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Trojaner-Alarm: Bewerbungsmails mit gefährlichem Anhang im Umlauf

Gefälschte Bewerbungen  

Neue Mail-Welle mit Trojaner im Umlauf

07.11.2019, 16:52 Uhr | dpa

 (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich Empfänger verdächtiger E-Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So versuchen Betrüger, an unsere Daten zu kommen

Neben Angeboten und Newslettern von Onlinehändlern flattern immer häufiger auch sogenannte Phishing-E-Mails in unsere Postfächer. Ziel der Onlinebetrüger: das Sammeln von Identitäten. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich Empfänger verdächtiger E-Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)


Wer in sein Mail-Postfach schaut, sollte sich hüten: Denn eine neue Welle gefälschter Bewerbungsmails mit Trojaner im Anhang ist unterwegs. Darauf müssen Sie achten.

Nachdem Kriminelle mit dieser Masche bereits im März 2019 viel Schaden angerichtet haben, landen nun wieder viele gefährliche E-Mails in Postfächern, insbesondere in denen von Gewerbetreibenden und Unternehmen.

In den Nachrichten findet sich ein kurzes Anschreiben mit Foto, das auf die angeblichen Bewerbungsunterlagen im mitgeschickten Text-Dokument verweist. Doch wer dieses öffnet, startet Schadsoftware – etwa einen aggressiven Trojaner, der im schlimmsten Fall alle Daten auf dem Rechner und gegebenenfalls auch auf anderen Computern im Netzwerk verschlüsselt.

Makrofunktion deaktivieren

Insbesondere Nutzer, die viel oder regelmäßig mit Bewerbungen zu tun oder Zugriff auf öffentliche sowie allgemeine Mail-Postfächer haben, sollten gewarnt und sich der Gefahr von Schadsoftware in Dateianhängen bewusst sein.

Die frei erfundenen Bewerbernamen wechseln die Angreifer dem LKA zufolge regelmäßig. Aktuell seien zum Beispiel Doris Sammer, Lena Kretschmer, Eva Richter, Anna Moesel oder Mia Berger im Umlauf. Die Fotos in den Mails klauen sich die Kriminellen etwa von Seiten von Bewerbungsfotografen zusammen.

Als Sicherheitsmaßnahme empfiehlt die Polizei, die sogenannte Makrofunktion in den Einstellungen der jeweils genutzten Office-Anwendung zu deaktivieren. Denn in den angehängten Dokumenten versteckte Makros sind das Einfallstor für den Trojaner. Bei Makros handelt es sich um automatisierte Befehlsabfolgen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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