Nachrichten
Ist dieser Text objektiv?

Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Bewerber bekommen neue Chance aufs Grundeinkommen

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 11.02.2022Lesedauer: 6 Min.
Geldscheine in einem Portemonnaie (Symbolbild): Forscher untersuchen, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen den Alltag der Deutschen verÀndert.
Geldscheine in einem Portemonnaie (Symbolbild): Forscher untersuchen, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen den Alltag der Deutschen verÀndert. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextJamaika-Koalition in Kiel ist vom TischSymbolbild fĂŒr einen TextBundestag winkt LNG-Gesetz durchSymbolbild fĂŒr einen TextEd Sheeran ist ĂŒberraschend Vater gewordenSymbolbild fĂŒr einen TextLufthansa-Ticket fĂŒr 24.000 DollarSymbolbild fĂŒr einen TextBericht: Kovac vor Bundesliga-ComebackSymbolbild fĂŒr einen TextEx-Bundesligatrainer muss bangenSymbolbild fĂŒr einen TextImmer mehr Affenpocken-FĂ€lle weltweitSymbolbild fĂŒr einen TextRihannas Baby ist daSymbolbild fĂŒr einen TextKomponist Vangelis ist totSymbolbild fĂŒr einen Text400 Reisende in Hitze-ICE gefangenSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Moderatorin zeigt sich oben ohne

Drei Jahre lang jeden Monat 1.200 Euro – darĂŒber dĂŒrfen sich derzeit 122 Menschen freuen, die fĂŒr die Studie zum Grundeinkommen ausgewĂ€hlt wurden. Doch eine neue Chance wartet schon.

Das Wichtigste im Überblick


Am bedingungslosen Grundeinkommen scheiden sich die Geister: Die einen preisen es als Lösung fĂŒr eine Arbeitswelt, in der in den kommenden Jahrzehnten zahlreiche Jobs wegzufallen drohen. Die anderen fĂŒrchten, dass mit ihm die Faulheit Einzug hĂ€lt oder sagen, das ist schlicht nicht bezahlbar.

  • Lebensstandard halten: So viel Geld mĂŒssten Sie auf dem Konto haben

Eine Langzeitstudie will es nun ganz genau wissen. Mehr als zwei Millionen Menschen haben sich fĂŒr die Teilnahme am Pilotprojekt beworben, nun lĂ€uft bis Mai 2024 der Modellversuch. Lesen Sie hier, wie es zwei Teilnehmern nach dem ersten Jahr Grundeinkommen geht.

Doch auch wer es verpasst hat, sich zu bewerben, hat noch Chancen auf ein Grundeinkommen. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun mĂŒssen, um dabei zu sein – und erklĂ€ren, worum es bei dem Forschungsprojekt genau geht.

Loading...
Symbolbild fĂŒr eingebettete Inhalte

Embed

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Könnte die Nato Erdoğan einfach rauswerfen?
Recep Tayyip Erdoğan: Der tĂŒrkische PrĂ€sident blockiert den Nato-Beitritt von Schweden und Finnland.


Was ist das Pilotprojekt Grundeinkommen?

Das Projekt will erstmals wissenschaftlich erforschen, wie sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die Menschen in Deutschland auswirkt. Wie verĂ€ndern sich ihr Leben und ihre Sichtweisen, wenn sie monatlich 1.200 Euro extra bekommen? Treffen sie mit der Sicherheit im RĂŒcken mutigere Entscheidungen? Bilden sie sich stĂ€rker fort?

Leben sie gesĂŒnder und sozialer? Oder nutzen sie das geschenkte Geld, um sich auf die faule Haut zu legen, wie es Kritiker des Grundeinkommens befĂŒrchten?

Pilotprojekt "Mein Grundeinkommen" (v.l.): JĂŒrgen Schupp vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Berlin, Susann Fiedler vom Max-Planck-Institut, Projektleiterin Janine Busch, und Michael Bohmeyer, Initiator des Vereins "Mein Grundeinkommen".
Pilotprojekt "Mein Grundeinkommen" (v.l.): JĂŒrgen Schupp vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Berlin, Susann Fiedler vom Max-Planck-Institut, Projektleiterin Janine Busch, und Michael Bohmeyer, Initiator des Vereins "Mein Grundeinkommen". (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa-bilder)

Drei Jahre lang wollen Wissenschaftler des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von GemeinschaftsgĂŒtern und der UniversitĂ€t zu Köln 1.500 Teilnehmer begleiten.

122 von ihnen erhalten von Juni 2021 bis Mai 2024 jeden Monat 1.200 Euro, der Rest bildet die Vergleichsgruppe ohne Grundeinkommen. Wer in der Vergleichsgruppe steckt, erhĂ€lt eine AufwandsentschĂ€digung und hat die Chance, in die Grundeinkommensgruppe nachzurĂŒcken.

Haarproben sollen Stresslevel zeigen

Alle sechs Monate mĂŒssen die Teilnehmer Online-Fragebögen ausfĂŒllen. Damit wollen die Forscher herausfinden, wie das Geld den Alltag der Menschen verĂ€ndert. Optional fĂŒhren sie mit einigen Teilnehmern Tiefeninterviews und werten Haarproben aus, die zeigen sollen, wie sich das Stresslevel der Teilnehmer entwickelt. Ein erstes Zwischenergebnis ist fĂŒr Februar 2023 geplant.

In einer weiteren Studie wollen die Forscher zudem testen, wie sich ein flĂ€chendeckendes Grundeinkommen finanzieren ließe (mehr dazu unten).

Angestoßen hat die Langzeitstudie der Verein "Mein Grundeinkommen", der die Idee seit 2014 bereits in kleinerem Maßstab umgesetzt hat. Mehr als 2,6 Millionen Menschen haben bisher gespendet, sodass der Verein Grundeinkommen in monatlichen Raten von 1.000 Euro an mehr als 800 Menschen verlosen konnte. Auch das nun gestartete deutschlandweite Pilotprojekt wird ĂŒber Spenden finanziert.

Bedingungsloses Grundeinkommen
Das Pilotprojekt versteht bedingungsloses Grundeinkommen als einen monatlich vom Staat gezahlten Geldbetrag, der so hoch ist, dass er die Existenz sichert, aber auch die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglicht. Der Betrag fĂŒr die Studie orientiert sich an der ArmutsgefĂ€hrdungsgrenze, die in Deutschland 2018 bei monatlich 1.135,67 Euro lag. Das Grundeinkommen ist nicht an eine BedĂŒrftigkeitsprĂŒfung gekoppelt und geht mit keinerlei Verpflichtungen einher.

Gibt es weitere Wege, Grundeinkommen zu erhalten?

Ja. Der Verein "Mein Grundeinkommen" verlost regelmĂ€ĂŸig gespendete Grundeinkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, Sie mĂŒssen sich lediglich mit Namen und Geburtsdatum registrieren.

Im Unterschied zum Pilotprojekt wird das Grundeinkommen hier aber nur fĂŒr ein Jahr gezahlt und der Betrag fĂ€llt etwas geringer aus: 1.000 Euro pro Monat. Diese Verlosungen finden auch weiter regelmĂ€ĂŸig statt.

Neue Chance fĂŒr Bewerber – zweite Studie geplant

Noch wĂ€hrend die erste Langzeitstudie lĂ€uft, soll eine weitere Studie starten. Sie wird derzeit vorbereitet und soll 2023 beginnen. Alle Teilnehmer erhalten dabei Grundeinkommen in unterschiedlichen Höhen, die mit simulierten, unterschiedlich hohen SteuersĂ€tzen auf alle sonstigen EinkĂŒnfte verrechnet werden. Die Differenz soll den Teilnehmern ausgezahlt werden.

Fragen, die die Forscher dabei interessieren, sind unter anderem: Sinkt der Anreiz zu bezahlter Arbeit tatsĂ€chlich? Wie stark sind die Effekte aus Studie 1 noch, wenn es statt "mehr Geld" nur "mehr Sicherheit" gibt, das Grundeinkommen die Allgemeinheit dafĂŒr aber auch weniger kostet?

Alle Bewerber, die sich fĂŒr die erste Studie beworben haben und nicht ausgewĂ€hlt wurden, bleiben im Pool fĂŒr die Auswahl der Teilnehmer fĂŒr die zweite Studie, sofern sie das möchten. Aber auch neue Bewerber haben eine Chance: Um unter den Ersten zu sein, die erfahren, wann die Bewerbungsphase beginnt, melden Sie sich am besten fĂŒr den Studien-Newsletter an.

Ist das Grundeinkommen steuerpflichtig?

Nein. Beim Grundeinkommen handelt es sich um eine Zahlung ohne Gegenleistung, diese ist nicht einkommensteuerpflichtig. Auch fÀllt keine Schenkungssteuer an, weil die 1.200 Euro beziehungsweise 1.000 Euro pro Monat von vielen verschiedenen Schenkenden stammen, wodurch die einzelnen BetrÀge jeweils unter der Steuerfreigrenze liegen.

Das gilt auch fĂŒr die mögliche dritte Studie zum Grundeinkommen. Dort wĂŒrde das Geld aber mit fiktiven Steuern auf sonstige EinkĂŒnfte verrechnet werden.

Entfallen durch das Grundeinkommen Sozialleistungen?

Das kann passieren, wenn die zustĂ€ndigen Behörden das Grundeinkommen als Einkommen oder Vermögen werten. Auch eine Minderung von Sozialleistungen ist denkbar. Das gilt fĂŒr:

  • Arbeitslosengeld I (ALG I)
  • Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
  • Bafög
  • Wohngeld
  • Kinderzuschlag
  • Elterngeld
  • Unterhaltsvorschuss
  • Leistungen gemĂ€ĂŸ Asylbewerberleistungsgesetz.

In der Regel dĂŒrfte das Grundeinkommen aber ĂŒber den eventuell wegfallenden Sozialleistungen liegen.

In welchen LÀndern gibt es Àhnliche Experimente?

Schon vor dem Experiment in Deutschland gab es in verschiedenen LĂ€ndern Pilotprojekte zum Grundeinkommen – etwa in Finnland und Namibia. In SĂŒdafrika erwog die Regierung im ersten Sommer der Corona-Pandemie, allen BĂŒrgern zwischen 18 und 59 Jahren ein staatliches Grundeinkommen zu zahlen.

Die Finnen kamen in ihrem Experiment zu dem Schluss, dass ein Grundeinkommen das Wohlbefinden der EmpfĂ€nger steigere, aber nicht zu mehr BeschĂ€ftigung fĂŒhre. Über zwei Jahre lang – bis zum 31. Dezember 2018 – hatten dort 2.000 zufĂ€llig ausgewĂ€hlte Arbeitslose zwischen 25 und 58 Jahren 560 Euro monatlich erhalten. Das Geld mussten sie nicht versteuern.

Experiment in Finnland: Grundeinkommen macht glĂŒcklicher

"Die EmpfÀnger des Grundeinkommens wiesen weniger Stresssymptome und Konzentrations- und Gesundheitsprobleme auf als die Vergleichsgruppe", sagte die leitende Forscherin Minna YlikÀnnö vom finnischen Sozialversicherungsinstitut Kela. "Sie hatten zudem ein stÀrkeres Vertrauen in ihre Zukunft und ihre eigenen gesellschaftlichen Mitwirkungsmöglichkeiten."

Auf dem Arbeitsmarkt habe es allerdings keine wesentlichen Unterschiede gegeben. Die EmpfÀnger von Grundeinkommen arbeiteten im ersten Jahr des Experimentes im Schnitt etwa gleich viele Tage wie die Menschen aus der Kontrollgruppe. Sie fanden also weder besser noch schlechter Arbeit.

Deutsches Experiment ist weltweit einzigartig

In Namibia erhielten bereits zwischen Januar 2008 und Dezember 2009 rund 1.000 Menschen 100 namibische Dollar (umgerechnet rund acht Euro) als monatliches Grundeinkommen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Geld ein Weg sei, absoluter Armut entgegenzuwirken.

Loading...
Loading...
Loading...

Das deutsche Experiment zeichnet sich im Gegensatz zu seinen VorgĂ€ngern dadurch aus, dass VerhaltensĂ€nderungen der Probanden erstmals ausschließlich auf die Geldzahlung zurĂŒckzufĂŒhren sind. Möglich ist das dank der großen Kontrollgruppe, deren Mitglieder den GrundeinkommensempfĂ€ngern in Alter, Bildungsniveau und Wohnregion gleichen.

Die weltweiten Grundeinkommen-Projekte im Überblick


zugĂ€nglich fĂŒr alle BĂŒrger bedingungslos und nicht kĂŒrzbar existenzsichernde Höhe testet Finanzierungskonzept zivilgesellschaftlich und unabhĂ€ngig
Finnland (2017-2018) nein ja nein ja nein
Dauphin, Kanada (1974-1979) nein ja nein ja nein
HartzPlus, Deutschland (2019-2022) nein ja nein ja ja
Utrecht, Niederlande (2017) nein ja ja ja nein
Give directly, Kenia (2016-2028) nein ja ja nein ja
Madhya Pradesh, Indien (2011-2012) ja ja nein nein ja
Otjivero-Omitara, Namibia (2008-2009) ja ja nein nein ja
Alaska Öldividende, USA (seit 1982) ja ja nein ja nein
Pilotprojekt Grundeinkommen, Deutschland (2021-2024) ja ja ja ja ja

Welche Ideen gibt es zur Finanzierung eines Grundeinkommens?

Das Pilotprojekt Grundeinkommen wird durch Spenden finanziert, im wahren Leben mĂŒsste das Geld aber anders aufgebracht werden. Wie ein realistisches Finanzierungsmodell aussehen könnte, wollen die Wissenschaftler im zweiten Teil der Studie erforschen. Geplanter Start dafĂŒr ist 2023.

Dabei erhalten alle Teilnehmer Grundeinkommen in unterschiedlichen Höhen. Diese werden dann mit fiktiven, unterschiedlich hohen SteuersĂ€tzen auf alle sonstigen EinkĂŒnfte verrechnet. Ausgezahlt wird nur die Differenz. Dieses Modell wĂ€re bei tatsĂ€chlicher Umsetzung deutlich gĂŒnstiger fĂŒr die Allgemeinheit als die Variante aus der ersten Studie.

Gegenfinanzierung durch drastisch erhöhte SteuersÀtze

Die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung rechnet eine andere Art der Finanzierung durch. Dabei kommen die Autoren zu dem Schluss, dass es zwingend Steuererhöhungen brauche, wenn das bedingungslose Grundeinkommen hoch genug sein soll, um Armut zu vermeiden und eine Alternative zur Erwerbsarbeit darzustellen.

Die EinkommensteuersĂ€tze, die dann jenseits des Grundeinkommens einsetzen wĂŒrden, mĂŒssten drastisch angehoben werden. Hinzu kĂ€men noch die ArbeitnehmerbeitrĂ€ge zur Sozialversicherung. In diesem Modell werden das Grundeinkommen und die Steuerschuld nicht miteinander verrechnet, sodass erwerbstĂ€tige Bezieher sowohl das Grundeinkommen erhalten als auch Steuern zahlen – verbunden mit einem enormen bĂŒrokratischen Aufwand.

Weitere Artikel

Debatte um Hartz-IV-Abschaffung
Grundeinkommen: Welche Formen es gibt
Geldscheine im Geldbeutel: WĂ€hrend in Deutschland noch diskutiert wird, laufen weltweit erste Modellprojekte zum Grundeinkommen.

Koalitionsvertrag
"In erster Linie ist BĂŒrgergeld ein neuer Name fĂŒr Hartz IV"
Olaf Scholz (M.) mit Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken (Fotomontage): Das BĂŒrgergeld ist vor allem der SPD seit Jahren ein Anliegen.

Haushalt, Einkaufen, Urlaub
Mit diesen Spartipps bleibt Ihnen mehr Geld zum Leben
Kassenbon nach dem Einkauf (Symbolbild): Wer seine Ausgaben im Blick hat, hat den ersten Schritt beim Sparen schon geschafft.


Wie groß der Kreis der NettoempfĂ€nger und Nettozahler jeweils unterm Strich ist, hĂ€ngt den Autoren zufolge von der Höhe des Grundeinkommens und des Steuersatzes ab. Bei einem Einkommensteuersatz von pauschal 50 Prozent und 1.000 Euro Leistung wĂŒrde der Kreis der NettoempfĂ€nger bis zu einem Monatseinkommen von 2.000 Euro reichen. Je stĂ€rker ein Hinzuverdienst der Steuer zum Opfer fĂ€llt, desto weniger lohne es, neben dem Grundeinkommen noch aktiv zu werden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
DeutschlandFinnlandNamibia
Ratgeber Aktien










t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website