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PayPal-Mail: Verbraucherschutz warnt vor Spam-Welle

Spam-Welle  

Vorsicht vor neuer Spam-Welle mit PayPal-Mails

25.11.2013, 15:16 Uhr | t-online.de

PayPal-Mail: Verbraucherschutz warnt vor Spam-Welle. Phishing (Quelle: t-online)

Spam-Mail lockt deutsche PayPal-Kunden in die Falle. (Quelle: t-online)

Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor einer neuen Spam-Welle mit gefälschten Mails des Online-Bezahldienstes PayPal. Den Empfängern sollen laut der Mail ihre Konten gesperrt worden sein – um wieder auf das Konto zugreifen zu können, sei noch ein wichtiger Schritt nötig.

Im Betreff stehen Texte wie "Ihr PayPal Konto wurde gesperrt" oder "Ihr PayPal Konto wurde vorübergehend eingeschränkt". Nicht zuletzt aufgrund des Textes "Bitte helfen Sie uns!" dürfte daher so mancher in der Erwartung einer tatsächlich wichtigen Information die Mail unbedacht öffnen.

Die Online-Betrüger geben in der E-Mail vor, dass der Empfänger seine Daten über ein in der Mail verlinktes Antragsformular verifizieren soll. In dem Formular werden unter anderem Angaben zum Konto samt Sicherheitscode abgefragt. Sie erkennen die Spam-Mail daran, dass sie keine persönliche Anrede enthält.

750 gefälschte PayPal-Seiten pro Tag

Der Verbraucherschutz warnt davor, auf diese Mails zu reagieren oder dem angegebenen Link zu folgen. Diese massenhaft als Spam verschickten Mails dienen dazu, PayPal-Nutzer auf gefälschte Internetseiten zu lotsen, die den Anmeldeseiten des bekannten Bezahldienstes täuschend ähnlich sehen.

Lästige Spam-Mails sind heutzutage nichts Besonderes mehr — und landen je nach Effektivität des Spam-Filters teilweise zu Dutzenden täglich im Postfach. Die Masse macht's: Allein für den Bezahldienst PayPal sprießen jeden Tag über 750 neue Phishing-Seiten aus dem Boden, wie die in Berlin ansässige E-Mail-Sicherheitsfirma Eleven meldete.

Im Zweifelsfall telefonisch nachfragen

Als Phishing bezeichnet man den Versuch, dem Nutzer seine Anmeldedaten für Internetdienste abzuluchsen, zum Beispiel Kreditkartennummer und Passwort. Spätestens bei der fehlenden Anrede sollte der Phishing-Versuch auffliegen.

Gegen Phishing-Versuche sind oft gesunder Menschenverstand und ein modernes Browser-Programm der beste Schutz. Die Experten raten, sich im Zweifelsfall lieber bei der Hotline der Absender-Adresse zu erkundigen, wie Sie mit der erhaltenen Mail umgehen sollen. So gehen Sie auf Nummer sicher und fallen nicht auf Datendiebe herein.

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