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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Das ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit

mp , Verena Dost

Aktualisiert am 20.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Mutter misst bei krankem Kind Fieber
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit tritt meist bei Kindern auf. (Quelle: anandaBGD/getty-images-bilder)
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Jährlich erkranken etwa 100.000 Menschen in Deutschland an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit, die meisten davon sind Kinder. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Das Wichtigste im Überblick


Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine hochansteckende Virusinfektion, die hauptsächlich bei Kindern unter zehn Jahren auftritt. In acht von zehn Fällen verläuft sie ohne Symptome. Wenn sie zu Beschwerden führt, zählen dazu Fieber und ein Ausschlag, der vor allem an Händen, Füßen und im Mund auftritt. Der Name "Hand-Fuß-Mund-Krankheit" ist entsprechend auf den charakteristischen Ausschlag zurückzuführen.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Typische Symptome

Meist beginnt die Virusinfektion mit Fieber und Halsschmerzen. Auch Unwohlsein und Appetitlosigkeit sind nicht ungewöhnlich. Nach ein bis zwei Tagen treten dann häufig Bläschen oder rote Flecken in der Mundhöhle, auf der Zunge und dem Zahnfleisch auf.

Nach weiteren ein bis zwei Tagen sind oft rote Flecken auf den Handinnenflächen und den Fußsohlen zu finden. Auch am Gesäß, im Genitalbereich sowie an Knien und Ellenbogen kann sich der Ausschlag bilden.

Da verschiedene Virusvarianten die Krankheit auslösen können, können die Symptome von Fall zu Fall unterschiedlich sein. So tritt entweder kein oder sogar starker Juckreiz auf. Meist heilen die Bläschen nach ungefähr einer Woche ohne Narbenbildung aus.

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Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Welche Komplikationen können auftreten?

Sehr selten treten bei einer Hand-Fuß-Mund-Krankheit Komplikationen auf. Dazu zählen zum Beispiel eine Entzündung des Gehirns oder der Hirnhaut, Lähmungen oder Lungen- und Kreislaufprobleme.

Ein Neugeborenes kann sich bei der infizierten Mutter während oder nach der Geburt anstecken. In den meisten Fällen ist die Erkrankung ungefährlich für das Baby. Nur sehr selten kommt es zu einer Infektion, die sich auf den ganzen Körper ausbreitet. Ein bis zwei Wochen nach der Geburt nimmt das Risiko für eine solche systemische Infektion stark ab.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Wie kommt es zu einer Ansteckung?

Die Hochsaison für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist im Spätsommer und Herbst. Übertragen werden die Viren von Mensch zu Mensch durch eine Schmierinfektion bei engem Körperkontakt oder über verunreinigte Gegenstände wie beispielsweise Türgriffe oder Treppengeländer. Besonders ansteckend ist die Flüssigkeit aus den Bläschen des Ausschlags.

Außerdem kann man sich über den Stuhl (etwa beim Windelwechseln) anstecken. Sogar eine Infektion über die Luft ist möglich. Durch Husten und Niesen bilden sich kleinste Tröpfchen, die von anderen Menschen eingeatmet werden können.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Wann ärztliche Hilfe suchen?

In folgenden Fällen ist es ratsam, mit Ihrem Kind zum Arzt oder zur Ärztin zu gehen:

  • Das Kind ist jünger als 6 Monate alt.
  • Es trinkt zu wenig, hat einen trockenen Mund und ist extrem schläfrig.
  • Das Immunsystem des Kindes ist geschwächt.
  • Das Kind hat starke Beschwerden wie hohes, andauerndes Fieber oder große schmerzende Wunden.
  • Das Kind hat Symptome wie starke Kopfschmerzen, Benommenheit und Nackensteifigkeit (das Kinn lässt sich nicht mehr auf die Brust senken).
  • Die Symptome halten länger als zehn Tage an.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Behandlung

Es gibt keine spezielle Behandlung gegen den Erreger der Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Die Betroffenen werden meist von alleine wieder gesund. Gegen Symptome wie Fieber und Schmerzen setzen Ärztinnen und Ärzte bei Kindern zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen ein.

Bei Babys und Kindern ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass sie nicht austrocknen. Durch die Wunden im Mund fällt es ihnen oft schwer zu schlucken, sodass sie dann nichts trinken wollen und sogar den Speichel aus dem Mund laufen lassen.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Wie Sie sich schützen können

Ein einfacher, aber effektiver Schutz vor einer Virusinfektion ist regelmäßiges Händewaschen mit Seife. Vor allem nach dem Windelwechseln und dem Toilettengang ist die Handhygiene sehr wichtig. Zudem ist es sinnvoll, verschmutzte Gegenstände wie Spielzeug und Türgriffe zu reinigen und hin und wieder zu desinfizieren.

Der enge Kontakt durch Umarmen und Küssen birgt ebenfalls ein Ansteckungsrisiko. Auch wenn Sie als Eltern nicht darauf verzichten möchten: Hat sich Ihr Kind mit dem Erreger der Hand-Fuß-Mund-Krankheit angesteckt, ist es ratsam, engen Körperkontakt für einige Zeit zu meiden. So verringern Sie das Risiko, sich selbst oder andere Familienmitglieder anzustecken.

Für viele Infektionskrankheiten gibt es mittlerweile eine Impfung, die vor Ansteckung schützt. Das gilt nicht für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Eine Impfung ist in Deutschland aktuell nicht verfügbar.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
DeutschlandFieberHalsschmerzenVirusinfektion
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