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Vor Weihnachten: So lÀuft die DHL-Betrugsmasche

Von sid
Aktualisiert am 21.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Per Smartphone: Immer wieder versuchen BetrĂŒger, Internetnutzer mit erfundenen Nachrichten in die Falle zu locken.
Per Smartphone: Immer wieder versuchen BetrĂŒger, Internetnutzer mit erfundenen Nachrichten in die Falle zu locken. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Lockdown und steigende Online-Bestellungen fĂŒhren zu massiv steigenden Cybercrime-Kampagnen. Die BetrĂŒger nutzen dabei die Namen bekannter Dienstleister, um an sensible Daten zu kommen. So schĂŒtzen Sie sich.

Abofallen, Schadprogramme und Phishing: Im VorweihnachtsgeschÀft boomt nicht nur das Online-GeschÀft, auch das Cybercrime-Business hat Hochkonjunktur. Laut Sicherheitsexperten haben durch den Lockdown die Kampagnen von Kriminellen noch einmal zugenommen.


Typische Phishing-E-Mails und woran man sie erkennt

Frau schaut verwirrt auf ihren Laptop.
HÀufig nutzen TÀter Namen und Logos bekannter Unternehmen und verschicken beispielsweise gefÀlschte Rechnungen mit einer Schadsoftware im E-Mail-Anhang. Solche Spam-Wellen erreichen auch Telekom-Kunden.
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So lÀuft die DHL-Betrugsmasche

Sehr beliebt sind vermeintliche E-Mails des Paketdienstleisters DHL. Bei dieser Masche wird dem EmpfÀnger vermittelt, dass ein Paket nicht ausreichend frankiert wurde. Hierzu soll das potentielle Opfer eine verlinkte Webseite besuchen und die Differenz per Kreditkarte begleichen.

Die Verbrecher wollen aber lediglich an sensible Informationen gelangen und diese in Untergrundforen verkaufen. Die Betrogenen haben neben dem Verlust sensibler Informationen gleichzeitig ein Abo fĂŒr ein Fitnessstudio abgeschlossen.

"E-Mails schwerer als FĂ€lschung erkennbar"

Doch diese Betrugsmasche ist nur eine von vielen. Denn: "Ihre Weihnachtsgeschenke kaufen viele Menschen online: Das wissen auch Kriminelle und sind zurzeit sehr aktiv mit Spam- und Phishing-Mails. Die BetrĂŒger geben sich derzeit insbesondere als Paketzusteller, Fake-Shop oder WohltĂ€tigkeitsorganisation aus", erklĂ€rt Thomas Uhlemann vom Softwareunternehmen ESET.

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"Solche E-Mails sind immer schwerer als FĂ€lschung erkennbar. Gerade im Moment sollten Anwender sehr genau ihre digitale Post checken, um nicht in die Falle zu tappen."

Tipps zum Schutz vor Spam- und Phishing-Mails

Im Zweifel die E-Mail löschen

Nachrichten von unbekannten Absendern oder E-Mails mit seltsamen Inhalten sollten im Zweifel gelöscht werden. Spammer setzen hÀufig falsche Betreffzeilen wie "Re: Ihre Anmeldung" und gefÀlschte Absender-Adressen ein.

Nicht auf enthaltene Links klicken

Gelangt doch einmal eine Spam-E-Mail durch die Filter ins Postfach, sollte nicht auf Links geklickt und auf gar keinen Fall persönliche Informationen wie Kreditkartendaten preisgeben werden.

Keine AnhÀnge öffnen

HÀufig werden AnhÀnge in Spam-E-Mails als vermeintliche Rechnungen im PDF-, Exe- oder Word-Format getarnt. Diese sollten unter keinen UmstÀnden geöffnet werden. In den meisten FÀllen lauern hier Schadprogramme, die so auf das System gelangen.

Nicht antworten

Internetnutzer sollten niemals auf Spam- und Phishing-E-Mails antworten. Auch vermeintliche Abmelde-Optionen sollten nicht genutzt werden. Die RĂŒckmeldungen sind fĂŒr Kriminelle eine BestĂ€tigung, dass die Adresse aktiv genutzt wird.

Zweit-Adresse anlegen

Die private E-Mail-Adresse sollte nur in AusnahmefĂ€llen herausgegeben werden. FĂŒr Bestellungen in Online-Shops oder Anmeldungen auf Portalen ist es besser, sich ein zweites Postfach zuzulegen. Wer ĂŒber diese E-Mail viel Spam bekommt, kann einfach zu einer neuen wechseln. Unter der ersten Adresse bleibt er fĂŒr Bekannte und Freunde erreichbar.

E-Mail-Adresse in Foren verbergen

Nutzer sollten die eigene E-Mail-Adresse nicht öffentlich machen. Viele Foren bieten individuelle Einstellungen fĂŒr die PrivatsphĂ€re. Dort können Nutzer festlegen, dass nur bestimmte Personenkreise die Adresse sehen dĂŒrfen.

Sicherheitslösung einsetzen

Anwender sollten eine Sicherheitslösung einsetzen, die neben einem zuverlÀssigen Schutz vor Schadprogrammen auch einen umfassenden Spam- und Phishing-Schutz bietet.

Updates einspielen

Wie die Analysen immer wieder zeigen, setzen Cyberkriminelle auf fehlende Rechnerhygiene. Daher sollten Anwender bereitgestellte Updates fĂŒr das Betriebssystem umgehend einspielen.

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Das gilt sowohl fĂŒr die installierte Software als auch Hardware. Empfehlenswert ist es, die automatische Updatefunktion, wenn verfĂŒgbar, zu aktivieren.

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Von Jan Mölleken
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