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Fasten: Fünf einfache Tipps rund um den heilsamen Verzicht

Heilsamer Verzicht  

Fünf einfache Tipps rund ums Fasten

17.02.2021, 10:50 Uhr | dpa

Fasten: Fünf einfache Tipps rund um den heilsamen Verzicht. Richtig fasten: Wer fastet, sollte viel trinken – mindestens 2,5 Liter pro Tag, sagen Experten. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Richtig fasten: Wer fastet, sollte viel trinken – mindestens 2,5 Liter pro Tag, sagen Experten.. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Ob aus Glaubensgründen oder für die Gesundheit: Zur Fastenzeit ab dem Aschermittwoch verzichten viele Menschen eine Zeit lang auf bestimmte Genussmittel. Darauf sollten Sie besonders achten.

Die alljährliche Fastenzeit ist für viele nicht nur eine Möglichkeit abzunehmen. Der Verzicht ist auch eine Gelegenheit, Körper und Geist eine Art "Reset" zu geben. Ob man sich dabei für eine kurze Fastenkur entscheidet oder eine längere Zeit auf Genussmittel wie Alkohol und Zucker verzichtet: Die Möglichkeiten sind mannigfaltig.

Richtig ausgeführt könne Fasten ein erster Schritt zu einer gesundheitsfördernden Ernährung sein, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Aber nicht für jeden: Senioren, Schwangere, Kinder und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten aufs Fasten gänzlich verzichten, so die Experten. Traditionell startet die Fastenzeit am Aschermittwoch und dauert bis Ostersonntag.

Experten geben fünf Tipps für eine entspannte Fastenzeit:

Tipp 1: Die passende Fastenart finden

Weit verbreitet sind laut DGE hierzulande das Heil-, Basen- und Intervallfasten. Bevor man mit dem Fasten startet sollte man kritisch die eigene körperliche Konstitution sowie etwaige Erfolgsversprechen genau prüfen, rät die Verbraucherzentrale. Eine Alternative zu einer strengeren Fastenkur könne es sein, eine gewisse Zeit auf bestimmte Lebensmittelgruppen wie etwa tierische Produkte, Zucker oder Alkohol zu verzichten. Schon hierbei können sich positive gesundheitliche Effekte bei Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht einstellen, so die Experten.

Tipp 2: Zeitpunkt auswählen und vorbereiten

Wer fastet, beschäftigt sich mit seiner Gesundheit und nimmt bewusster wahr, was er im Alltag isst und trinkt. Gerade in der ersten Zeit kann die Umstellung dazu führen, dass man sich müde und schlapp fühlt. Fastenexperten empfehlen, mit dem Heilfasten am besten am Wochenende oder an einem freien Tag zu starten. Je nach Fastenart kann es zudem sinnvoll sein, sich und seinen Körper mit zwei bis drei Umstellungstagen an das Fasten heranzuführen und sich schon vorher mit den richtigen Lebensmitteln einzudecken.

Tipp 3: Bewegung und frische Luft

Damit einem während der Fastenzeit nicht die Decke auf den Kopf fällt, braucht es Ablenkung. Der Rat der Experten: Bewegen und Spazieren gehen an der frischen Luft. Auch Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder Pilates passen wunderbar in eine Fastenwoche. Körperliches Aktivsein verhindert außerdem den Abbau von Muskelmasse, beugt Kreislaufproblemen vor und regt den Stoffwechsel an. Auf intensivere Sporteinheiten sollte man in dieser Zeit aber lieber verzichten.

Tipp 4: Viel trinken!

Wen in der Fastenzeit die Hungergefühle plagen, dem kann es helfen, etwas zu trinken. Überhaupt sollte während dieser Zeit viel getrunken werden – mindestens 2,5 Liter pro Tag. In Frage kommen dabei neben Wasser alle möglichen Tees und leichte Obst- oder Gemüsesaftschorlen. Auch eine klare Gemüsebrühe ist eine gute und gesunde Option.

Tipp 5: Richtiges Fastenbrechen

Die wichtigste Phase des Fastens ist der Wiedereinstieg in den Alltag, schreibt die Zeitschrift "Öko-Test". Sie empfiehlt anfangs nur wenig und leichte Nahrung wie Äpfel, Reis oder Getreidebrei zu sich zu nehmen. Die Verbraucherzentrale rät außerdem dazu, zwei bis drei Eingewöhnungstage einzuplanen, an denen man sich langsam wieder an die alltägliche Ernährung anpasst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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