbolbild): Microsoft schließt mit aktuellen Patches verschiedene kritische Lücken (Quelle: Getty Images)

Es ist der erste Patch-Dienstag des Jahres – und er adressiert gleich mehrere kritische Sicherheitslücken in Microsoft-Software. Eine Lücke erlaubte etwa, dass sich ein Trojaner selbstständig als Computer-Wurm weiterverbreitet.

Immer am zweiten Dienstag des Monats ist bei Microsoft Patch-Tuesday. An diesem Tag – in Deutschland ist dann oft schon die Nacht zum Mittwoch angebrochen – werden die neuesten Updates ausgespielt, mit denen unter anderem teils kritische Sicherheitslücken geschlossen werden.

Auch diesmal sollten Anwender die Aktualisierungen zeitnah herunterladen und installieren, denn Microsoft widmet sich diesmal sechs Lücken, die bislang noch unbekannt waren – sowie über 80 weiteren möglichen Schwachstellen. Betroffen sind neben zahlreichen Windows-Versionen auch Microsoft-Exchange.Server, Microsoft Office, der Windows Defender und Microsoft Teams.

Mehrere Zero-Day-Lücken geschlossen

Die Zero-Day-Lücken erlaubten verschiedene Formen von Angriffen, keiner davon soll nach Einschätzung von Microsoft bislang schon ausgenutzt worden sein. Besonders kritisch sei aber eine andere Schwachstelle, die unter anderem Windows 10 und Windows 11 betrifft. Hier können Angreifer durch das Versenden manipulierter Datenpakete Code aus der Ferne ausführen. 

Besonders brisant: Die Lücke ist "wormable", wie Microsoft schreibt – Schadcode kann sich also selbstständig darüber weiter verbreiten. Betroffen sind Windows 10, Windows 11 und Windows Server 2019.

Unter den zahlreichen reparierten Schwachstellen sind einige weitere, die Microsoft als kritisch einstuft, sie sollten in jedem Fall geschlossen werden.

Im besten Fall richten Nutzer deshalb die automatischen Updates unter Windows ein. Das können Sie unter Windows 11 aktivieren, indem Sie auf Start > Einstellungen > Windows Update klicken und hier die Einstellungen vornehmen. Hier können sie die Suche nach Updates auch manuell anstoßen.

Unter Windows 10 funktioniert das ganz ähnlich. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows updates.

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