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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

QR-Codes mit dem Smartphone scannen

Von t-online, str, jnm

Aktualisiert am 29.11.2021Lesedauer: 5 Min.
QR-Codes können Links zu Internetseiten und viele andere Informationen enthalten. (Montage: t-online.de)
QR-Codes können Links zu Internetseiten und viele andere Informationen enthalten. (Montage: t-online.de) (Quelle: /T-Online-bilder)
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Sie sind auf PlakatwĂ€nden, auf Postern und natĂŒrlich auf Impfzertifikaten und Schnelltests: QR-Codes. Was steckt hinter den merkwĂŒrdigen Zeichen und worauf sollte man beim Scannen achten?

Das Wichtigste im Überblick


Manche nennen sie WĂŒrfelmuster, andere erkennen darin lustige Labyrinthe: An den sogenannten QR-Codes kommt man fast nicht mehr vorbei. Man entdeckt sie auf Werbeplakaten, Flyern und Visitenkarten, in SupermĂ€rkten und AufzĂŒgen, sogar auf Laternenmasten prangen sie hĂ€ufig. Sie werden mit dem Smartphone gelesen und können mannigfaltige Informationen enthalten. Wir sagen, was genau dahintersteckt.


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Was sind QR-Codes?

Der offizielle Name der schwarzweißen WĂŒrfelmuster lautet QR-Codes, eine AbkĂŒrzung fĂŒr Quick Response, zu deutsch "schnelle Antwort". Sie sind mit den Strichcodes auf Produktverpackungen verwandt. In QR-Codes lassen sich beliebige Informationen einbetten.

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Die Post nutzt sie beispielsweise als digitale Briefmarken, und bei der Bahn kommen sie beim Handyfahrschein zum Einsatz. Auf Werbeplakaten fĂŒhren sie den Betrachter auf eine Internetseite des Unternehmens.

Auch der Zugang zu einem heimischen WLAN-Netzwerk kann durch einen QR-Code statt der manuellen Passworteingabe erheblich erleichtert werden. Wie das geht, erklÀren wir hier.

Wie scannt man QR-Codes?

QR-Codes lassen sich mit Smartphone oder Tablet-PC und in der Regel einer kostenlosen App lesen.

Achtung: Eine Ausnahme bilden die derzeit viel genutzten QR-Codes auf Impfzertifikaten und bei den Ergebnissen von Corona-Schnell- und -PCR-Tests. Sie lassen sich allesamt nicht sinnvoll mit den klassischen Apps einscannen. Ein gutes Werkzeug ist hier etwa die Corona-Warn-App.

Sie bietet in der neuesten Version in der Menpleiste am unteren Bildschirmrand eine Scannerfunktion. Tippt man sie an, öffnet sich ein Kamera-Sucherfenster. Damit fÀngt man den QR-Code von Impfzertifikat oder Testergebnis ein. Die App erkennt automatisch, worum es sich handelt und speichert das Dokument entsprechend richtig ab.

Doch es gibt auch in vielen anderen Lebensbereichen QR-Codes. Um diese zu lesen kann man oft die Kamera-App des Smartphones nutzen (siehe weiter unten) oder eine spezielle QR-Code-Scanner App (VorschlÀge folgen weiter unten) installieren.

Um zu scannen starten Sie die App und richten Sie die Kamera des Smartphones oder Tablets auf den QR-Code. Sobald der Code erkannt wurde, zeigt Ihnen die App an, welche Informationen sich dahinter verstecken, zum Beispiel die Adresse einer Webseite, die Daten einer Visitenkarte oder die Einladung zu einer Party.

QR-Code scannen mit dem iPhone

Auf Apple-GerÀten geht das Scannen von QR-Codes ganz einfach, denn die Funktion ist bereits vorinstalliert. So geht's:

  • Öffnen Sie die Kamera-App. Das geht vom Home-Bildschirm oder Sperrbildschirm aus oder im Kontrollzentrum.
  • Richten Sie die Hauptkamera auf den QR-Code, sodass dieser voll erfasst wird.
  • Die Software erkennt den QR-Code automatisch und zeigt eine Mitteilung mit dem Inhalt an.
  • Wenn Sie darauf tippen, wird der Inhalt geöffnet.
Die iPhone-Kamera erkennt QR-Codes automatisch.
Die iPhone-Kamera erkennt QR-Codes automatisch. (Quelle: Apple)

QR-Code scannen mit Samsung

Auf Smartphones und Tablets von Samsung findet sich der QR-Code-Scanner in der Statusleiste. So lÀsst sich die Funktion starten:

  • Öffnen Sie die Statusleiste, indem Sie mit zwei Fingern vom oberen Bildschirmrand nach unten wischen.
  • Tippen Sie im SchaltflĂ€chenmenĂŒ auf die Funktion QR-Code-Scanner. Unter UmstĂ€nden mĂŒssen Sie im MenĂŒ nach links oder rechts wischen, um den Eintrag auf der nĂ€chsten Seite zu finden.
  • Richten Sie die Kamera auf den QR-Code.
  • Am unteren Bildschirmrand erscheint nun ein Hinweis auf den Inhalt des QR-Codes. Tippen Sie darauf, um ihn zu öffnen.

Handelt es sich beispielsweise um eine Webseite, werden Sie nun darauf weitergeleitet.

Die Kamera-App von Samsung enthÀlt bereits einen integrierten QR-Code-Scanner.
Die Kamera-App von Samsung enthÀlt bereits einen integrierten QR-Code-Scanner. (Quelle: Samsung)

Alternativ können Sie auch einfach die Kamera-App Ihres Samsung-GerĂ€ts öffnen und den Sucher auf den QR-Code richten. Die App erkennt das Schwarz-Weiß-Muster automatisch als QR-Code und bietet an, den Inhalt zu öffnen. Dazu muss allerdings die intelligente Funktion "QR-Codes scannen" in den Kameraeinstellungen aktiviert sein.

QR-Code scannen mit Android

Viele Smartphone-Hersteller haben eine Funktion zum Scannen von QR-Codes bereits in ihre Kamera-App integriert. Mehr dazu weiter unten.

Falls dies auf Ihrem GerĂ€t nicht der Fall ist, mĂŒssen Sie eine externe App installieren. In diesem Artikel und weiter unten im Text finden Sie Tipps, worauf Sie dabei achten mĂŒssen.

QR-Code scannen ohne App – geht das?

Auf vielen neuen Android-GerĂ€ten ist eine Funktion zum Auslesen von QR-Codes bereits in die Kamera-App integriert. Um zu ĂŒberprĂŒfen, ob Ihr Smartphone dazugehört, gehen Sie wie folgt vor:

  • Öffnen Sie die Kamera-App und richten Sie die Smartphone-Kamera auf einen QR-Code.
  • Falls die Software den QR-Code automatisch erkennt, erscheint ein Hinweis.
  • Tippen Sie darauf, um den Code zu scannen und den Inhalt zu öffnen.

Die meisten GerÀte mit der Android-Version 9 oder höher haben die FÀhigkeit, QR-Codes mit der systemeigenen Kamera zu lesen. Sie brauchen keine Extra-App herunterzuladen.

QR-Code-Scanner herunterladen: Welche Apps sind sicher?

Es gibt eine Vielzahl an kostenlosen Apps zum Erstellen und Auslesen von QR-Codes. Doch Vorsicht: Laden Sie nur geprĂŒfte Apps aus den offiziellen Stores von Google und Apple herunter. Apps aus einer unbekannten Quelle können Schadsoftware enthalten. Mehr dazu hier.

Die im Apple App Store oder bei Google Play auffindbaren QR-Code-Scanner haben zwar eine SicherheitsĂŒberprĂŒfung durchlaufen, können aber trotzdem nervige Werbung oder unerwĂŒnschte Tracking-Funktionen enthalten. Nutzerbewertungen und Downloadzahlen bieten eine ungefĂ€hre Orientierung, welche Apps sich bewĂ€hrt haben.

Die Seite "mobilsicher.de" prĂŒft und bewertet Apps zudem anhand von Datenschutz-Gesichtspunkten. Auch einige kostenlose QR-Code-Scanner finden sich in der Datenbank.

Ist das Scannen von QR-Codes sicher?

Eine gute App zum Scannen von QR-Codes zeigt eine Vorschau auf den Inhalt und warnt den Nutzer, wenn der Code beispielsweise einen gefĂ€hrlichen Link enthĂ€lt. Sie sollten keine App verwenden, die Sie direkt auf eine Webseite leitet. Denn auch BetrĂŒger haben QR-Codes fĂŒr ihre Zwecke entdeckt. Sie ĂŒberkleben QR-Codes bekannter Marken mit gefĂ€lschten QR-Codes, die dann auf verseuchte Webseiten fĂŒhren.

Achten Sie daher auf öffentlichen PlĂ€tzen beim Scannen von QR-Codes darauf, dass es sich nicht um ĂŒberklebte Codes handelt. Auch bei Flyern, die auf der Straße verteilt werden, sollten Sie vorsichtig sein.

Wie funktionieren QR-Codes?

Ein QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten und Linien. Diese enthalten digital codiert die Informationen. In drei von vier Ecken ist ein Quadrat vorhanden, an dem sich der Scanner orientiert. So ist gesichert, dass der QR-Code unabhĂ€ngig von der Ausrichtung immer korrekt gelesen werden kann.

FĂŒr den Fall, dass es trotzdem zu Lesefehlern kommt, ist gesorgt: Der Code enthĂ€lt eine Fehlerkompensation, die sichergestellt, dass die Informationen noch lesbar sind, selbst wenn 30 Prozent der Grafik zerstört sind.

Wie kann ich QR-Codes selbst erstellen?

QR-Codes können auf verschiedenen Internetseiten sehr leicht erzeugt werden. Der Nutzer gibt einfach die Textinformationen ein, die der Code enthalten soll. Anschließend wird im Handumdrehen eine Grafikdatei erzeugt, die er kopieren oder herunterladen und verwenden kann.

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Aber QR-Codes können auch mit manchen Smartphone-Apps erzeugt werden. Diese werden dann beispielsweise als E-Mailanhang verschickt oder via Facebook oder Twitter geteilt.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde 2014 erstellt und 2021 ĂŒberarbeitet.

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