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Vermutlich von Hackern gestohlen: Hunderttausende Spotify-Zugangsdaten offen im Netz

Von Hackern gestohlen  

Hunderttausende Spotify-Zugangsdaten offen im Netz

25.11.2020, 10:30 Uhr | jnm, t-online

Vermutlich von Hackern gestohlen: Hunderttausende Spotify-Zugangsdaten offen im Netz . Streamingdienst Spotify: Ein Datenleck hat Hunderttausende Nutzerdaten offenbart (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Streamingdienst Spotify: Ein Datenleck hat Hunderttausende Nutzerdaten offenbart (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Beim Musikstreaming-Dienst Spotify gab es offenbar ein Datenleck: Sicherheitsforscher entdeckten eine von Hackern betriebene Datenbank mit über 300.000 Zugangsdaten. Betroffene sollten möglichst schnell handeln.

Der weltweit größte Musikstreamingdienst Spotify hatte offenbar ein Datenleck: Sicherheitsforscher sind im Netz auf eine Datenbank gestoßen, in der unter anderem die Zugangsdaten von über 300.000 Spotify-Nutzern offen einsehbar abgespeichert waren.

Die Datenbank sei offenbar von Kriminellen aufgesetzt worden, um dort gestohlene Zugangsdaten abrufbar zu machen. Die Daten, so vermuten die Entdecker, könnten durch ein Verfahren namens "Credential Stuffing" erlangt worden sein. Dabei probieren Kriminelle Zugangsdaten, die beim Hack einer anderen Plattform erbeutet wurden, systematisch und automatisiert bei zahlreichen anderen Diensten aus.

Da eine große Zahl der Nutzer ihr Passwort für mehr als einen Dienst verwenden, führt dieses Verfahren oft zu Treffern. Betroffene haben dann zwar ihr Passwort beim gehackten Dienst geändert, merken aber nicht, dass die Zugangsdaten längst bei einem anderen Dienst missbraucht werden.

Fund ist bereits länger bekannt

Tatsächlich wurde der Fund bereits im Sommer gemacht und Spotify gemeldet, aber erst jetzt veröffentlicht. Spotify habe mittlerweile betroffene Nutzer informiert, heißt es. Wer eine Nachricht erhalten hat, sollte sein Passwort nicht nur so bald wie möglich beim Streamingdienst ändern, sondern auch überall dort, wo das betreffende Passwort noch zum Einsatz kommt.

Die Gelegenheit sollte am besten dazu genutzt werden, um sich jeweils ein sicheres Passwort für jeden Dienst auszudenken. Passwortmanager können hier dabei helfen, den Überblick nicht zu verlieren – hier lesen Sie, welche Passwortmanager am besten sind und wie man sie einsetzt.

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